Außerhalb: Naturschutzgebiet Hochholz-Kapellenbruch

Dieses Naturschutzgebiet nördlich von Bad Schönborn liegt im Regierungsbezirk Karlsruhe, aber nicht im Landkreis Karlsruhe. Vom Bahnhof Rot-Malsch aus erreicht man es zu Fuß in fünf Minuten.

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© Günter Kromer

Wie auch einige weiter südlich liegende Naturschutzgebiete befindet sich auch dieses auf dem Gebiet der Kinzig-Murg-Rinne, wo vor etwa 10.000 Jahren diese beiden Flüsse ein breites Flussbett schufen. Das Naturschutzgebiet wird durch die Bahnlinie Bruchsal-Heidelberg in zwei Bereiche geteilt. An der östlichen Grenze führt ein manchmal recht nasser Weg entlang von einem Kanal durch den Bruchwald.

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© Günter Kromer

Wasserstern und Wasserlinsen bedecken die Oberfläche dieses strömungsarmen Gewässers.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Springfrosch
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Teichfrosch

Sumpfige Auwälder, Erlen-Bruchwald, Erlen-Eschen-Wald, Eichen-Hainbuchenwälder, nasse und trockene Wiesen, Schilffelder und Hochstaudenfluren bieten ein abwechslungsreiches Mosaik.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Turmfalke
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© Günter Kromer— Weißstörche
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© Günter Kromer— Buntspecht
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© Günter Kromer— Wiesen-Schaumkraut
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© Günter Kromer

Am besten gefällt mir hier der Bruchwald im Südwesten des Gebiets.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Sumpfdotterblume

Bisher war ich nur einmal drei Stunden lang dort. Davon verbrachte ich 30 Minuten am Wegrand beim Fotografieren der vielfältigen Tierwelt, die hier gerade die Blüten der Sternmiere besuchte.

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© Günter Kromer— Gemeine Sumpfschwebfliege
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© Günter Kromer— Maiglöckchenhähnchen
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Für mein Fotoprojekt "Naturschutzgebiete in Karlsruhe und im Landkreis Karlsruhe" bin ich seit Frühling 2025 mehrmals pro Monat mit der Kamera unterwegs. Langfristig will ich zusätzlich auch viele andere Naturschutzgebiete erkunden, die zwar im Regierungsbezirk Karlsruhe, aber nicht im Landkreis Karlsruhe liegen.
Mit diesem Projekt will ich dazu anregen, auch völlig unabhängig von der hier fotografierten Region die Natur in der eigenen Heimat bewusst und intensiv zu erkunden, anstatt immer nur in die Ferne zu reisen. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass Naturschutz nur dann politisch eine Zukunft hat, wenn möglichst viele Leute am Erhalt bedrohter Lebensräume interessiert sind.

Ich fotografiere ausschließlich von den öffentlich zugänglichen Wegen und zeige die Natur so, wie sie jeder Besucher sehen kann, der aufmerksam unterwegs ist und ein gutes Fernglas oder Spektiv dabei hat. Da man manche für den Schutzstatus wichtigen Pflanzen oder Tiere nicht vom Wanderweg aus sehen kann, verzichte ich auf diese Motive.

Ich will diesen Überlick so leichtverständlich wie möglich gestalten und verzichte daher auf umfangreiche und allzu fachspezifische Beschreibungen der kompletten Fauna und Flora dieser Gebiete.

Da ich die meisten Arten nicht selbst bestimmen kann, nutze ich dafür verschiedene Bücher und Apps, seit November vor allem die Seite observation.org. Irrtümer korrigiere ich nach entsprechenden Hinweisen gerne.

Im ersten Jahr ging es mir vor allem darum, eine Übersicht über die Vielfalt der Gebiete zu bieten. In den meisten war ich 2025 mehrmals. Ein paar fehlen mir bisher noch. 2026 werde ich sogar noch öfter in der Region unterwegs sein und die einzelnen Gebiete jeweils in anderen Monaten als bisher besuchen, um dort auch saisonal andere Pflanzen und Insekten zu fotografieren. Vor allem werde ich dann nach den für das jeweilige Gebiet typischen Pflanzen und Tieren schauen.