Oktober 2025

"Hoch hinauf" 11 - Wankhaus, Weilheimer Hütte und Mittenwalder Hütte

Tageswanderungen km 3159 bis 3201

Wankhaus

Ab Bahnhof Garmisch-Partenkirchen folge ich bis zum Wankhaus der leichten Hauptaufstiegsroute. Dies sind 7,6 km mit 1090 Höhenmetern Aufstieg.

In einem Café in der Fußgängerzone von Partenkirchen trinke ich einen Kaffee. Dann wandere ich durch die wenig spektakuläre Schalmeischlucht weiter.

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© Günter Kromer

Bei regnerischem Wetter erreiche ich die Tannenhütte, wo ich mich erneut mit Kaffee und Kuchen aufwärme. Zugspitze und Alpstein stecken noch in den Wolken.

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Ein kurzer Abstecher führt mich von der Tannenhütte zur Hacker-Pschorr-Brücke, einer Hängebrücke, die aber nicht an meiner Aufstiegsroute liegt.

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Auf relativ leichten Wegen erreiche ich schließlich den Gipfel des Wank und das Wankhaus auf 1780 m. Da eine Gondelbahn von Garmisch-Partenkirchen herauf führt, sind hier sehr viele Tagesgäste. Es gibt aber auch 29 Plätze zum Übernachten. Bald nach meiner Ankunft reisst die Wolkendecke allmählich auf.

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In Richtung Norden sehe ich unter anderem den Krottenkopf, auf den ich morgen will.

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Die untergehende Sonne färbt das Karwendelgebirge in herrlichen Rottönen.

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Trotz Kälte bleibe ich lange vor der Hütte.

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© Günter Kromer— Wankhaus

Schließlich geben die Wolken sogar den Gipfel der Zugspitze frei. Am Himmel scheint der Mond und im Tal funkeln die Lichter von Garmisch-Partenkirchen. Ach wie froh bin ich, dass ich hier oben statt in der unruhigen Stadt übernachten darf!

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© Günter Kromer

Ein letzter roter Streifen am Horizont, dann wird es Zeit, zurück in die Hütte zu gehen.

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© Günter Kromer

Am Morgen liegt im Tal der Isar noch Nebel. Aus meiner Perspektive betrachtet geht die Sonne heute über dem Sylvensteinspeicher auf.

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Die ersten Sonnenstrahlen beleuchten die Zugspitze.

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© Günter Kromer

Ab dem Wankhaus wandere ich am Morgen zuerst 3,2 km mit 516 Höhenmetern hinab zur Esterbergalm. Von dort könnte ich auf einem Forstwirtschaftsweg bequem talabwärts zurück nach Garmisch gehen.

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© Günter Kromer

Weilheimer Hütte

Ich will heute aber von der Esterbergalm noch hinauf zur Weilheimer Hütte. Dies sind 5,8 km mit 700 hm Aufstieg.

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© Günter Kromer— Esterbergalm

Zuerst folge ich zwei Kilometer weit einem bequemen Wirtschaftsweg.

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© Günter Kromer

Dann folgen 4 km auf schmalen, aber problemlosen Wegen.

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Die auf 1946 m Höhe stehende Weilheimer Hütte hat 60 Plätze.

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© Günter Kromer— Weilheimer Hütte

Viele Wanderer marschieren von hier noch 500 Höhenmeter auf technisch problemloser Route zum 2086 m hohen Krottenkopf hinauf.

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© Günter Kromer— Weilheimer Hütte und Krottenkopf

Da ich die Hütte schon recht früh am Nachmittag erreiche, wandere ich zuerst noch 2,5 km weiter zum Gipfel der Hohe Kisten (auf dem Foto der spitze Zacken rechts).

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© Günter Kromer— Hohe Kisten

Vom 1922 m hohen Gipfel aus sehe ich unter anderem einen Teil des Walchensee.

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Dann kehre ich zum Abendessen zur Hütte zurück.

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Anschließend wandere nun auch ich hinauf auf den Krottenkopf.

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© Günter Kromer— Aussicht vom Krottenkopf

Auch heute färbt die Abendsonne das Karwendelgebirge rosa.

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Das Gleiche wie schon oft, doch immer wieder faszinierend. So einen Himmel sieht man nicht, wenn man unten im Hotel oder Gasthof übernachtet.

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Bei Sonnenaufgang hängen rosa Wolken über Staffelsee, Starnberger See und Ammersee.

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Besonders prächtig ist heute der Himmel in Richtung Zugspitze.

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Nach dem Frühstück folge ich dem Wanderweg nach Eschenlohe. Dies sind bis zum Bahnhof 12,3 km mit 1390 hm Abstieg und 82 hm Aufstieg.

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Zur Pustertal Hütte führt ein steiler aber nicht allzu schwerer Steig hinab.

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Danach geht es überwiegend auf breiten Wegen leicht weiter. Kurz vor Eschenlohe mache ich einen Abstecher zur Asamklamm.

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© Günter Kromer— Asamklamm

Mittenwalder Hütte

Die Mittenwalder Hütte kann man mit einer relativ kurzen Tageswanderung erreichen. Ab Bahnhof Mittenwald sind es nur 3,1 km mit 607 Höhenmetern Aufstieg. Eigentlich wollte ich heute nicht auf der kürzesten Route zur Hütte wandern, aber Nebel, Kälte und Regen ändern meine Planung.

Vom Bahnhof geht es zuerst zur Talstation der Karwendelbahn und dann auf einem technisch leichten Steig bergauf. An Tagen, an denen ich keine Berge sehen kann, nehme ich die Vegetation am Weg umso intensiver wahr.

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Bald erreiche ich die Mittenwalder Hütte auf 1518 m Höhe, ein kleines Haus mit angenehm familiärer Atmosphäre. Die Toilletten stehen hier ein Stück abseits der Hütte. Daher braucht man nachts eine Stirnlampe und wird unterwegs bei Regen nass.

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© Günter Kromer— Mittenwalder Hütte

Es muss nicht unbedingt immer Postkartenwetter sein! Auch solche "Schlechtwetter"-Stimmungen haben ihren Reiz.

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© Günter Kromer— Mittenwalder Hütte

Von der Hütte blicke ich hinab nach Mittenwald.

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© Günter Kromer

Da es am nächsten Morgen noch immer regnet, gehe ich auf der selben Route hinab zum Bahnhof.

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© Günter Kromer