23.5.-2.6.19

Eifelsteig

D-Wanderer km 4920 bis 5233

23.5.19 Kornelimünster - Monschau 31 km

Der zu den "Top Trails of Germany" zählende Eifelsteig führt von Aachen-Kornelimünster nach Trier bzw. umgekehrt. Offiziell ist der Eifelsteig in 15 Etappen aufgeteilt. Annette und ich wandern die Strecke in 10,5 Tagen. Die Wegmarkierung ist hervorragend. Auf den kompletten 312 Kilometern fehlte nur an einer einzigen Stelle das Eifelsteigzeichen, und da war es ohnehin fast klar, wohin man gehen muss. Die sehr abwechslungsreiche Strecke ist nicht besonders schwer und führt meist über Naturwege, selten über Asphalt. Nur nur ganz kurze Abschnitte sind etwas steiler. Daher bezeichne ich diesen Weg als reine Genusswanderung und empfehle ihn uneingeschränkt. 

 

Kornelimünster erreicht man von Aachen mit einer etwa 20minütigen Busfahrt. Sicherlich wird aber jeder Wanderer zuvor noch einen Spaziergang durch die Altstadt von Aachen machen.
Annette und ich fahren schon am Tag vor Beginn der Wanderung nach Aachen. Dadurch können wir uns viel Zeit nehmen, den Aachener Dom zu besichtigen. Dieser ist meiner Meinung nach nicht nur die schönste Kirche Deutschlands sondern auch allgemein das faszinierendste Bauwerk in unserem Land. Fast 600 Jahre lang wurden hier die Könige gekrönt. Schon von außen beeindruckt der Dom, vor allem aber die märchenhafte Innenausstattung fasziniert mich.

 

 

© Günter Kromer - Aachen - Dom#images-tours/thumbs/dsc0027-1.jpg
© Günter Kromer— Aachen - Dom

Am Morgen starten wir in Kornelimünster die Wanderung. Schon nach wenigen Minuten spazieren wir auf einem bequemen Weg durch ein schönes Tal.

© Günter Kromer - Kornelimünster#images-tours/thumbs/dsc0053.jpg
© Günter Kromer— Kornelimünster

Nach einigen bereits recht abwechslungsreichen Kilometern kommen wir an einem alten Kalkofen vorbei, bald darauf an mehreren noch größeren – beeindruckende Zeugnisse der Industriegeschichte. Auf einer Infotafel können wir nachlesen, wie hier aus dem Kalkstein von den Steinbrüchen nutzbarerer Kalk erzeugt wurde.

© Günter Kromer - Kalköfen#images-tours/thumbs/dsc0101.jpg
© Günter Kromer— Kalköfen

Von Anfang an ist der Eifelsteig hervorragend markiert, und das bleibt auch so.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0110_1560442791.jpg
© Günter Kromer

Romantische Bäche, sonnige Wiesen, Laub-, Misch- und Nadelwälder – die Umgebung ändert sich häufig. Der Weg ist nicht besonders anstrengend.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0112.jpg
© Günter Kromer

Im Naturschutzgebiet Struffelt führt ein Bohlenweg über das Hochmoor.

© Günter Kromer - Naturschutzgebiet Struffelt#images-tours/thumbs/eifelsteig-struffelt.jpg
© Günter Kromer— Naturschutzgebiet Struffelt

Dann geht es hinab zur Dreilägerbachtalsperre.

© Günter Kromer - Dreilägerbachtalsperre#images-tours/thumbs/dsc0146.jpg
© Günter Kromer— Dreilägerbachtalsperre

Hinter Roetgen überqueren wir die Grenze zu Belgien, was man nur an dem Schild erkennt, der darauf hinweist, dass der Eifelsteig in Belgien mit einem grün-gelben Balken markiert ist.

Nun geht es meist bergauf. Der Eifelsteig verzichtet wie alle Premiumwege meist auf asphaltierte Strecken, der kurze Ausflug nach Belgien führt uns aber zwischendurch auch über einen etwas längeren, kerzengrade mit minimaler Steigung bergauf führenden Asphaltweg. Der Blick auf das große Hochmoor des Hohen Venn rechts und links der Strecke entschädigt für den monotonen Weg. Diese Straße könnte ebenso in Finnland oder Alaska sein. Viele Radfahrer kommen an uns vorbei.
.

© Günter Kromer - Hoher Venn#images-tours/thumbs/dsc0157_1560442863.jpg
© Günter Kromer— Hoher Venn

Die letzten Kilometer führen dann wieder meist durch eine sonnige Landschaft mit Wiesen und Obstbäumen.
Oberhalb von Monschau kommen wir an der imposanten Burg vorbei, in der unter anderem eine Jugendherberge ist.

© Günter Kromer - Monschau - Burg#images-tours/thumbs/dsc0179_1560442883.jpg
© Günter Kromer— Monschau - Burg

Das wunderschöne Städtchen Monschau ist einer der Touristenmagnete der Eifel. Viele Fachwerkhäuser und romantische Flecken am Ufer der Rur erfreuen nicht nur uns Wanderer.

© Günter Kromer - Monschau#images-tours/thumbs/dsc0226_1560442905.jpg
© Günter Kromer— Monschau
© Günter Kromer - Monschau#images-tours/thumbs/eifelsteig-monschau.jpg
© Günter Kromer— Monschau

24.5.19 Monschau - Einruhr - 25 km

Gleich zu Beginn führt uns der Eifelsteig über Treppen hinauf zu einigen Aussichtspunkten.

© Günter Kromer - Monschau#images-tours/thumbs/monschau.jpg
© Günter Kromer— Monschau

Dann geht es wieder ins Tal hinab, gleich darauf durch Wald wieder bergauf. Ein paar weitere Aussichtspunkte, ein hübscher, mit einigen Felsen verzierter Steig – auch diese Etappe gefällt uns so gut wie die von gestern.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0286_1560443026.jpg
© Günter Kromer

Dann führt der Weg am Ufer der Perlenbachtalsperre entlang.

© Günter Kromer - Perlenbachtalsperre#images-tours/thumbs/eifelsteig-perlenbachtalsperre.jpg
© Günter Kromer— Perlenbachtalsperre

Die Route ist auch heute wieder sehr abwechslungsreich und nicht schwer. Die Auf- und Abstiege sind meist kurz, nur selten ein paar Meter steil, die Wegmarkierung perfekt.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0298_1560443091.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0303.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer - Perdsley#images-tours/thumbs/dsc0316_1560443125.jpg
© Günter Kromer— Perdsley
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0328_1560443143.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0335_1560443161.jpg
© Günter Kromer

Schließlich liegen Einruhr und der Obersee unter uns. Die Rurstalsperre Schwammenauel ist gemeinsam mit Obersee und Urfttalsperre die zweitgrößte Talsperre Deutschlands.

© Günter Kromer - Einruhr#images-tours/thumbs/dsc0344.jpg
© Günter Kromer— Einruhr

Wir übernachten in Einruhr. Auf der Terrasse eines Restaurants essen wir mit Blick auf den See leckere Pfannkuchen, dazu gibt es Bier von einer Brauerei aus dem nahen Gmünd. Das Steinfelder Klosterbräu schmeckt uns hervorragend, aber auch das Eifeler Landbier ist gut.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0346.jpg
© Günter Kromer

25.5.19 Einruhr - Kloster Steinfeld 41 km

Schnell führt der Weg in die Höhe, mit viel Aussicht auf den Stausee. Dann geht es wieder hinab in Richtung Ufer, wo sich uns ein wunderbarer Blick auf den See bietet.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0360_1560444140.jpg
© Günter Kromer

Eine Weile spazieren wir nun abseits des Ufers durch ein ehemaliges Truppenübungsgebiet, das sich nun in ein Naturparadies verwandelt.
Ein etwa 100 m weiter Abstecher führt uns vom Eifelsteig zur Urftstaumauer. Unten legt gerade eines der Ausflugsschiffe am Bootssteg an.
Ein kurzer, steiler Aufstieg bringt uns zu einem Aussichtspunkt, von wo aus wir die Staumauer und den See noch besser sehen können.

© Günter Kromer - Urftstaumauer#images-tours/thumbs/dsc0440_1560444158.jpg
© Günter Kromer— Urftstaumauer

Nun geht es weiter bergauf. Umgeben von sehr vielen blühenden Ginstersträuchern spazieren wir wieder über altes Truppenübungsgelände. Warnschilder zeigen heute morgen häufig an, dass es gefährlich ist, den Weg zu verlassen. Noch immer liegen alte Kampfstoffe in der heute so idyllischen Natur verborgen.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0457.jpg
© Günter Kromer

Dann erreichen wir die ehemalige NS-Ordensburg Vogelsang, eines der größten Bauwerke der Nationalsozialisten. Heute sind hier unter anderem Museen und eine Cafeteria untergebracht, mit schöner Aussicht auf den Stausee.

Ein zackiger Trail und eine schöne Holztreppe führen schnell in die Tiefe. Danach geht es noch einmal kurz bergauf, doch die nächsten Kilometer wieder meist abwärts.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0497_1560444205.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0501_1560444221.jpg
© Günter Kromer

Ein Stück weit marschiere ich auf recht reizlosem Weg oberhalb der Urft talabwärts, dann erreiche ich Gemünd. Der Ort bietet für mich nichts sehenswertes, daher marschiere ich gleich weiter.
Auch die nächsten Kilometer sind wenig spektakulär. Vorbei am Aussichtspunkt Kuckucksley geht es nach Olef.

© Günter Kromer - Kuckucksley#images-tours/thumbs/dsc0505.jpg
© Günter Kromer— Kuckucksley

Bis vor wenigen Jahren fuhr eine Ausflugsbahn mitten durch den Ort, heute wachsen die Schienen zu.

© Günter Kromer - Olef#images-tours/thumbs/dsc0507_1560444258.jpg
© Günter Kromer— Olef

Nun folgen einige recht monotone Kilometer durch den Wald, meist bergauf. Dann fasziniert mich der Pingen-Lehrpfad, auf dem viele Schilder über diese Bergbaumethode informieren. Hier wurde einst in senkrechten, nur wenige Meter breiten Schächten Erz abgebaut. Neben dem Weg sehe ich sehr viele Reste dieser Schächte. Mich faszinieren solche Zeugnisse früheren Lebens immer sehr. Für uns ist es heute kaum vorstellbar, mit welchem Aufwand man früher die Rohstoffe fördern musste. Und dabei vergessen wir, dass viele Grundlagen unseres heutigen Wohlstands irgendwo auf der Welt auch nicht gerade unter humanen Verhältnissen gefördert werden.

Erst ab Golbach gefällt mir die Strecke wieder.
Durch ein angenehmes Tal geht es nun sanft bergauf, später über blühende Blumenwiesen.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0546_1560444276.jpg
© Günter Kromer

Der letzte Kilometer führt über einen romantischen Pfad hinauf zum Kloster Steinfeld.

© Günter Kromer - Kloster Steinfeld#images-tours/thumbs/dsc0589_1560444307.jpg
© Günter Kromer— Kloster Steinfeld

Der Gästetrakt des Klosters ist für die meisten Eifelsteig-Wanderer die ideale Unterkunft. Abendessen und Frühstück sind sehr gut, vor allem hat man aber nun viel Zeit, die schöne Atmosphäre in der weitläufigen Anlage mit vielen alten Gebäuden zu besichtigen, die romanische Basilika aus dem Jahr 1142 mit barocker Ausstattung, den Kreuzgang, das Labyrinth, die parkähnlichen Innenhöfe und den recht verwilderten “Garten der Stille”.

© Günter Kromer - Kloster Steinfeld#images-tours/thumbs/dsc0556.jpg
© Günter Kromer— Kloster Steinfeld

Heute wanderte ich den 5000. Kilometer meines D-Wanderer-Projekts. Die erste Hälfte der geplanten Strecke liegt nun also bereits hinter mir. Vor einem Jahr war ich nicht sicher, ob irgendwann der Moment kommen würde, an dem ich keine Lust mehr auf das tägliche Wandern habe. Im Gegenteil: nach allem, was ich bisher gesehen und erlebt habe, freue ich mich auf die zweite Hälfte sogar mehr als auf die erste.

© Günter Kromer - Kloster Steinfeld#images-tours/thumbs/dsc0605_1560444345.jpg
© Günter Kromer— Kloster Steinfeld

26.5.19 Kloster Steinfeld - Blankenheim 24 km

Auch heute überzeugt der Eifelsteig wieder durch seine sehr abwechslungsreiche Streckenführung. Genusswandern in sonnigen Buchenwäldern, über Wiesen und durch Täler, dazwischen ein paar Höhen mit Aussicht.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0632.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0652_1560491243.jpg
© Günter Kromer

Am Morgen kommen wir an einigen Überresten einer alten römischen Wasserleitung vorbei. Diese 95 km lange Leitung wurde schon im 1. Jahrhundert gebaut, zählt zu den längsten Wasserleitungen des Römischen Imperiums und gilt als größter antiker Technikbau nördlich der Alpen.

© Günter Kromer - Römische Wasserleitung#images-tours/thumbs/dsc0677.jpg
© Günter Kromer— Römische Wasserleitung

Täglich wurden hier 20 Millionen Liter Trinkwasser nach Köln geleitet.

© Günter Kromer - Römische Brunnenstube#images-tours/thumbs/dsc0688_1560491478.jpg
© Günter Kromer— Römische Brunnenstube
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0691.jpg
© Günter Kromer

Bei Nettersheim kommen wir wieder an alten Kalköfen vorbei.

© Günter Kromer - Kalkofen#images-tours/thumbs/dsc0707_1560491531.jpg
© Günter Kromer— Kalkofen
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0716_1560491546.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0726_1560491561.jpg
© Günter Kromer

Ein weiteres faszinierendes Beispiel alter Baukunst ist der Tiergartentunnel bei Blankenheim. Um die Wasserversorgung der Burg zu sichern, wurde im 15. Jahrhundert unter anderem ein großer Tunnel durch einen Berg gegraben, in dem ein gemauerter Schacht die hölzernen Wasserrohre sicherte.

In der Burg ist eine schöne Jugendherberge. Gestern übernachteten wir im Kloster, heute in einer Burg – der Eifelsteig bietet Abwechslung.

© Günter Kromer - Blankenheim - Burg/Jugendherberge#images-tours/thumbs/dsc0737_1560491583.jpg
© Günter Kromer— Blankenheim - Burg/Jugendherberge

Blankenheim bietet ein paar nette Fotomotive.

© Günter Kromer - Blankenheim#images-tours/thumbs/dsc0750.jpg
© Günter Kromer— Blankenheim

27.5.19 Blankenheim - Niederehe 34 km

Am Morgen steigen wir zuerst die Treppen von der Burg zur Altstadt hinab, dann geht es gleich wieder steil bergauf.

© Günter Kromer - Blankenheim#images-tours/thumbs/dsc0775_1560492415.jpg
© Günter Kromer— Blankenheim

Wie gewohnt bietet die Strecke viel Abwechslung. Heute morgen regnet es zeitweise.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0793_1560492888.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer - Ripsdorf - Wehrkirche#images-tours/thumbs/dsc0801.jpg
© Günter Kromer— Ripsdorf - Wehrkirche
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0805.jpg
© Günter Kromer

Bei Alendorf bedeckt ein herrlicher Wacholderwald die Berghänge. Über einen dieser Hänge führt auch der Eifelsteig.

© Günter Kromer - Alendorf - Kalvarienberg#images-tours/thumbs/eifelsteig-kalvarienberg-alendorf.jpg
© Günter Kromer— Alendorf - Kalvarienberg

Beim Kreuz auf dem Kalvarienberg blickt man hinüber zu einem weiteren Wacholderberg, über den unsere Weg aber nicht führt.

© Günter Kromer - Alendorf - Kalvarienberg#images-tours/thumbs/dsc0872_1560492991.jpg
© Günter Kromer— Alendorf - Kalvarienberg

Es geht aber ähnlich schön weiter, nun lange Zeit durch das idyllische Lampertstal.

© Günter Kromer - Lampertstal#images-tours/thumbs/dsc0897.jpg
© Günter Kromer— Lampertstal

Die Erlöserkirche in Mirbach wurde nach dem Vorbild der Erlöserkirche in Jerusalem gestaltet. Hier lohnt sich auch ein Blick ins Innere.

© Günter Kromer - Mirbach - Erlöserkapelle#images-tours/thumbs/dsc0919.jpg
© Günter Kromer— Mirbach - Erlöserkapelle
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0936_1560493176.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0945.jpg
© Günter Kromer

Der Wasserfall Dreimühlen entstand nicht auf natürliche Weise. Beim Bau einer Bahnstrecke wurde ein Bach umgeleitet und das Wasser fließt seither einen steilen Hang hinab. Durch Tuffablagerung wächst der Wasserfall nun aber von Jahr zu Jahr.

© Günter Kromer - Wasserfall Dreimühlen#images-tours/thumbs/eifelsteig-dreimuhlen.jpg
© Günter Kromer— Wasserfall Dreimühlen

Danach dürfen wir wieder eine Weile auf einem schmalen Pfad durch eine Urwaldlandschaft spazieren, bis es fast völlig eben zu unserem Ziel in Niederehe geht.

28.5.19 Niederehe - Gerolstein 30 km

Zuerst führt uns der Weg meist über sonnige Wiesen nach Kerpen.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc1010.jpg
© Günter Kromer

Die Burg wird momentan renoviert, daher können wir nicht in den Burghof hinein.

© Günter Kromer - Kerpen#images-tours/thumbs/dsc1041.jpg
© Günter Kromer— Kerpen

Auch weiterhin geht es mit nur kleinen Steigungen oder Gefälle über Wiesen und manchmal auch durch Wald nach Berndorf, wo wir die alte Wehrkirche besichtigen.

© Günter Kromer - Berndorf - Wehrkirche#images-tours/thumbs/dsc1090.jpg
© Günter Kromer— Berndorf - Wehrkirche
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc1094_1565163228.jpg
© Günter Kromer

Um die Mittagszeit erreichen wir dann Hillesheim, wo wir vor den Resten der Stadtmauer unsere Mittagsrast machen.

© Günter Kromer - Hillesheim - Stadtmauer#images-tours/thumbs/dsc1121.jpg
© Günter Kromer— Hillesheim - Stadtmauer

Weiter geht es durch das hübsche Bolsdorfer Tälchen.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc1162_1560494310.jpg
© Günter Kromer

Es folgen einge weniger interessante Kilometer. Ab der Heimatblickhütte wird es wieder richtig toll. An großen Rapsfeldern vorbei spazieren wir bergab.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc1167_1560494327.jpg
© Günter Kromer

Dann ändert sich die Landschaft mal wieder völlig. In einem Wald kommen wir an Höhlen vorbei, die nicht natürlich sondern durch menschliche Arbeit entstanden. Das Vulkangestein hier eignet sich besonders gut für die Erstellung von Mühlrädern. Daher hat man diese hier aus dem Fels geschlagen. Die kühlen Höhlen wurden anschließend zur Lagerung von Eis genutzt. Das Eis aus diesen Eiskellern wurde angeblich sogar bis Aachen und Trier transportiert.

Mir gefallen die Pilze auf der Treppe besser.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc1207.jpg
© Günter Kromer

Der Rother Kopf ist ein herrlicher Aussichtspunkt.

© Günter Kromer - Rother Kopf#images-tours/thumbs/dsc1228_1560494361.jpg
© Günter Kromer— Rother Kopf

Nun wandern wir weiter in Richtung Gerolstein. Aus dieser Stadt stammt ein bekanntes Mineralwasser. Aber noch nie in unserem Leben kamen wir an so vielen überdüngten, extrem nach Gülle stinkenden Wiesen vorbei wie hier in der Nähe der Mineralbrunnen. Ich weiss, was ich zukünftig auf keinen Fall mehr trinken will!

Nun kommen wir am markanten Aubergfelsen vorbei.

© Günter Kromer - Aubergfelsen#images-tours/thumbs/dsc1260.jpg
© Günter Kromer— Aubergfelsen

Dann wandern wir zuerst unterhalb der Felsen der Munterley, einem ehemaligen Korallenriff, vorbei. Bald führt der Steig bergauf und wir blicken vom Fels hinab nach Gerolstein.

Als nächstes erreichen wir die Buchenlochhöhle, die schon fast zwei Millionen Jahre alt ist. Einige Meter weit kann man in diese Höhle hinein gehen.

 

© Günter Kromer - Buchenlochhöhle#images-tours/thumbs/dsc1307.jpg
© Günter Kromer— Buchenlochhöhle

Bald darauf kommen wir am Papenkaule vorbei, dem 80 m breiten und 20 m tiefen Rest eines ehemaligen Vulkankraters.

© Günter Kromer - Papenkaule#images-tours/thumbs/dsc1311_1560494409.jpg
© Günter Kromer— Papenkaule

Noch ein paar Kilometer, dann erreichen wir Gerolstein.

29.5.19 Gerolstein - Schalkenmehren 32 km

Der Eifelsteig führt mal wieder über Treppen aus dem Ort hinaus. Bei solch einem Tagesbeginn wird mir schnell warm.

© Günter Kromer - Gerolstein#images-tours/thumbs/dsc1316_1560508073.jpg
© Günter Kromer— Gerolstein

Ich gehe den kurzen Abstecher zur Burg, doch diese ist recht langweilig. Danach folgt ein kurzer, recht schöner Steig an Felsen vorbei.

Die nächsten zehn Kilometer marschiere ich meist durch breiten Wald, der wenig Aussicht und keine Fotomotive bietet. Auch auf dem kleinen Aussichtsturm Dietzenley gibt es heute wegen dem dunstigen Wetter keine allzu gute Sicht.

© Günter Kromer - Dieztenley#images-tours/thumbs/dsc1337.jpg
© Günter Kromer— Dieztenley

Erst bei den sonnigen Wiesen oberhalb von Neroth gefällt mir der Weg wieder.
Heute verläuft der Tag nicht so wie geplant. Da Annette gestern mittag wegen Blasen an den Füßen kaum noch gehen konnte, wollte sie heute 14 km mit dem Bus abkürzen, mich oberhalb von Neroth treffen und nur die restlichen 18 km bis Schalkenmehren mit mir wandern. Doch obwohl sie im Bus eine Fahrkarte nach Neroth löste und in Neroth auf die Haltetaste im Bus drückt, fährt er ohne zu halten weiter. Nun ruft mich Annette aus Daun an und sagt, dass wir uns dort im Kurpark treffen.

© Günter Kromer - Neroth#images-tours/thumbs/dsc1344_1560508123.jpg
© Günter Kromer— Neroth

Von Neroth marschiere ich den anstrengenden Weg auf den Nerother Kopf. 

© Günter Kromer - Nerother Kopf#images-tours/thumbs/dsc1356.jpg
© Günter Kromer— Nerother Kopf

Dass dies ein ehemaliger Vulkan ist, merkt man nur ganz oben bei der Mühlsteinhöhle, ansonsten sieht es hier genau so aus wie in jedem anderen Laubwald. Diese Höhle ist viel größer als die, an der wir gestern vorbei gekommen sind. Umrahmt wird sie von Mauerresten einer längst verfallenen Burg.

© Günter Kromer - Mühlsteinhöhle am Nerother Kopf#images-tours/thumbs/dsc1358.jpg
© Günter Kromer— Mühlsteinhöhle am Nerother Kopf

Aussicht hat man erst eine Weile später, als der Weg aus dem Wald über Wiesen führt.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc1372.jpg
© Günter Kromer

Bisher war die Wegmarkierung seit Start in Kornelimünster ohne eine einzige Ausnahme perfekt. Nun interpretiere ich einen scheinbar nach rechts zeigenden Pfeil so, dass ich dem rechts abzweigenden Weg folgen muss. Etwas weiter oben sehe ich dort dann aber etwa 200 m unter mir am Waldrand einen Pfosten, den ich auch auf diese große Entfernung als Eifelsteig-Wegweiser erkenne. Glück gehabt! Ich gehe hinab und folge nun wieder der richtigen Route. Bald darauf fehlt bei der Einmündung auf einen großen Forstweg ein Hinweis, ob es rechts oder links weiter geht, doch hier ist mir klar, dass ich bergab muss.
Am frühen Nachmittag treffe ich dann Annette im Kurpark von Daun. Da sie unseren Proviant nach Neroth bringen wollte, war ich am Morgen nur mit 0,33 l Wasser aufgebrochen und war nun 25 km ohne etwas zu essen und am Schluss recht dehydriert zurück gelegt.

© Günter Kromer - Kurpark Daun#images-tours/thumbs/dsc1378.jpg
© Günter Kromer— Kurpark Daun

Nun können wir uns für die letzten 7 km sehr viel Zeit lassen. Das ist gut so, denn dies ist der interessanteste Abschnitt des Eifelsteig. Die Vulkaneifel ist vor allem wegen ihrer Maare bekannt, ehemalige Vulkankrater, von denen einige mit tiefen Seen gefüllt sind.

© Günter Kromer - Gemündener Maar#images-tours/thumbs/eifelsteig-gemundener-maar.jpg
© Günter Kromer— Gemündener Maar

Der Eifelsteig führt zu drei der schönsten Maare. Gemündener Maar, Weinfelder Maar und Schalkenmehrer Maar gefallen uns sehr gut.

© Günter Kromer - Weinfelder Maar#images-tours/thumbs/dsc1464.jpg
© Günter Kromer— Weinfelder Maar

Ziegen und Esel sorgen dafür, dass die aus Naturschutzgründen gewünschten offenen Wiesen nicht mit Büschen und Bäumen zu wachsen.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc1429.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer - Weinfelder Maar#images-tours/thumbs/dsc1507.jpg
© Günter Kromer— Weinfelder Maar
© Günter Kromer - Schalkenmehrer Maar#images-tours/thumbs/dsc0025_1560508340.jpg
© Günter Kromer— Schalkenmehrer Maar

Beim Abendessen sitzen wir in Schalkenmehren auf einer Terrasse mit Maarblick und amüsieren uns über die vielen Spatzen, die hier ohne Scheu an den Tisch kommen und auf Brösel warten.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0041.jpg
© Günter Kromer

30.5.2019 Schalkenmehren - Kloster Himmerod 34 km

Bald nach dem Abschied vom Schalkenmehrer Maar kommen wir an einem der vielen Trockenmaare vorbei.  

© Günter Kromer - Trockenmaar#images-tours/thumbs/dsc0054.jpg
© Günter Kromer— Trockenmaar

Während der ersten zwei Stunden führt der Weg über nicht besonders steile Berge.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0058.jpg
© Günter Kromer

Danach folgen wir heute fast die ganze Zeit über dem Lieserpfad. Dieser führt ruhig und weit abseits von Straßen durch ein schönes Tal. Der häufige Wechsel zwischen schmalem Pfad und breiten Wegen sorgt für Abwechslung.

© Günter Kromer - Lieserpfad#images-tours/thumbs/dsc0096.jpg
© Günter Kromer— Lieserpfad
© Günter Kromer - Lieserpfad#images-tours/thumbs/dsc0115.jpg
© Günter Kromer— Lieserpfad

Dass heute Christi Himmelfahrt ist, erkennt man an den vielen Wanderern, die uns mit Bierdose in der Hand entgegen kommen.

Meist führt der Lieserpfad hoch oben am steilen Hang entlang, manchmal auch hinab zum Fluss.

© Günter Kromer - Lieserpfad#images-tours/thumbs/dsc0110.jpg
© Günter Kromer— Lieserpfad

Etwa auf halber Strecke geht es kurz durch den Ort Manderscheid, wo man mit einem größeren Umweg auch zwei Burgen besichtigen könnte. Die Oberburg ist recht klein, aber die Niederburg erscheint uns auch aus der Ferne betrachtet wie ein echtes Prachtstück.

© Günter Kromer - Manderscheid - Niederburg#images-tours/thumbs/dsc0145_1560517889.jpg
© Günter Kromer— Manderscheid - Niederburg

Weiter folgen wir dem Lieserpfad. An einigen Stellen wurden Rastplätze mit schöner Aussicht angelegt.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0150.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0157_1560517976.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0176.jpg
© Günter Kromer

Noch ein paar Kilometer bleibt der Weg so bequem wie bisher, danach bremsen uns einige anstrengende Auf- und Abstiege. Abgesehen von zwei ganz kurzen Abstiegen, die bei Nässe Wanderer mit schlechten Schuhen vielleicht Probleme bereiten, ist der Weg aber trotz der Höhenmeter nicht schwer.

© Günter Kromer - Lieserpfad#images-tours/thumbs/dsc0180_1560518048.jpg
© Günter Kromer— Lieserpfad
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0196_1560518066.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0201_1560518081.jpg
© Günter Kromer

Schließlich verlassen wir den Fluss. Ein leichter Aufstieg bringt uns in die Höhe. Danach geht es noch etwa zwei Kilometer weit ebenfalls recht einfach weiter, bis sich wir Kloster Himmerod erreichen, wo wir heute übernachten.

Die Pforte ist offiziell nur bis 17 Uhr besetzt. Wir kommen 17:20 Uhr an. An der Pforte steht ein Telefon mit Hinweis, welche Nummer man wählen soll. Jetzt sind aber gerade alle beim Himmelfahrts-Gottesdienst. Doch wir haben Glück, denn schließlich kommt doch jemand und gibt und den Zimmerschlüssel.

© Günter Kromer - Kloster Himmerod#images-tours/thumbs/kloster-himmerod-eifelsteig.jpg
© Günter Kromer— Kloster Himmerod

Die Atmosphäre in diesem Kloster wirkt auf uns recht touristisch. Die Klosterkirche wurde erst in den 50er Jahren auf den Ruinen der alten Kirche erbaut und ist recht schmucklos.

31.5.19 Kloster Himmerod - Gladbach 25 km

Am Morgen führt ein idyllischer Weg viele Kilometer entlang der Salm, nur zwischendurch kurz durch Auf- und Abstiege unterbrochen. Auch dieser Streckenabschnitt gefällt uns sehr gut.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0228_1560518871.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0257.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0268_1560518904.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0280_1560518927.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0303_1560518943.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0350_1560518960.jpg
© Günter Kromer

Eine Bäckerei in Landscheid profitiert wohl recht gut vom Eifelsteig. Die meisten Wanderer machen hier auf ihrer Etappe einen Zwischenstopp, egal in welcher Richtung sie unterwegs sind. Ich habe noch auf keinem anderem Weg so viele Wanderer getroffen wie auf dem Eifelsteig. Manchen begegnen wir mehrere Tage lang immer wieder, da sie etwa die selbe Streckeneinteilung haben, andere trifft man nur ein Mal, ab und zu kommen uns auch welche entgegen.

© Günter Kromer - Bruch#images-tours/thumbs/dsc0373.jpg
© Günter Kromer— Bruch

Die meisten erreichen am frühen Nachmittag in Bruch ihr Tagesziel. Ein Wassertretbecken bietet Erholung für die Füße, allerdings ist es gerade sehr gut belegt, als wir vorbei kommen. Wir spazieren daher gleich weiter.
Welch ein Glück, dass die bei Motorradfahrern wohl sehr beliebte Straße bald wieder außerhalb unserer Hörweite ist! In Orten wie Bruch will ich nicht wohnen, der Höllenlärm raubt mir die Nerven.

© Günter Kromer - Schloss Bruch#images-tours/thumbs/dsc0381.jpg
© Günter Kromer— Schloss Bruch

Nach einigen recht ruhigen Kilometern erreichen wir Gladbach. Unsere Unterkunft bietet heute sehr große Kontraste. Der Gasthof hat ein Raucherlokal mit wohl seit Jahrzehnten unverändertem Stammtischambiente. Aber die Wirtin ist sehr nett, und ab und zu mag ich auch solch rustikale Lokale. Der Rauchgeruch erinnert mich an meine längst vergangene Kneipenzeiten. Untergebracht werden wir aber ein paar Häuser weiter in einer modernen, wunderschönen Ferienwohnung. Klasse!

1.6.19 Gladbach - Kordel 25 km

Gut gelaunt verlassen wir am Morgen Gladbach.

© Günter Kromer - Gladbach#images-tours/thumbs/dsc0384.jpg
© Günter Kromer— Gladbach

Bald erreichen wir Geverath, wo man in Ortsmitte durch ein Gitter in die Rekonstruktion einer alten Schmiede hinein schauen kann.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0391_1560519203.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0397_1560519259.jpg
© Günter Kromer

Ab Zemmer ist die Strecke für ein paar Kilometer recht langweilig. Erst bei Rodt gefällt uns der Weg wieder.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0399_1560519304.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0412_1560519366.jpg
© Günter Kromer

Das Café Eifelsteig liegt genau richtig für eine nette Mittagspause.

© Günter Kromer - Cafe Eifelsteig in Rodt#images-tours/thumbs/dsc0420_1560519478.jpg
© Günter Kromer— Cafe Eifelsteig in Rodt
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0430.jpg
© Günter Kromer

Nun geht es wieder hinab ins Tal der Kyll. Unten folgen wir abwechselnd schmalen Pfaden und dem asphaltierten Radweg. Dann geht es hinauf zu einem wenig sehenswerten Aussichtspunkt und wieder bergab.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0468_1560519645.jpg
© Günter Kromer

Von einem Sandsteinplateau blicken wir über Kordel.

© Günter Kromer - Kordel#images-tours/thumbs/dsc0469_1560519700.jpg
© Günter Kromer— Kordel

Weiter unten kommen wir an faszinierenden Felsformationen vorbei.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0483.jpg
© Günter Kromer

Als ich bereits im November die Unterkünfte für unsere Eifelwanderung buchte, gab es bereits in Kordel und weitem Umkreis keine freien Zimmer mehr für dieses Datum. In Trier treffen sich an dem Wochenende viele hundert Pilger auf ihrer Wallfahrt zum Grab des Apostel Matthias, der dort begraben wurde. Daher fahren wir zum Übernachten mit der Bahn nach Trier, wo es mehr Hotels und auch für uns noch ein freies Zimmer gibt, und am Morgen wieder zurück nach Kordel.

2.6.19 Kordel - Trier 18 km

Bereits in Blankenheim waren wir einer großen Pilgergruppe begegnet, die ihr Gepäck mit einem Reisebus transportieren lies und am Abend die Biervorräte der Jugendherberge reduzierten. Seither treffen wir immer wieder große und kleine Pilgergruppen.
Wenige Kilometer nach Kordel, am Eingang des Butzerbachtal, treffen wir auf eine besonders große Gruppe, sicherlich mehr als 50 Pilger, deren Weg auch von mehreren mit Warnwesten ausgestatteten Ordnern gesichert wird.
Nun folgt einer der schönsten Abschnitte des Eifelsteig. Im Butzerbachtal hat sich der Bach tief in die Felsen eingeschliffen.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc0744.jpg
© Günter Kromer

Vorbei an zahlreichen kleinen Wasserfällen marschieren nicht nur wir sondern auch sehr viele Familien und andere Ausflügler hinauf.

© Günter Kromer - Butzerbachtal#images-tours/thumbs/dsc0728_1560520154.jpg
© Günter Kromer— Butzerbachtal
© Günter Kromer - Butzerbachtal#images-tours/thumbs/eifelsteig-butzerbachtal.jpg
© Günter Kromer— Butzerbachtal

Oberhalb des Tals kommen wir an einem römischen Kupferbergwerk vorbei. Danach marschieren wir so flott von Eifelsteigmarkierung zu Eifelsteigmarkierung, dass wir die Abzweigung zum kurzen Abstecher nach Burg Ramstein verpassen. Sehr schade! Diese Burg hätte ich wirklich gerne besichtigt.
Bald führt der Eifelsteig zu schönen Sandsteinfelsen. In einigen hat die Erosion Höhlen ausgewaschen. In der Klausenhöhle lebte einst ein Einsiedler.

© Günter Kromer - Klausenhöhle#images-tours/thumbs/dsc0697_1560520332.jpg
© Günter Kromer— Klausenhöhle
© Günter Kromer - Klausenhöhle#images-tours/thumbs/eifelsteig-klausenhohle.jpg
© Günter Kromer— Klausenhöhle

Besonders schön ist die große Genoveahöhle.

© Günter Kromer - Genoveahöhle#images-tours/thumbs/eifelsteig-genoveahohle.jpg
© Günter Kromer— Genoveahöhle

Ein steiler Abstieg, ein paar bequeme Kilometer, eine sehr steile Treppe hinab nach Biewer, dann erreichen wir das Moseltal.
Zum Abschluss führt der Eifelsteig parallel zum Moselsteig oberhalb hoher Sandsteinfelsen vorbei an vielen Aussichtspunkten mit Blick über die Mosel und nach Trier.

© Günter Kromer - Mosel bei Trier#images-tours/thumbs/eifelsteig-und-moselsteig-bei-trier.jpg
© Günter Kromer— Mosel bei Trier
© Günter Kromer - Trier - Mosel#images-tours/thumbs/mosel-bei-trier.jpg
© Günter Kromer— Trier - Mosel

Nach der Eifelsteigwanderung folgen noch ein paar Kilometer bei der sehenswerten Besichtigung von Trier. Nicht nur das berühmte römische Stadttor Porta Nigra und die momentan von einem Baugerüst verhüllten Kaiserthermen lohnen einen Besuch. Auch Liebfrauenkirche, die Basilika (einst ein römisches Palast) und vieles mehr gefallen uns recht gut.

© Günter Kromer - Trier - Porta Nigra#images-tours/thumbs/trier-porta-nigra.jpg
© Günter Kromer— Trier - Porta Nigra
© Günter Kromer - Trier#images-tours/thumbs/dsc0609_1560522378.jpg
© Günter Kromer— Trier

Und für den Dom sollte man genügend Zeit einplanen. Schon von außen beeindruckt er. Innen wirken die einzelnen Bereiche irgendwie zusammengestückelt, ohne richtige Harmonie, aber dafür sind viele der Altäre, Kapellen und die Orgel sehr sehenswert. Vor allem der Kreuzgang gefällt uns.

 

Aktuelle Infos zum Eifelsteig stehen auf der offiziellen Homepage www.eifelsteig.de

 

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Dazu habe ich einen Eifelsteig-Wanderführer auf meiner D-Wanderer Homepage verlinkt. Ebenso gibt es hier Amazon-Links zu dem Rucksack, den Stöcken, der Wanderhose, den Merino-Shirts, mit denen ich unterwegs bin und zu einem Buch, das ich sehr gerne als Geschenk für Wanderer und Naturfreunde empfehle, da es hervorragend beschreibt, wie die Landschaften Deutschlands entstanden sind.

© Günter Kromer - Trier - Dom#images-tours/thumbs/eifelsteig-moselsteig-trier-dom.jpg
© Günter Kromer— Trier - Dom