Außerhalb: Naturschutzgebiet Bruchgraben bei Baden-Baden

Das 185 Hektar große Naturschutzgebiet Bruchgraben liegt im Regierungsbezirk Karlsruhe, aber nicht im Landkreis Karlsruhe. Zu Fuß erreicht man die vor allem im Frühling faszinierende Landschaft vom Bahnhof Baden-Baden aus in etwa 10 Minuten.

 

© Günter Kromer - Naturschutzgebiet Bruchgraben#images-tours/thumbs/dsc-0043_3.jpg
© Günter Kromer— Naturschutzgebiet Bruchgraben

Das Naturschutzgebiet umfasst eine große Feuchtniederung mit unterschiedlichen Biotopen. Röhrichte und Schilfried, Großseggenriede, Mager-, Feucht- und Nasswiesen, Erlenbruchwald und ein Niedermoor bieten vielen bedrohten Tierarten Lebensraum.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc-0072_5.jpg
© Günter Kromer

Im 18. Jahrhundert wurde das Gebiet durch Entwässerungsgräben und Eindeichung von Fließgewässern trockengelegt, was aber landwirtschaftlich nicht rentabel war. Seit 1986 steht das Gebiet nun unter Naturschutz. Seit 2016 wird der Abfluss des Regenwassers verlangsamt und größere Flächen eingestaut. Hier kann man nun wieder unter anderem Kiebitze und Bekassine beobachten.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc-0047_3.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc-0023_2.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer - Naturschutzgebiet Bruchgraben#images-tours/thumbs/bruchgraben-baden-baden.jpg
© Günter Kromer— Naturschutzgebiet Bruchgraben
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc-0028_2.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc-3102.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer - Bruchwasserläufer#images-tours/thumbs/bruchwasserlaufer_1.jpg
© Günter Kromer— Bruchwasserläufer
© Günter Kromer - Kampfläufer#images-tours/thumbs/kampflaufer.jpg
© Günter Kromer— Kampfläufer
© Günter Kromer - Kampfläufer#images-tours/thumbs/dsc-3185.jpg
© Günter Kromer— Kampfläufer
© Günter Kromer - Kiebitz#images-tours/thumbs/dsc-3107.jpg
© Günter Kromer— Kiebitz

Im Nordwesten des Gebiets befindet sich zwischen dem Bruchgraben und der Autobahn ein schmaler, etwa 2 Hektar großer Streifen mit Bruchwald mit Schwarzerlen und Gemeiner Esche.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc-0135_1.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc-0157_2.jpg
© Günter Kromer

Hier kommt man auch auf dem 7,3 km langen Rundweg vorbei, der zu allen Lebensräumen dieses Naturschutzgebietes führt.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc-0168_4.jpg
© Günter Kromer

Zwei Drittel des Naturschutzgebiets liegen nordöstlich der von der A5 nach Baden-Baden führenden Schnellstraße, ein Drittel südwestlich. Ein großer Teil der südwestlichen Fläche ist eingezäunt. Hier halten Wasserbüffel den Bewuchs klein und ermöglichen so vielen Bodenbrütern das Leben.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc-0184_1.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc-0193_4.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc-0205_2.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer - Wasserbüffel#images-tours/thumbs/dsc-0228_2.jpg
© Günter Kromer— Wasserbüffel
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc-0253_1.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc-0256_2.jpg
© Günter Kromer
© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc-0272_1.jpg
© Günter Kromer

In den nächsten Wochen will ich hier mehrmals morgens und abends fotografieren.

© Günter Kromer#images-tours/thumbs/dsc-0279_1.jpg
© Günter Kromer

Für mein Fotoprojekt "Naturschutzgebiete in Karlsruhe und im Landkreis Karlsruhe" bin ich seit Frühling 2025 mehrmals pro Monat mit der Kamera unterwegs. Langfristig will ich zusätzlich auch viele andere Naturschutzgebiete erkunden, die zwar im Regierungsbezirk Karlsruhe, aber nicht im Landkreis Karlsruhe liegen.

Mit diesem Projekt will ich dazu anregen, auch völlig unabhängig von der hier fotografierten Region die Natur in der eigenen Heimat bewusst und intensiv zu erkunden, anstatt immer nur in die Ferne zu reisen. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass Naturschutz nur dann politisch eine Zukunft hat, wenn möglichst viele Leute am Erhalt bedrohter Lebensräume interessiert sind.

Ich fotografiere ausschließlich von den öffentlich zugänglichen Wegen und zeige die Natur so, wie sie jeder Besucher sehen kann, der aufmerksam unterwegs ist und ein gutes Fernglas oder Spektiv dabei hat. Da man manche für den Schutzstatus wichtigen Pflanzen oder Tiere nicht vom Wanderweg aus sehen kann, verzichte ich auf diese Motive.

Ich will diesen Überlick so leichtverständlich wie möglich gestalten und verzichte daher auf umfangreiche und allzu fachspezifische Beschreibungen der kompletten Fauna und Flora dieser Gebiete.

Da ich die meisten Arten nicht selbst bestimmen kann, nutze ich dafür verschiedene Bücher und Apps, seit November vor allem die Seite observation.org. Irrtümer korrigiere ich nach entsprechenden Hinweisen gerne.

Im ersten Jahr ging es mir vor allem darum, eine Übersicht über die Vielfalt der Gebiete zu bieten. In den meisten war ich 2025 mehrmals. Ein paar fehlen mir bisher noch. 2026 werde ich sogar noch öfter in der Region unterwegs sein und die einzelnen Gebiete jeweils in anderen Monaten als bisher besuchen, um dort auch saisonal andere Pflanzen und Insekten zu fotografieren. Vor allem werde ich dann nach den für das jeweilige Gebiet typischen Pflanzen und Tieren schauen.