31.1. - 6.2.19

Rothaarsteig im Winter

D-Wanderer km 2487 bis 2647

31.1.19 Brilon - Petersborn 5 km

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Der Rothaarsteig führt durch das Sauerland und das Siegerland. Die Hauptroute ist 155 km lang. Zusätzlich gibt es noch eine Westerwald-Variante, die ich aber nicht wandere. Die Strecke ist in beiden Richtungen sehr gut markiert. In meiner Richtung gab es keine einzige Stelle, an der ich die Karte brauchte. 100 % Trefferquote, damit belegt der Rothaarsteig nach einigen Wanderwegen mit 99,5 % den Spitzenplatz in der Kategorie "Orientierung" meiner Bestenliste. Besser geht nicht!

 

Am Nachmittag komme ich mit der Bahn in Brilon an. Ich gehe hinauf zum Marktplatz fotografiere das Rathaus und Fachwerkhäuser, die Kirche versteckt sich hinter einem Baugerüst. Viel mehr gibt es hier auch nicht zu sehen. 

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© Günter Kromer— Rathaus Brilon

Schnell führt mich die rote Wegmarkierung aus dem Ort hinaus. Eine Weile spaziere ich durch sonnigen Winterwald.

Die Jugendherberge liegt nur etwa drei Minuten abseits der Strecke. Ich lege mein Gepäck ins Zimmer und wandere noch ein Stück weiter bis Petersborn, von wo ich dann mit dem Bus zurück zur Herberge fahre.

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© Günter Kromer

1.2.19 Petersborn - Willingen 20 km

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© Günter Kromer

Schon die ersten Kilometer ab Petersborn gefallen mir sehr gut. Zwanzig Minuten folge ich einem gut präparierten Winterwanderweg. 

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© Günter Kromer

Dann stapfe ich wieder in den Spuren der wenigen Wanderer vor mir durch tiefen Schnee.

Der Weg führt hinauf zu einem Ringwall aus dem 8. oder 9. Jahrhundert. Hier gefallen mir auch die Ruinen einer etwas später errichteten Kirche.

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© Günter Kromer

Vor der relativ neuen Friedenskapelle genieße ich die weite Aussicht.

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© Günter Kromer

Hier ist im Sommer auf der schönen Wiese mit einem bewirteten Lokal sicherlich viel los.

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© Günter Kromer

Am Rothaarsteig kommt man häufiger an kleinen Hütten oder überdachten Sitzplätzen vorbei als an allen anderen Wegen, die ich kenne. Dies ist vor allem im Winter sehr hilfreich, da man sich darauf verlassen kann, alle paar Kilometer eine schneefreie und meist windgeschützte Sitzgelegenheit für eine Rast zu erreichen. An dieser Stelle wurde sogar ein alter Bildstock in die Hütte integriert.

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© Günter Kromer

Manchmal erleichtern die Fahrspuren von Forstfahrzeugen das Vorankommen, oft mühe ich mich aber auch durch die Fußspuren einzelner Wanderer. Auf einem Streckenabschnitt war vor mir nur ein einziger Mensch unterwegs, in dessen Spuren ich nun marschiere.

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© Günter Kromer

Am Berggrat, der zum Ginsterkopf führt, bremsen mich einige bei Schnee brutal steile Aufstiege. Aber Spaß macht es!

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© Günter Kromer

In der Ferne sehe ich bereits einige große Felsen aus vulkanischem Gestein, unter denen ich später vorbei wandern werde, ohne sie aber aus der Nähe zu sehen.

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© Günter Kromer

Der Wetterbericht kündigte für heute 0 Stunden Sonnenschein an. Was strahlt dann den ganzen Tag über fast pausenlos am Himmel?

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© Günter Kromer

Für die ersten 10 Kilometer brauche ich heute wegen den Schneeverhältnissen 3,5 Stunden. Doch danach wird es meist einfacher.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Welch schöner Wandertag!

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© Günter Kromer

An der Richtstatt verlasse ich für heute den Steig und marschiere auf einem der Zubringerwege, die allesamt auch hervorragend markiert sind, 2,5 km weit hinab nach Willingen. 

 

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© Günter Kromer

Willingen ist ein beliebter Wintersportort mit einigen Skiliften, vielen Pisten, Langlaufloipen und einer Sprungschanze.

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© Günter Kromer

2.2.19 Willingen - Winterberg 24 km

Am Morgen spaziere ich hinauf zur Hochheide, einem Naturschutzgebiet. Bei klarem Wetter hat man von hier oben eine herrliche Aussicht. Doch die Nebelstimmung gefällt mir auch sehr gut.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Viele Kilometer weit folge ich den Spuren eines einzigen Wanderers. Wenn der nicht heute morgen vor mir durch den tiefen Schnee gestapft wäre, käme ich noch langsamer voran. 

Der Wechsel zwischen gut gespurten Wegen und anspruchsvollen Passagen ist genau das, was ich bei Winterwanderungen will. Ich liebe die heutige Etappe.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Je näher ich der Ruhrquelle komme, desto mehr Spaziergänger sind auf den hier gut präparierten Wanderwegen unterwegs. Der große Parkplatz nahe der Quelle ist ein deutliches Zeichen dafür, was hier im Sommer wohl los ist.

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© Günter Kromer— Ruhrquelle
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© Günter Kromer

Am späten Nachmittag erreiche ich Winterberg, das Wintersportzentrum des Sauerlands. Hier komme ich mir heute vor wie in einem Skiort der Alpen. Auf einer langen Straße drängen sich Touristen an Modeläden, Restaurants und Imbissbuden entlang, Lokale mit den obligatorischen DJ-Partys dürfen natürlich nicht fehlen. Doch schon ein paar hundert Meter abseits, im älteren Teil des Ortes, ist zwischen den schönen Schindelhäusern kaum jemand auf der Straße.

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© Günter Kromer

3.2.19 Winterberg - Latrop 25 km

Am Morgen sehe ich erst so recht, wie sehr der Wintersport den Ort prägt. Überall Lifte, Pisten und Loipen, dazu die markante Sprungschanze. Einmal muss ich sogar ganz am Rand einer Skipiste hinab wandern.

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© Günter Kromer

Gleich nach dem Zentrum des Ski-Trubels führt eine Brücke über einen Bach. Danach geht der Weg über sehr steile Treppenstufen bergauf. Stufen? Die Treppe ist völlig vom Schnee bedeckt. Dieser wurde von vielen Schuhen festgedrückt und ist nun leicht gefroren. Anstatt Stufen rutschen meine Schuhe nun auf einer schiefen Ebene recht haltlos. Ich könnte jetzt zwar meine Spikes anziehen, glaube aber zu Recht, dass ich sie bald nicht mehr brauche. Also hangle ich mich am Treppengeländer hinauf, wobei meine Füße ständig rutschen. Nach etwa 150 m erreiche ich dann einen bequemen Weg, dem ich oberhalb eines Baches folgen kann.

Die restliche Route ist heute abgesehen von wenigen hundert Metern durch etwas tieferen Schnee und verdammt tückischen fünf Metern recht einfach.

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© Günter Kromer

Bis kurz vor dem Kahlen Asten komme ich häufig an Langlaufloipen und Skipisten vorbei.

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© Günter Kromer

Doch der Kahle Asten ist zum Glück ein Naturschutzgebiet und ich kann wieder die Stille und den ganz besonderen Zauber des Hochnebels genießen.

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© Günter Kromer

Hier trifft der Rothaarsteig auf den Sauerland Höhenflug, einen anderen beliebten Wanderweg. Bei Sonnenschein kann man vom Kahlen Asten bis zum Brocken sehen. Heute natürlich nicht, aber das ist mir völlig egal. Den Brocken erreiche ich in wenigen Tagen, wenn ich auf dem Harzer Hexenstieg wandere. Die Nebelstimmung gefällt mir jetzt viel besser als ein normaler Panoramablick.

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© Günter Kromer

Ich fotografiere so viel von der faszinierenden Szenerie, dass ich kaum voran komme. 

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Erst einige Kilometer nach dem Kahlen Asten sehe ich wieder etwas von den Bergen der Umgebung.

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© Günter Kromer

Am Mittag erreiche ich die Stelle, wo sich der Rothaarsteig für einige Kilometer in eine knapp 10 km lange Kamm- und eine etwas längere Talvariante teilt. Da ich in Latrop übernachten will, steige ich auf der Talvariante ab.

Abgesehen von ganz kurzen Passagen durch tieferen Schnee komme ich heute den ganzen Tag über leicht voran. 

Doch fünf tückische Meter können ausreichen, eine Wanderung vorzeitig zu beenden. Beim kleinen Ort Schanze zeigt der Rothaarsteig-Wegweiser von der Straße auf einen Weg bergab. Wieder einmal ist hier vor mir nur ein Mensch gegangen, so dass ich dessen Spuren im hier sehr tiefen Schnee folge. Doch dann erreiche ich einen hohen Schneewall. Von der großen Terrasse eines Hauses oberhalb des Weges hat jemand allen Schnee hier herab geschippt. Schon auf den ersten Blick ist mir klar, dass die Überquerung dieses Berges aus lockerem Schnee ziemlich doof wird. Die ersten Schritte klappen noch halbwegs. Doch dann stecke ich mit dem rechten Bein fast bis zur Hüfte fest, bei der nächsten Bewegung auch mit dem linken. Was nun? Herausziehen kann ich weder das rechte noch das linke Bein. Beide stecken so gründlich fest, dass ich noch nicht einmal die Füße einen Zentimeter zur Seite oder nach oben bewegen kann. Mir bleibt nichts anderes übrig als Rucksack abzuwerfen und langsam und vorsichtig mit den Stöcken und den Händen vor mir allen Schnee wegzugraben, bis ich erst das eine, dann das andere Bein befreien kann. Ein Meisterwerk der Akrobatik. Schlangenmenschen hätten es hier leichter. Die restlichen drei Meter rutsche ich dann auf dem Rücken voran. Noch ein paar Meter auf normalem Weg, dann erreiche ich den unteren Teil der Straße, von der ich oben gerade abgezweigt war. Das hätte ich einfacher haben können!

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© Günter Kromer

Auf den letzten 7 km führt ein ganz bequemer und hervorragend präparierter Weg hinab nach Latrop. Hier könnte man auch in hohem Tempo joggen. 

Latrop ist ein nettes Dorf mit vielen Fachwerkhäusern.

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© Günter Kromer— Latrop

4.2.19 Latrop - Ginsberger Heide 30 km

Der Tag beginnt mit herrlichem Wetter.

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© Günter Kromer— Latrop
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© Günter Kromer

Schon nach wenigen Kilometern münden die beiden Wegvarianten wieder zusammen. Häufig kann ich heute bei klarer Sicht den Blick in die Ferne genießen. Abgesehen von kurzen Abschnitten im tiefen Schnee ist der Weg heute meist recht leicht zu gehen.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Der Rhein-Weser-Turm ist heute leider geschlossen. Schade, denn am Nachmittag führt die Strecke meist durch den Wald und bietet wenig Aussicht.

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© Günter Kromer

Aber der Wald ist auch wieder schön.

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© Günter Kromer

Zufrieden erreiche ich mein Etappenziel bei der Ginsberger Heide.

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© Günter Kromer

5.2.19 Ginsberger Heide - Hainchen 30 km

Schon nach wenigen Minuten erreiche ich die Ruine Ginsburg, die 300 m abseits des Rothaarsteig steht.

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© Günter Kromer

Danach ziehe ich beim Aufstieg zum Giller meine Spikes an. Der von vielen Spaziergängern festgetrampelte Schnee ist über Nacht gefroren und recht glatt. Die Besteigung des Aussichtsturms wäre heute auch unmöglich, da alle Stufen von einer gewölbten Eisschicht bedeckt sind. Doch wegen Hochnebel gibt es momentan ohnehin keine Aussicht.

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© Günter Kromer— Vor dem Gillerturm
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© Günter Kromer— Ein Wald für Zwerge?

Hinab nach Lützel stapfe ich mal wieder durch tiefen Schnee.

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© Günter Kromer

Bald folgt ein besonders schöner Wegabschnitt. Im Tal der Eder mäandert der Bach in weiten Schlingen über die verschneiten Wiesen. Im Zuge von Renaturierungsmaßnahmen hat man hier in den letzten Jahrzehnten den ursprünglich ortsfremden Fichtenwald wieder zugunsten der natürlichen Vegetation zurückgedrängt. Vor allem oben beim Ederbruch könnte man glauben, dass es hier schon immer so aussah, doch auch das ist nur den Naturschützern zu verdanken, die wieder die richtigen Bäume anpflanzten.

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© Günter Kromer

Die Ederquelle selbst ist recht unscheinbar. Auch die Siegquelle, die ich später erreiche, sieht nicht gerade spektakulär aus. Die Lahnquelle ist etwa 200 m abseits des Rothaarsteig neben einer Straße, gefällt mir wegen ihrem schönen Quellteich aber deutlich besser. Der Lahnwanderweg steht im März auf meinem Programm.

Mein Etappenziel Hainchen ist etwas abseits des Rothaarsteig. Wie überall am Rothaarsteig führt auch hier ein gut markierter Zubringerweg in den Ort hinab.

Ich übernachte am unteren Ende des Ortes. Zu meiner Überraschung gibt es in Hainchen kein einziges geöffnetes Restaurant, natürlich auch keinen Laden. 

Doch Frau Götze, die Vermieterin des sehr günstigen Zimmers, ist das, was man in Amerika Trail-Angel nennt. Sie fährt mich mit dem Auto zum Supermarkt im nächsten Ort, wo ich einkaufen kann. Außerdem bietet sie mir an, dass ich mir vom Frühstück auch gerne noch Proviant für den Tag einpacken kann. Und am nächsten Morgen fährt sie mich dann auch noch die 2,5 km hinauf zum Rothaarsteig.

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© Günter Kromer— Lahnquelle

6.2.19 Hainchen - Dillenburg 26 km

Dank meiner hilfsbereiten Vermieterin kann ich nun also um 8 Uhr direkt oben am Rothaarsteig die Wanderung fortsetzen.

 

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Der Hochnebel hat sich aufgelöst. Heute kann ich wieder in alle Richtungen die Aussicht genießen.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Je weiter ich komme, desto stärker ist der Schnee schon geschmolzen. Nachdem der Weg in den letzten Tagen meist durch Wald führte, marschiere ich nun oft über sonnige Wiesen.

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© Günter Kromer

Bei Rodenbach fühle ich mich schon mehr im Frühling statt im Winter. Da ich heute viel Zeit habe, setze ich mich mehrmals auf Bänke und genieße den Sonnenschein und die Aussicht.

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© Günter Kromer

Manderbach liegt bereits unterhalb der aktuellen Schneegrenze. Bald nach Verlassen des Ortes erreiche ich die Stelle, an der sich der Rothaarsteig in die klassische Dill-Strecke direkt nach Dillenburg und die längere Westerwald-Variante teilt. Da die Westerwald-Variante südwärts bis zur Fuchskaute und dann nach Dillenburg führt, wähle ich den direkten Weg. Bei der Fuchskaute werde ich im Sommer übernachten, wenn ich den Westerwaldsteig wandere.

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© Günter Kromer

Dann folge ich einigen Straßen am Stadtrand von Dillenburg. Der markante Wilhelmsturm scheint schon zum Greifen nah, doch der Rothaarsteig führt mich noch einmal auf der anderen Seite des Tales steil bergauf. Von einem Aussichtspavillon und etwas später weiter unten vom schönen Bismarcktempel blicke ich über die Stadt.

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© Günter Kromer— Dillenburg - Bismarcktempel

Dann erreiche ich die Altstadt, wo ich nicht gleich dem Rothaarsteig in Richtung Bahnhof folge sondern noch eine Stunde lang das schöne Städtchen mit vielen Fachwerkhäusern besichtige.

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© Günter Kromer— Dillenburg - Wilhelmsturm

Aktuelle Infos: https://www.rothaarsteig.de

 

 

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© Günter Kromer— Dillenburg