Oktober/November 2021

Burgensteig Bergstraße

22.10.2021 Eberstadt - Bensheim 30 km

Der Burgensteig Bergstraße führt ab Darmstadt-Eberstadt etwa 116 km mit mehr als 4000 Höhenmetern (plus Zuwege zu den Übernachtungsorten bzw. Bahnhöfen) nahe der Rheinebene durch den Odenwald bis nach Heidelberg. Er ersetzt seit 2015 den deutlich kürzeren Burgenweg und bleibt wesentlich öfter oben auf den Bergen als die alte Route. Da man hier die meiste Zeit durch Laubwald wandert, ist meiner Meinung nach Ende Oktober und Anfang November die schönste Zeit dafür.

 

Der durchgehend gut markierte Weg beginnt bei der Straßenbahnhaltestelle am Friedhof in Eberstadt. Schon nach wenigen Minuten wandere ich durch den Wald. Die ersten Kilometer führen recht bequem bergauf. Ich freue mich auf die Besichtigung von Burg Frankenstein, eine von vielen Burgen an dieser Strecke. Doch als ich oben ankomme, ist das Tor verschlossen. Ein Schild verkündet zwar, dass die Ruine ganzjährig von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet ist, aber obwohl die Sonne vor 90 Minuten aufging, muss ich mich mit dem Anblick von außen begnügen.

 

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© Günter Kromer— Burg Frankenstein

Bald spaziere ich auf einem wunderschönen Pfad an einigen Felsbrocken vorbei.

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© Günter Kromer

Die Strecke des Burgensteig wechselt häufig zwischen breiten Wirtschaftswegen und schmalen Trails, zwischen steil und bequem, mit vielen kurzen Auf- und Abstiegen. Bei der Burgruine Tannenberg kann ich auf den Bergfried steigen.

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© Günter Kromer— Burg Tannenberg

In der Ferne erhebt sich der Melibokus, über den ich vor drei Jahren auf dem Nibelungensteig wanderte.

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© Günter Kromer

Weit reicht der Blick über die Rheinebene bis zu den Bergen des Pfälzerwald. Eigentlich wollte ich der Wanderung auf dem Burgensteig warten, bis die herbstliche Färbung der Wälder ihren Höhepunkt erreicht, doch auch jetzt leuchtet schon genug buntes Laub auf den Bäumen im Sonnenschein.

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© Günter Kromer

Nun wandere ich hinab in Richtung Seeheim-Jugenheim.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Etwas oberhalb des Ortsrandes von Seeheim beginnt bereits der nächste Aufstieg. Bald erreiche ich den Heiligenberg, auf dem etwas oberhalb der Wanderroute ein schönes Schloss steht.

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© Günter Kromer— Schloss Heiligenberg
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© Günter Kromer— Schloss Heiligenberg

Kurz danach führt mich der Burgensteig an der Ruine einer alten Kapelle und an einem Friedhof mit hübscher Kapelle vorbei.

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© Günter Kromer

Eine sonnige Bank mit Blick über die Rheinebene nutze ich für eine frühe Mittagsrast.

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© Günter Kromer

Die offiziell erste Etappe endet in Jugenheim, aber ich will wie gewohnt lieber längere Strecken an einem Tag wandern und gehe gleich weiter. Der Burgensteig führt zwar meist auf den Bergen durch Wald, aber zwischendurch spaziere ich auch am Rand der Rheinebene über Weinberge oder an Gärten vorbei.

Die Ruine des Alsbacher Schloss erreiche ich leider etwas zu früh. Freitag und Samstag wird sie ab 13 Uhr geöffnet, Sonntag ab 9 Uhr.

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© Günter Kromer— Alsbacher Schloss

Nach meiner Erfahrung bei Burg Frankenstein habe ich aber keine Lust, hier eine halbe Stunde zu warten. Der andere Besucher, der wohl am Eingang zu lange warten musste, ist für mich eine deutliche Warnung, dass ich mich nicht auf eine pünktliche Öffnung verlassen sollte.

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© Günter Kromer— Zu lange gewartet?

Nach vielen Kilometern durch Wald erreiche ich die nächste Burg, das Auerbacher Schloss. Diese große Ruine kenne ich bereits von einigen früheren Besuchen und sie fasziniert mich jedes Mal. Hier kann ich heute auch bis nach oben steigen und die herrliche Rundsicht genießen.

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© Günter Kromer— Auerbacher Schloss
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© Günter Kromer— Auerbacher Schloss

Von hier blicke ich weit über den Odenwald.

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© Günter Kromer

Die offiziell zweite Etappe endet in Auerbach, doch ich wandere gleich weiter. Bald erreiche ich den Staatspark Fürstenlager, ein großes und herrliches Ensemble schöner Gebäude und herbstlichem Grün.

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© Günter Kromer— Fürstenlager
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© Günter Kromer— Fürstenlager

Durch Wald und über Weinberge wandere ich weiter.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Terrasse beim Kirchberghäuschen

Schließlich erreiche ich Bensheim. Dort zweige ich vom Wanderweg ab und gehe zuerst in die historische Altstadt und dann zum Bahnhof.

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© Günter Kromer— Bensheim

25.10.2021 Bensheim - Weinheim 41 km

Heute will ich das ideale Herbstwetter für eine lange, sportliche Marathon-Wanderung nutzen. Am Morgen liegt kurz nach Sonnenaufgang noch über einigen Bereichen der Rheinebene flacher Bodennebel.

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© Günter Kromer

Mein erster Aufstieg fürt mich heute zu einem nur sonntags geöffneten Aussichtsturm, dann hinab zu Weinbergen, die bei leichtem Dunst im frühen Sonnenlicht wie eine verzauberte Märchenlandschaft wirken.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Einige Kilometer danach erreiche ich die Starkenburg, in der sich eine Jugendherberge befindet.

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© Günter Kromer— Starkenburg
© Günter Kromer - Aussicht bei der Starkenburg#images-tours/thumbs/dsc-0072_1635267176.jpg
© Günter Kromer— Aussicht bei der Starkenburg

Nun wandere ich über Weinberge hinab nach Heppenheim.

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© Günter Kromer— Heppenheim
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© Günter Kromer— Heppenheim

Und weiter geht es mit dem munteren Auf und Ab, meist im Wald, ab und zu kurz auf herbstlich schönen Weinbergen oder über Obstwiesen.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Der Streckenabschnitt von Bensheim nach Weinheim gefällt mir auf dem Burgensteig am besten, da er insgesamt zu etwas mehr Aussichtspunkten führt als die anderen Etappen.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Waldnerturm

Ich empfehle für den Burgensteig ganz klar den Herbst als beste Wanderzeit. Je nach Witterung kann es dann zwar sein, dass der in der Rheinebene liegende Hochnebel bis zu den Wanderwegen hinauf reicht, aber an sonnigen Tagen ist der Laubwald mit herbstlicher Färbung besonders schön.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Nahe Weinheim führt mich der Weg hinab ins Weschnitztal, wo ich an einer Mühle vorbeikomme. Wer bei dieser Etappe nach Weinheim will, kann hier in einen Bus steigen. Über mir sehe ich einen riesengroßen Steinbruch. Rechts oben auf dem Foto erkennt man die Wachenburg, zu der mich der nächste Aufstieg führt.

 

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© Günter Kromer— Weschnitztal

Die ausgesprochen schöne Wachenburg ist keine traditionelle Burg. Sie wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts im Zuge der damaligen Burgenromantik nach idealisierten Vorbildern erbaut. Heute ist sie Sitz einer Studentenverbindung und beherbergt auch ein außergewöhnlich schönes Restaurant.

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© Günter Kromer— Wachenburg
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© Günter Kromer— Wachenburg

Der Burgensteig führt von hier aus durch den Wald über die Berge nach Süden. Ich zweige aber kurz nach der Wachenburg in Richtung Weinheim ab. Bald erreiche ich Burgruine Windeck, in der ein Restaurant mit schöner Gewölbedecke und mit einem herrlichen Biergarten ist. Leider ist auch diese Ruine heute verschlossen, so dass ich sie nur von außen sehe.

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© Günter Kromer— Burgruine Windeck

Vor der Ruine blicke ich hinab nach Weinheim und über die Rheinebene. Dann wandere ich 1,5 km von der Ruine zum Weinheimer Hauptbahnhof.

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© Günter Kromer— Weinheim

29. Oktober 2021 Weinheim - Schriesheim

Vom Bahnhof fahre ich mit dem Bus zur Haltestelle Schwimmbad, wo ich auf den Burgensteig treffe. Da heute am Vormittag dicker Hochnebel die Rheinebene füllt, marschiere ich zuerst durch herbstliches Grau. Bald spaziere ich aber oberhalb des Nebelmeeres. Wieder führt der Weg meist durch dichten Wald. Nur ab und zu kann ich zwischen den Bäumen hindurch etwas von der Landschaft in der Umgebung erkennen.

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© Günter Kromer

Dann geht es hinab nach Lützelsachsen, und damit auch wieder unterhalb der Nebelgrenze. Eine Weile spaziere ich am Hang entlang durch romantisch wirkende Gärten.

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© Günter Kromer

Als ich wieder oben im Wald bin, komme ich am Bergwerk "Marie in der Kohlbach" vorbei, in dem ab und zu Führungen für Besucher stattfinden.

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© Günter Kromer— Eingang des Bergwerks
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© Günter Kromer

An Nebeltagen gefällt mir der Wechsel aus dem Grau hinauf zum blauen Himmel, aber auch an der Obergrenze der Nebelschicht die machmal weit aufgefächerten Sonnenstrahlen.

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© Günter Kromer

Bald führt der Weg mal wieder in ein Tal hinab, in dem ich an einer Mühle vorbeikomme.

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© Günter Kromer

Weiter marschiere ich durch Wald bergauf, an Gärten oberhalb von Leutershausen vorbei und hinauf zur Ruine der Hirschburg, von der nur noch wenige kleine Mauerreste stehen.

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© Günter Kromer— Hirschburg

Wie bereits erwähnt, führt der Burgensteig meist durch den Wald und nur zu relativ wenigen Aussichtspunkten, aber im Herbst ist dies eine sehr schöne Tour.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Ein geologischer Höhepunkt des Burgensteig ist die Spatschlucht. Diese tiefe Schlucht entstand nicht auf natürliche Weise. Vor Jahrmillionen füllte sich eine Verwerfungspalte im Fels mit Schwerspat (Baryt). Dieser wurde im 19. Jahrhundert abgebaut. Auch nach dieser eindrucksvollen Schlucht komme ich noch 2 km weit an den Spuren des Tagebaus und an Resten alter Stollen vorbei.

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© Günter Kromer— Spatschlucht

Im Kanzelbachtal könnte ich bei der Bushaltestelle am Waldschwimmbad in den Bus einsteigen und nach Schriesheim fahren, doch ich will das sonnige Wetter nutzen, um noch ein paar Kilometer weiter zu wandern. Der Aufstieg über breite Forstwirtschaftswege durch den Wald kommt mir sehr in die Länge gezogen vor, doch als ich endlich die Weinberge bei Schriesheim erreiche, bin ich sehr froh darüber, heute noch bis hier her marschiert zu sein.

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© Günter Kromer

Kurz vor Sonnenuntergang sehen die Weinberge jetzt wie das Meisterwerk eines Goldschmieds aus. Ich empfinde diesen Anblick als einen der schönsten des ganzen Jahres.

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© Günter Kromer— Weinberge bei Schriesheim

Der Burgensteig führt über die Weinberge weiter, doch ich gehe nun hinab zur Strahlenburg.

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© Günter Kromer

Auf der Terrasse des Burgrestaurants trinke ich ein Bier, schaue mir den Sonnenuntergang über der Rheinebene an, dann spaziere ich hinab zur nahen Haltestelle der S-Bahn nach Heidelberg.

 

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© Günter Kromer— Strahlenburg

6.11.2021 Schriesheim - Heidelberg 20 km

Als sich um die Mittagszeit der Nebel in der Rheinebene auflöst, wandere ich auf dem kürzesten Weg vom Bahnhof Schriesheim hinauf zum Burgensteig. Bald erreiche ich die Ruine der einst stolzen, aber 1460 zerstörten Schauenburg. Die heutige Brücke über den Burggraben wurde erst 2009 gebaut.

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© Günter Kromer— Schauenburg

Von der Ruine blickt man hinüber zu einem der vielen Steinbrüche, die entlang der Bergstraße am Rande der Rheinebene entstanden.

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© Günter Kromer

Auch heute führt die Strecke wieder viele Kilometer bei ungetrübtem Sonnenschein bergauf und bergab durch farbigen Herbstwald.

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© Günter Kromer

Nach der auf den ersten Etappen hervorragenden Streckenmarkierung gibt es heute an drei Stellen Lücken, aber da ich die Streckenskizze auf dem Smartphone gespeichert habe, zweige ich immer richtig ab.

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© Günter Kromer

Die ideale Kombination aus Dunst in der Rheinebene, darüber wolkenlosem Himmel, dazu die Herbstfarben, lassen diesen Tag zu einem besonders intensiven Wandererlebnis werden.

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© Günter Kromer— Nahe Handschuhsheim
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© Günter Kromer— Handschuhsheim

Während in der Rheinebene nur leichter Dunst liegt, füllt noch dicker Hochnebel das Neckartal.

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© Günter Kromer

Ein kurzer Abstecher vom Burgensteig führt mich hinauf zur Klosterruine auf dem Heiligenberg.

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© Günter Kromer— Heilgenberg
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© Günter Kromer— Heiligenberg

Dann komme ich an der Thingstätte vorbei. Dieses große Amphitheater wurde von den Nationalsozialisten erbaut und ist nun ein beliebtes, heute von sehr vielen Spaziergängern besuchtes Ausflugsziel.

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© Günter Kromer— Thingstätte
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© Günter Kromer— Thingstätte

Der mit etwa 50 km/h aus dem Neckartal herabfließende Hochnebel löst sich am Rande der Rheinebene auf, so dass das intensive, warme Licht der Abendsonne die Altstadt von Heidelberg mit einem märchenhaften Goldschimmer verzaubert.

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© Günter Kromer

Es muss nicht immer wolkenloses Postkartenwetter sein. Gerade solche außergewöhnlichen Stimmungen zählen zu den Höhepunkten eines Wanderjahres.

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© Günter Kromer— Neckar im Abendlicht

Am Philosophenweg sind heute fast ebenso viele Spaziergänger wie unten in der Fußgängerzone.

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© Günter Kromer

Während in der Altstadt die Sonne scheint, verhüllt der Nebel teilweise noch das Schloss. Ganz oben ragt der Gipfel des Königsstuhl aber aus dem Grau hervor.

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© Günter Kromer

Fünf Minuten nach Sonnenuntergang erreiche ich die Neckarbrücke.

 

Da ich diese Wanderung erst einige Monate nach Erscheinen von meinem Buch über die 10.000 Kilometer innerhalb von zwei Jahren gemacht habe, steht der Burgensteig natürlich nicht im Buch. Das Buch unterscheidet sich inhaltlich stark von den Texten auf dieser Homepage. Online stehen die sehr umfangreichen Streckenbeschreibungen im Vordergrund, im Buch beschränke ich diese dagegen auf die wesentlichen Elemente und erzähle statt dessen viel mehr über meine Erlebnisse und persönlichen Eindrücke beim Abenteuer Fernwanderung. Weitere Infos stehen hier: https://d-wanderer.de/aktuelles.php


 

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© Günter Kromer