August 2022

Nationalpark Schwarzwald - Kapitel 5

In diesem Kapitel beschreibe ich eine Wanderung vom Ruhestein über den "Ölleitungsweg" hinab nach Huzenbach und eine Wanderung von Baiersbronn-Buhlbach über das "Kaisersteigle" bis Ruhestein.

Ruhestein - "Ölleitungsweg" - Huzenbach

Zu Beginn dieser Wanderung auf recht leichter Strecke mit 16,8 km und 197 hm Auf- und 632 hm Abstieg folge ich von der Bushaltestelle Ruhestein dem Westweg in Serpentinen den Skihang hinauf. Oben erreiche ich die wunderschöne Landschaft beim Seekopf.

 

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© Günter Kromer— Beim Seekopf

Dann zweigt der Ölleitungsweg nach rechts in Richtung Huzenbach ab. Dieser ist eine der Routen im Nationalpark, die zum Schutz der Auerhähne die meiste Zeit im Jahr für Besucher gesperrt sind - siehe die Karte mit den aktuellen Wegverhältnissen auf der Homepage des Nationalpark.

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© Günter Kromer— Ölleitungsweg

Solche Beschränkungen finde ich gut, denn jeder Wanderer kann im gesamten Schwarzwald auf vielen Tausend Kilometern wandern, da schadet es niemanden, wenn er einige Zeit auf einen kleinen Bereich verzichten soll. Ab August ist diese Route bis zum Beginn des Winters geöffnet.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Knapp einen Kilometer weit führt der Weg auf der Trasse einer im Boden vergrabenen Pipeline einem oft schmalen Pfad durch herrliche Natur.

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© Günter Kromer— Ölleitungsweg
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Der Kreislauf des Lebens: Von jedem Baum bleibt am Schluss nur noch ein Streifen Holz am Boden übrig, bis auch dieser sich ganz auflöst und neuem Leben Nahrung bietet.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Ab dem Stübleskopf führt der Ölleitungsweg viele Kilometer weit auf breiten Forstwirtschaftswegen weiter, vorbei am Dreirevierstein und zum Überzwercher Berg. Dabei bleit er immer in der Kernzone des Nationalpark.

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© Günter Kromer

Beim Wegweiser am "Hinteren Plon" verlasse ich die breiten Wege und folge nun der Route des Seensteig auf einem romantischen Pfad in Richtung Hirschstein.

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© Günter Kromer

Hier gefällt mir an manchen Stellen auch wieder das Moos auf den Baumstämmen und Steinen sehr gut.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Schließlich endet dieser schöne Pfad bei der Kleemisse an einem breiten Weg. Der Seensteig führt hier nach links zum 200 m entfernten Huzenbacher Seeblick. Da ich dort erst im Juli war, folge ich stattdessen dem Weg nach rechts in Richtung Lieberg und Huzenbach.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Nach 2 Kilometern zweige ich bei einer Bank mit Aussicht auf den hinab nach Huzenbach führenden Weg ab.

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© Günter Kromer

Unterwegs komme ich an diesem Baumgeist vorbei.

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© Günter Kromer

Beim Wegweiser am Heuweg zweige ich auf einen schmalen Weg, der mich über Höre nach Huzenbach führt.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

In Huzenbach ist es dann nicht weit bis zur S-Bahn Haltestelle.

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© Günter Kromer— Oberhalb von Huzenbach

Buhlbach - Kaisersteigle - Ruhestein

Diese ruhige Wanderung mit 9,3 km und 382 Höhenmetern Auf- und 82 Höhenmetern Abstieg führt abseits des Trubels abwechselnd über steinige, etwas anstrengende Pfade und über bequeme Forstwirtschaftswege. Von Baiersbronn fahre ich mit dem Kleinbus zur Haltestelle Glashütte in Buhlbach. Hier kann man auch ein interessantes Museum besichtigen. Kaum jemand weiss noch, dass hier einst eine der wichtigsten Produktionsstätten für Champagnerflaschen war.

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© Günter Kromer— Buhlbach Glashütte

Beim Parkplatz oberhalb des Museums folge ich kurz der Straße "Am Hänger" bergauf.

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© Günter Kromer— bei Buhlbach

Dann führt mich ein wurzeliger und steinger Weg mit ordentlich Steigung 1 km weit hinauf zur Pflanzschulhütte.

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© Günter Kromer

Danach geht es auf wechselndem Untergrund mal leicht, mal anstrengender weiter zur Binsenhütte und weiter zu "Roter Schliff".

An einer Stelle komme ich an den wie ein bizarrer Wald wirkenden Überresten des Riesen-Bärenklau vorbei.

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© Günter Kromer— Riesen-Bärenklau

Die Zeit, in der ich täglich andere blühende Blumen fotografieren kann, geht allmählich zu Ende. Aber dafür entdecke ich immer stärker Moose und Flechten als faszinierende Wunder.

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© Günter Kromer

Diese Wanderung bietet einen relativ häufigen Wechsel zwischen schmalen und breiten Wegen.

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© Günter Kromer

Mir ist schon oft aufgefallen, dass Dost bei Schmetterlingen sehr beliebt ist und sich oft viele Schmetterlinge um einzelne Blüten drängeln. Aber so viele Schmetterlinge wie hier sah ich in meinem ganzen Leben noch nicht auf engem Raum. 15 Minuten lang fotografiere ich hier. Manchmal sitzen auf dem hier gezeigten Bildausschnitt 12 bis 15 Schmetterlinge dicht nebeneinander bzw. flattern umher. Tagpfauenauge, Zitronenfalter, Admiral und Perlmuttfalter feiern hier ein multikulturelles Fest.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Der Baiersbronner Seensteig führt in zwei verschiedenen Streckenvarianten vom Ruhestein zum Schliffkopf. Die eine folgt der Route des Westweg, die längere führt weit vom Motorradlärm der Schwarzwald Hochstraße entfernt durch den Wald. Heute folge ich auf den letzten Kilometern dieser Nordstrecke, zuerst auf breiten Forstwirtschaftswegen. Bei der Melkenhütte, neben der ein kleiner, vermutlich künstlich aufgestauter Teich trotz der wochenlangen Trockenheit noch recht gut gefüllt ist, beginnt dann das wunderschöne Kaisersteigle.

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© Günter Kromer— Kaisersteigle

Dieser romantische Pfad führt mich 1,5 km weit durch stillen Wald.

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© Günter Kromer

Hierher werde ich auf jeden Fall noch einmal mit Stativ kommen, denn zum Fotografieren von Moos ist diese Route perfekt.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Trompetenflechte
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Kaisersteigle
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Bei der Skisprungschwanze am Ruhestein endet der Steig. Kurz laufe ich auf einem etwas zugewachsenen Pfad am Zaun entlang, dann erreiche ich den Parkplatz und die Bushaltestelle. Eigentlich wollte ich heute endlich mal die Ausstellung im Nationalparkzentrum anschauen, aber da gerade der Bus nach Baden-Baden abfahrtbereit steht, verschiebe ich dies auf den Herbst.

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© Günter Kromer