Rheinauen Kapitel 22: Winter 2022/23
An Weihnachten gibt es leichtes Hochwasser, aber die Wasserstände bleiben im harmlosen Bereich.
Anfang Januar fotografiere ich drei Mal im Naturschutzgebiet Fritschlach und am Altrhein bei Rappenwört. An diesem Baumstamm kam ich in den letzten beiden Jahren schon oft vorbei, aber die ungewöhnlichen Farben fielen mir bisher noch nie auf.
In dieser Jahreszeit, wenn ich nicht nach Schmetterlingen, Libellen und Käfern Ausschau halte, fallen mir ungewöhnliche Pilze besonders gut auf.
Ich glaube, so einen habe ich bisher noch nie gesehen. Dieser Pilz, der neben anderen Baumpilzen an einem Totholzstamm wächst, ist wohl ein Warziger Drüsling. Der wird oft auch als Hexenbutter bezeichnet. Ein passender Name! Aber auch die völlig anders aussehende Gelbe Lohblüte wird oft Hexenbutter genannt.
Diese winzig kleine Schönheit konnte ich nur mit einer App bestimmen.
Heute finde ich auch ein besonders schönes Exemplar einer Schmetterlings-Tramete.
Bei manchen Baumpilzen lohnt es sich, sie zur Abwechslung auch mal von unten zu betrachten. Auch dies ist eine Trameten-Art.
Anfang Januar ist es in diesem Jahr so warm, dass ich bereits am 10.1. am Altrhein Krokusblüten fotografieren kann.
Die Haselsträucher haben bei der Wärme längst zu blühen begonnen. Doch nach dem nächsten Kälteeinbruch verzieren kleine Eiskristalle die Kätzchen.
12. Februar 2023
Wildschweine sah ich in den letzten Jahren oft neben dem Weg oder vor mir schnell durch den Wald rennen. Keine Chance, sie dabei zu fotografieren. Beim Wildgehege Rappenwört gefällt mir das herrliche Gegenlicht heute so gut, dass ich ausnahmsweise ein Tier in einem Gehege statt in freier Wildbahn fotografiere.
Ich fahre zum Baggersee Streitköpfle, wo gerade ein Kormoran sein Gefieder trocknet.
Zuletzt fahre ich noch zur Belle bei Eggenstein, da hier am Parkplatz einige Meisenknödel hängen.
Ich hoffe auf ein gutes Foto von einem Specht, aber keiner kommt. Stattdessen taucht plötzlich ein Kleiber auf.
20.2.23 Wagbachniederung
Am Rosenmontag begeistert mich das heute besonders intensive Blau des Wassers.
Heute sehe ich Graugänse, Löffelenten, Krickenten, Silberreiher, Graureiher und weitere Arten.
Wahrscheinlich kennt jeder von Euch Wanderfreunde, die bisher noch keine Ahnung davon haben, dass ich inzwischen mehr als 13.000 km auf Fernwanderwegen sowie mehr als 2.600 km auf Tageswanderungen mit Beschreibung und mehr als 13.600 Fotos vorstelle. Teilt es ihnen auf Eurer eigenen Homepage oder Euren Social Media Account mit, damit sich auch Eure Freunde viele Anregungen zu einer schönen Tour holen können.




