Naturschutzgebiet Federbachbruch und Naturschutzgebiet Bruch bei Stettfeld
Naturschutzgebiet Federbachbruch
Da ich zu diesen beiden Naturschutzgebieten bisher nur wenige Fotos habe, fasse ich sie in einem Kapitel zusammen.
Der Federbachbruch, eines der größten Niedermoore am Rande der Rheinebene, steht seit 1982 unter Naturschutz.
Am Ortsrand von Muggensturm bietet eine Aussichts-Plattform einen schönen Blick auf das Naturschutzgebiet.
Um einige offene Wasserflächen herum gibt es hier große Schilfried- und Röhrichtbestände.
Wie so oft in der Natur lohnt es sich auch hier, genauer hinzuschauen. Zuerst entdecke ich nur die vielen Pilze am Baumstamm.
Erst beim Fotografieren entdecke ich dann, dass auf den Pilzen mindestens zehn verschiedene winzige Insektenarten krabbeln oder fliegen.
Bruch bei Stettfeld
Das 96 Hektar große Naturschutzgebiet bei Ubstadt-Weiher liegt am östlichen Rand der Rheinebene.
Da ich ausschließlich von öffentlich zugänglichen Wegen fotografiere, hier aber die meisten Bereiche nicht durch Wege erschlossen sind, habe ich bisher entsprechend wenige Fotos.
Eine abwechslungsreiche Mischung aus Wiesen, Hecken, Schilf- und Seggenflächen und Erlenwald bestimmt das Landschaftsbild.
Weitere Fotos zu diesem Gebiet folgen in den nächsten Jahren.
Für mein Fotoprojekt "Naturschutzgebiete in Karlsruhe und im Landkreis Karlsruhe" bin ich seit Frühling 2025 mehrmals pro Monat mit der Kamera unterwegs.
Damit will ich dazu anregen, auch völlig unabhängig von der hier fotografierten Region die Natur in der eigenen Heimat bewusst und intensiv zu erkunden, anstatt immer nur in die Ferne zu reisen. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass Naturschutz nur dann politisch eine Zukunft hat, wenn möglichst viele Leute am Erhalt bedrohter Lebensräume interessiert sind.
Ich fotografiere ausschließlich von den öffentlich zugänglichen Wegen und zeige die Natur so, wie sie jeder Besucher sehen kann, der aufmerksam unterwegs ist und ein gutes Fernglas oder Spektiv dabei hat. Da man manche für den Schutzstatus wichtigen Pflanzen oder Tiere nicht vom Wanderweg aus sehen kann, verzichte ich auf diese Motive.
Ich verzichte auf allzu umfangreiche und fachspezifischen Beschreibungen der kompletten Fauna und Flora dieser Gebiete. Erstens bin ich kein Experte, zweitens will ich diesen Überblick so leichtverständlich wie möglich gestalten.
Da ich die meisten Arten nicht selbst bestimmen kann, nutze ich dafür verschiedene Bücher und Apps, seit November vor allem die Seite observation.org. Irrtümer korrigiere ich nach entsprechenden Hinweisen gerne.
Im ersten Jahr ging es mir vor allem darum, eine Übersicht über die Vielfalt der Gebiete zu bieten. In den meisten war ich 2025 mehrmals. Ein paar fehlen mir bisher noch. 2026 werde ich sogar noch öfter in der Region unterwegs sein und die einzelnen Gebiete jeweils in anderen Monaten als bisher besuchen, um dort auch saisonal andere Pflanzen und Insekten zu fotografieren. Vor allem werde ich dann nach den für das jeweilige Gebiet typischen Pflanzen und Tieren schauen.
Die 24 Kapitel zu meinem 2020 bis 2023 erstellten Rheinauen-Blog stehen hinter den Kapiteln zu den Naturschutzgebieten.
Meine 2022 bis 2024 erstellten 12 Kapitel zum Nationalpark Schwarzwald stehen unter "Sonstige Wanderungen".
Infos zur möglichen Erweiterung auf die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Karlsruhe sowie zu meinen Rheinauen-Filmen auf YouTube stehen in der Rubrik "Aktuelles"




