22. September und 10. Oktober 2021

Schwäbische Alb: Vier Löwenpfade bei Geislingen an der Steige

22.9.2021 - Steigen-Tour - 17 km, 420 Höhenmeter

Von Geislingen an der Steige aus kann man vier der "Löwenpfade" genannten Rundwege erkunden. Alle führen oft an der Oberkante des Albtrauf entlang und zu Felsen mit schöner Aussicht.

Die Steigen-Tour beginnt und endet direkt am Bahnhof Geislingen an der Steige. Schon nach kurzem Aufstieg erreiche ich die Burgruine Helfenstein. Von hier aus sehe ich bereits den nahegelegenen Ödenturm.

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© Günter Kromer— Burgruine Helfenstein und Ödenturm

Nach ein wenig Auf und Ab stehe ich bald vor dem Ödenturm und blicke hinüber zur Burgruine. Der Turm selbst ist nur sonntags geöffnet, aber auf der Plattform davor ist die Aussicht ebenso schön.

© Günter Kromer - Blick vom Ödenturm nach Geislingen#images-tours/thumbs/dsc-0138_1633452579.jpg
© Günter Kromer— Blick vom Ödenturm nach Geislingen

Der Weg führt nun am Albtrauf entlang durch Wald. Ab und zu komme ich an Informationstafeln vorbei, auf denen viel Interessantes über die Geschichte dieser spektakulären Bahnstrecke steht. Zur Zeit ihrer Erbauung war dies eine technische Meisterleistung. In wenigen Jahren werden hier viel weniger Züge fahren als bisher, denn bald fährt der Fernverkehr durch die langen Tunnel, mit denen die Fahrzeit zwischen Stuttgart und Ulm sehr stark verkürzt wird.

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© Günter Kromer— Aussicht am Mühltalfelsen

Nach einigen Kilometern in der Höhe führt der Weg hinab zu Straße und Bahnlinie und danach kurz durch das Tal. Hier komme ich bei einer Mühle an einem Hofladen mit Terrasse vorbei. Kurz darauf führt der Weg über einen Bach.

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© Günter Kromer

Dann stehe ich am Ufer eines kleinen See.

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© Günter Kromer

Nun marschiere ich auf einem teilweise recht anstrengenden Pfad wieder zum oberen Traufrand hinauf. Da an diesen steilen Hängen Forstwirtschaft nicht möglich ist, umgibt mich wunderbarer Buchenwald.

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© Günter Kromer

Auch hier komme ich ab und zu an Aussichtspunkten vorbei.

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© Günter Kromer

Vom Tirolerfelsen blicke ich hinüber zum Geiselstein.

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© Günter Kromer— Aussicht vom Tirolerfelsen

Und auf dem Geiselstein sehe ich dann den Streckenabschnitt, der bereits hinter mir liegt.

Bald darauf erreiche ich das Ostlandkreuz. Von hier schaue ich eine Weile hinab nach Geislingen. Dann führt mich der Wanderweg hinab zum Bahnhof.

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© Günter Kromer— Aussicht am Geiselstein

22.9.2021 - Felsenrunde 13 km, 430 Höhenmeter

Vom Bahnhof Geislingen fahre ich nach Geislingen-West und wandere ab dort auf einer mit roter Raute markierten Strecke hinauf zur einem Friedhof weit oberhalb der Stadt. Hier treffe ich auf die Route der Felsenrunde, deren offizieller Startpunkt in Bad Überkingen ist. Kurz darauf blicke ich vom "3 Männer Sitz" hinab nach Geislingen. Noch schöner ist eine Weile später die Aussicht vom Ramsfels.

 

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© Günter Kromer

Auch dieser Wanderweg führt oft direkt an der Oberkante des Albtrauf entlang. Bald sehe ich unter mir Gingen an der Fils und Süßen, in der Ferne die Stauferberge.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Bei einem großen Golfplatz mit weiter Aussicht setze ich mich zum verspäteten Mittagessen auf die Terrasse eines Restaurants.

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© Günter Kromer

Eine Weile führt die Strecke nun abseits des Albtraufs über die leicht hügelige Landschaft in der Höhe.

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© Günter Kromer

Dann wird die Felsenrunde ihrem Namen gerecht. Ein Felsen nach dem anderen säumt den Weg. Zu manchen zweigen schmale Pfade ab, andere sind direkt an der Strecke.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Rechts der Albtrauf mit den vielen Felsen, links das sanfte Hochland - diese Runde gefällt mir hervorragend.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Dann führt der Weg am Hang entlang bergab, fast bis Bad Überkingen hinab. Bald komme ich am Schillertempel vorbei.

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© Günter Kromer— Schillertempel

Die letzten Kilometer wandere ich auf recht leichter Strecke mit nicht mehr so vielen Höhenmetern, bis ich wieder auf der bereits bekannten Verbindungsstrecke zum Bahnhof hinab spaziere.

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© Günter Kromer

11.10.2021 - Weitblick-Tour 10,1 km, 316 Höhenmeter

Am frühen Morgen fahre ich mit der Bahn wieder nach Geislingen. Da die Geislinger Felsen-Tour und die Weitblick-Runde mit einem nur 600 m langen, markierten Verbindungsweg verbunden werden können, kombiniere ich beide, beschreibe sie hier aber einzeln.

Zuerst wandere ich auf einer mit roter Raute markierten Route mal mehr, mal weniger direkt rechts neben der Bahnlinie bis zum Beginn des Langental, wo die Weitblick-Tour beginnt. Ab dort spaziere ich durch herrlichen Wald am Steilhang des Albtrauf allmählich bergauf. Leichter Dunst lässt die Landschaft wie durch einen Weichzeichner fotografiert wirken.

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© Günter Kromer

Dann blicke ich am oberen Rand des Albtrauf vom Kuhfelsen und weiteren Aussichtspunkten hinab ins Filstal.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Links des Weges steile Hänge, rechts flaches Hügelland - typisch für die Alb.

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© Günter Kromer

Vom Hohenstein blicke ich hinab nach Gingen an der Fils. Als ich bei meinem D-Wanderer Projekt hier auf dem Albsteig vorbei kam, konnte ich die Aussicht wegen aufziehendem Unwetter nicht genießen, heute setze ich mich hier eine Weile hin.

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© Günter Kromer— Hohenstein

Da westlich der Alb noch viel Dunst über dem Tiefland hängt, verbirgt sich Hohenstaufen ein wenig im Grau.

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© Günter Kromer

Ein bequemer Weg führt am Waldrand weiter zum hervorragenden Aussichtspunkt Maierhalde. Dann durchquere ich den Weiler Kuhalb. Zum Schluss führt der Weg einige Kilometer weit meist durch Wald bergab, teils auf breiten Forstwirtschaftswegen, teils auf schmalen Pfaden.

Nach Ende dieser Runde gehe ich 600 m auf der Strecke zurück, die ich am Morgen vom Bahnhof gekommen bin, dann stehe ich bereits am Beginn des nächsten Rundwegs.

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© Günter Kromer— Maierhalde

11.10.2021 - Geislinger Felsen-Tour 10,8 km, 407 Höhenmeter

Zuerst steige ich recht steil durch Wald hinauf zum Anwandfels.

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© Günter Kromer— Anwandfels

Der Felsen mit Blick auf Geislingen ist für mich der ideale Platz für eine Mittagsrast.

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© Günter Kromer— Anwandfels

Einige wenig spektakuläre Kilometer marschiere ich nun bequem weiter bis zum Himmelfels.

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© Günter Kromer— Himmelfels

Ein kurzer Abstieg bringt mich hinab nach Eybach.

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© Günter Kromer— Eybach mit Himmelfels

Nun wandere ich durch das Felsental, das ich bereits von der Strecke des Albtraufgänger kenne.

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© Günter Kromer— Felsental

Im mittleren Abschnitt dieses romantischen Tales führt der Weg sogar über zwei steile Metalltreppen.

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© Günter Kromer— Felsental

Vom oberen Talrand aus führt der Rundweg nun eine Weile über Asphalt und Betonplatten durch recht flache Ackerlandschaft, dann wieder auf einem Pfad an der Traufkante entlang. Am Bismarkfelsen blicke ich erneut hinab nach Geislingen.

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© Günter Kromer

Dann wandere ich auf einem Pfad durch den Wald wieder hinab nach Geislingen. Als der Pfad in einen breiten Forstweg mündet, folge ich dem Rundweg nicht nach rechts sondern gehe links direkt in Richtung Bahnhof Geislingen.

 

Auf der Homepage des Landratsamtes Göppingen stehen die offiziellen Informationen zu den Löwenpfaden: https://www.loewenpfade.de/start.html

 

Mein neu erschienenes Buch über meine 2018 bis 2020 gewanderten 10.000 Kilometer auf Deutschlands schönsten Fernwanderwegen unterscheidet sich inhaltlich stark von den Texten auf dieser Homepage. Online stehen die sehr umfangreichen Streckenbeschreibungen der Wege im Vordergrund, im Buch beschränke ich diese auf die wesentlichen Elemente und erzähle statt dessen viel mehr über meine Erlebnisse und persönlichen Eindrücke beim Abenteuer Fernwanderung. Weitere Infos stehen hier: https://d-wanderer.de/aktuelles.php