17. - 21.6.2019

Hochrhöner

Deutschland-Wanderer Kilometer 5631 bis 5811

Mein neu erschienenes Buch unterscheidet sich inhaltlich stark von den Texten auf dieser Homepage. Online stehen die sehr umfangreichen Streckenbeschreibungen im Vordergrund, im Buch beschränke ich diese dagegen auf die wesentlichen Elemente und erzähle statt dessen viel mehr über meine Erlebnisse und persönlichen Eindrücke beim Abenteuer Fernwanderung. Weitere Infos stehen hier: https://d-wanderer.de/aktuelles.php

 

 

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© Günter Kromer

17.6.19 Bad Kissingen - Kloster Kreuzberg 30 km

Der Hochrhöner führt insgesamt 180 km weit von Bad Kissingen über die Rhön nach Bad Salzungen. In der Mitte teilt sich der hervorragend markierte Weg für eine Weile in zwei Varianten, die Kuppenrhön-Route und die Lange-Rhön-Route.

 

In Bad Kissingen nehme ich mir viel Zeit, die Kuranlagen mit den wunderbaren Wandelhallen und dem schönen Rosengarten zu fotografieren.

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© Günter Kromer— Bad Kissingen
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© Günter Kromer— Bad Kissingen

Dies ist einer der bedeutendsten Kurorte Deutschlands. Schon Kaiserin Sissi war hier.

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© Günter Kromer— Bad Kissingen
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© Günter Kromer— Bad Kissingen

Kurz vor zehn Uhr beginne ich mit der Wanderung. Der Hochrhöner führt zuerst auf einer parkähnlichen Allee an der Saale entlang bis zum Gradierbau.

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© Günter Kromer— Bad Kissingen - Gradierbau

Schon bald darauf marschiere ich durch das Kaskadental an einem Bach entlang, der über viele kleine Stufen hinab plätschert. Bei einem Forsthaus komme ich an Wildgehegen vorbei.

Die gesamte Strecke ist trotz der vielen Höhenmeter nicht besonders schwer. Zusätzlich zu den hervorragenden, lückenlosen Wegmarkierungen kommt man mehrmals pro Stunde an Wegweisern mit genauen Entfernungsangaben zu den nächsten Zwischenzielen vorbei.

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© Günter Kromer

Eine liebenswerte Besonderheit dieses Weges sind die fantasievoll mit geschnitzten Tieren verzierten Hochrhöner-Bänke.

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© Günter Kromer

Auf dem Hochrhöner kommt man überdurchschnittlich oft an Kreuzwegen, Kruzifixen und Bildstöcken vorbei. Viele sind hochwertig gestaltet.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Am Hochrhöner gibt es nur sehr wenige etwas steilere Abschnitte. Schwindelfreiheit oder besonders hohe Trittsicherheit braucht man hier nie.

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© Günter Kromer

Auf einem Wiesenweg am Waldrand sitzt plötzlich zwei Meter vor mir ein ganz junger Waschbär im Gras. sitzt plötzlich zwei Meter vor mir ein ganz junger Waschbär im Gras. Als ich langsam meine Kamera hebe, erwarte ich, dass er wie jedes andere Tier gleich davon rennt. Doch das goldige Tierkind schaut mich nur neugierig an und gibt seltsame gurrende Laute von sich. Als ich vor einigen Wochen einen Waschbär sah, rannte der gleich fort. Doch dieser richtet sich immer wieder auf, während ich ihn fotografiere, als wolle er posen. Zehn Minuten lang blicken wir uns in die Augen. Dann wandere ich weiter.

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© Günter Kromer

Ich komme an der Kirche des ehemaligen Kloster Frauenroth vorbei.

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© Günter Kromer

Bald sehe ich in der Ferne den Kreuzberg vor mir.

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© Günter Kromer

Die letzen Kilometer hinauf zum Kreuzberg sind zwischendurch etwas anstrengender, bald aber wieder bequem.

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© Günter Kromer

Ich musste heute früh aufbrechen, damit ich Kloster Kreuzberg rechtzeitig erreiche, denn die Klosterpforte für Übernachtungsgäste schließt um 17 Uhr. Da ich in diesem Jahr schon in mehreren Klöstern übernachtet habe, überrascht es mich, wie sehr sich die Atmosphäre jeweils unterscheidet. Kloster Kreuzberg ist überregional vor allem wegen seiner Brauerei bekannt. Entsprechend wirkt der Klosterbezirk mit seinen in mehreren Bereichen aufgestellten Tischen und Bänken eher wie ein großer Biergarten als wie ein Ort der Besinnung. Wegen dem schönen Wetter herrscht hier heute ein sehr großer Andrang bei Getränke- und Essensausgabe. Meine hohen Erwartungen an das vielgelobte, dunkle Bier werden erfüllt. Dieses müsste auf jeden Fall in eine D-Wanderer Bier-Top 10.

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© Günter Kromer— Kloster Kreuzberg

Der Blick aus meinem Zimmerfenster ist außergewöhnlich.

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© Günter Kromer

Dann marschiere ich hinauf zum Gipfel, bleibe lange oben sitzen und genieße das Panorama.

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© Günter Kromer— Kreuzberg
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© Günter Kromer— Kreuzberg

Am Abend esse ich unten im Biergarten etwas und trinke zu viel von dem leckeren Bier. Dennoch schaffe ich es danach, zum Sonnenuntergang noch einmal die 296 Treppenstufen vom Kloster hinauf zum Gipfel zu steigen, wo ich einen der schönsten Abende meiner zwei Wanderjahre erlebe.

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© Günter Kromer— Kreuzberg

18.6.19 Kloster Kreuzberg - Oberbernhards 32 km

Als ich am Morgen aufbreche, ist es im Kloster bzw. den Biergärten noch schön still.

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© Günter Kromer— Kloster Kreuzberg

Dann folgt ein wunderschönes Auf und Ab durch eine lichte Landschaft.

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© Günter Kromer

Die Rhön ist weniger bewaldet als andere deutsche Mittelgebirge. Entsprechend oft führt der Weg über sonnige Wiesen und Weiden, meist aufgelockert durch Hecken, Sträucher und wenige Bäume. Im Mai und Juni kann man hier üppige Blumenwiesen bestaunen. Für die heißen Monate Juli und August ist diese Strecke zu sonnig, doch jetzt kann ich sie genießen.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Und wieder komme ich an einer der vielen drolligen Hochrhöner-Bänke vorbei.

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© Günter Kromer

Bald erreiche ich das Rote Moor, ein ausgesprochen beliebtes Ausflugsziel. Hier wurden einst 700.000 Kubikmeter Torf abgebaut. Seit den 80er Jahren wird nun das Gebiet mit großem Aufwand renaturiert. Am südlichen Ende des Moores kann man über einen Bretterzaun auf die Wasserfläche eines aufgestauten Sees schauen.

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© Günter Kromer— Rotes Moor

Ich spaziere auf einem langen Bohlensteg durch einen märchenhaften Birkenwald. So wie hier sah es früher an vielen Stellen in der Rhön aus, doch heute ist dies der letzte verbliebene Rest.

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© Günter Kromer— Rotes Moor

Von einem Aussichtsturm blickt man über eine weite ehemalige Torfabbaufläche, die sich nun mit Hilfe von Bewässerungsgräben allmählich wieder in ein Hochmoor zurückentwickeln soll.

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© Günter Kromer— Rotes Moor

Auf dem höchsten Berg in Hessen, der 950 m hohen Wasserkuppe, ist heute sehr viel los.

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© Günter Kromer— Wasserkuppe

Die weite, offene Bergkuppe wurde schon früh als Startplatz genutzt und ging in die Luftfahrtgeschichte ein. Am Flugplatz starten heute fast pausenlos Segelflieger, an einer anderen Stelle kreisen Modellflugzeuge, nur die Gleitschirmflieger kommen wegen zu starkem Gegenwind nicht vom Hang weg.

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© Günter Kromer— Wasserkuppe
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© Günter Kromer— Wasserkuppe

Beim Fliegerdenkmal sehe ich vor mir die felsige Milseburg, den nächsten Gipfel auf meinem Weg.

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© Günter Kromer— Fliegerdenkmal auf Wasserkuppe

Ein paar nicht besonders schwere, aber bei der heutigen Hitze schweißtreibende Ab- und Aufstiege später liegt die Wasserkuppe schon einige Kilometer hinter mir.

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© Günter Kromer

Der Aufstieg zur Felsenkuppe der Milseburg ist überraschend einfach. Nur kurz geht es über steile, steinige Stufen hinauf, meist wandere ich aber auf normalen Wegen und Pfaden. Von der Parkplatz-Seite aus kommt man sogar ganz bequem zum Gipfel. Nur die zwei, drei Meter hinauf auf die Basaltfelsen muss man etwas klettern.

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© Günter Kromer— Milseburg - Aussicht

Die Jugendherberge Oberbernhards ist nur etwa fünf Minuten vom Hochrhöner entfernt. Nach dem Abendessen sitze ich von 19 bis 23 Uhr auf dem Balkon und und blicke auf die angenehme Landschaft vor mir. In meinen "normalen" Leben hätte ich es nie geschafft, einfach nur vier Stunden lang draußen zu sitzen und die Stille zu genießen. Ich erkenne, wie mich schon mein erstes Jahr als D-Wanderer verändert hat. Schwalben fliegen vorbei, es duftet nach Heu, nur ganz selten höre ich ein Auto. Kurz vor der Dämmerung landet ein Heißluftballon auf der Wiese neben der Straße und ich schaue zu, wie die Luft abgelassen wird. Nun bricht die Nacht an. Die ersten Fledermäuse flattern vorbei. Erst als es draußen ganz dunkel ist, gehe ich ins Zimmer. Unbezahlbar!

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© Günter Kromer— Blick aus Fenster der Jugendherberge Oberbernhards

19.6.19 Oberbernhards - Tann 29 km

Kurz nach 5 Uhr weckt mich der erste Lichtstrahl der aufgehenden Sonne.

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© Günter Kromer

Bald nach Aufbruch erreiche ich die Oberbernharder Höhe, auf der unter anderem einige schöne Bäume stehen. Dahinter ragt die Milseburg auf.

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© Günter Kromer— Oberbernharder Höhe

Auch heute führt der Weg wieder meist durch eine offene, sonnige Landschaft, mal bergauf, mal bergab.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Nun lasse ich die touristischen Hauptrouten der Rhön hinter mir. Zwischen Gotthards und Tamm treffe ich keinen einzigen Wanderer.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Die letzten Kilometer führen meist durch Wald, nur bei einem kleinen Felsen gibt es Aussicht.

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© Günter Kromer

Dann liegt Tann unter mir.

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© Günter Kromer— Tann

Hier schaue ich mir in Tann die Schlösser und das kleine, recht reizvolle Freilichtmuseum an.

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© Günter Kromer— Tann
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© Günter Kromer

20.6.19 Tann - Bernshausen 30 km

Heute komme ich wieder einmal an die ehemalige deutsch-deutsche Grenze. Der einstige Todesstreifen zieht sich heute als 1400 km langer Biotopverbund "Grünes Band" durch das Land. Ein paar Meter weit führt der Hochrhöner über den alten, mit Betonplatten befestigten Kolonnenweg.

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© Günter Kromer

Heute treffe ich den ganzen Tag über nur zwei Spaziergänger auf dem Weg. Dieser Teil der Rhön ist daher genau richtig für Ruhe suchende Urlauber, denen an der Wasserkuppe zu viel Trubel herrscht.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Der Gläserberg, eine Basaltkuppe, die von einem alten Vulkan übrig blieb, bietet einen sehr weiten 360 Grad Rundblick.

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© Günter Kromer— Gläserberg
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© Günter Kromer— Gläserberg
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© Günter Kromer— Gläserberg
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© Günter Kromer

Im Naturschutzgebiet Ibengarten stehen noch viele uralte Eiben - ein heute seltener Anblick.

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© Günter Kromer

Das Biosphärenreservat Wiesenthaler Schweiz ist mit seinen herrlichen Wacholderhängen ein kleines Paradies.

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© Günter Kromer— Wiesenthaler Schweiz
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© Günter Kromer— Wiesenthaler Schweiz

Der Aufstieg zum Horn kostet auf den letzten paar hundert Metern Kraft, doch die Aussicht von oben lässt die Anstrengung vergessen.

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© Günter Kromer— Horn
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© Günter Kromer— Horn

Eine halbe Stunde später erreiche ich dann doch Bernshausen.

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© Günter Kromer

21.6.19 Bernshausen - Bad Salzungen 19 km

An zwei kleinen Teichen vorbei komme ich nach wenigen hundert Metern zur Bernshausener Kutte. Dieser fast kreisrunde See sieht zwar ganz normal aus, ist aber ein mit Wasser gefüllter Karst-Einbruchstrichter. Vom Ufer geht es mehr als 40 Meter fast senkrecht in die Tiefe.

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© Günter Kromer— Bernshausener Kutte
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© Günter Kromer

Leider ist der Aussichtsturm auf der Pleß nur am Wochenende geöffnet. Da man vor dem Turm nur Bäume sieht, hätte ich mir den Aufstieg sparen können.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Beim Abstieg gibt es noch ein paar recht schöne Momente, aber auch einige öde Forstwirtschaftswege. Kein Vergleich zu den wunderbaren Etappen der letzten Tage!

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Die letzten paar Kilometer zwischen Langendorf und dem Stadtrand von Bad Salzungen machen dann wirklich keinen Spaß. Der Hochrhöner endet dann am Stadtrand. Über einen markierten Zuweg marschiert man dann noch etwa 1,6 km durch langweilige Wohn- und Gewerbegebiete. Aber am Ziel versöhnt mich die herrliche Kuranlage beim Gradierbau schnell mit den letzten öden Stunden.

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© Günter Kromer— Bad Salzungen
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© Günter Kromer— Bad Salzungen

Eine Weile setze ich mich vor der Heimfahrt noch an den Burgsee.

 

Offizielle Infos über den Hochrhöner stehen auf https://www.rhoen.de/urlaub-kultur-ferien-wellness/wandern-natur/der-hochrhoener/index.html

 

 

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© Günter Kromer— Bad Salzungen - Burgsee