März bis Mai 2023

Jubiläumswanderung rund um den Landkreis Calw

Anlässlich des Jubiläumsjahres „50 Jahre Landkreis Calw“ hat die Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald eine 200 km lange Rundwanderstrecke um den Landkreis konzipiert. Nachdem ich bisher etwa die Hälfte der Strecke gewandert bin, würde ich den recht spröden Titel lieber in "Nordschwarzwald-Genießerpfade" ändern, denn das passt besser. Diese wunderschöne Route wurde nicht speziell markiert, aber die Gesamtstrecke und die einzelnen Etappen stehen auf mehreren Online-Plattformen. Alle Etappenziele sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Es gibt auch genügend Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten.

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© Günter Kromer— Rombach

Wer von einer der 13 Etappen mindestens zwei Stempel bzw. Unterschriften an den im Stempelflyer genannten Adressen gesammelt hat, nimmt im Oktober an einer Verlosung teil, bei der man viele Preise gewinnen kann. Je mehr Etappen man wandert, desto höher ist die Gewinnchance. Den Stempelflyer kann man wahlweise online herunterladen oder ein gedrucktes Exemplar bei der Touristik abholen.

Etappe 6 und 7 wandere ich bereits im März, Etappe 4 und 5 im April, Etappe 1, 3 und 13 Mitte Mai. Der Rest folgt nach Pfingsten.

 

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© Günter Kromer

Mai 2023 - Hirsau - Monbachtal

14,8 km, 370 Höhenmeter Auf- und 400 Höhenmeter Abstieg

In Hirsau sollte man vor dem Start zu Etappe 1 unbedingt die märchenhaft schöne Klosterruine St. Peter und Paul besichtigen. Diese ehemalige Benediktinerabtei war eines der bedeutendsten Klöster Deutschlands und bei seiner Erbauung im 11. Jahrhundert das baulich größte Kloster im deutschsprachigen Raum.

 

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© Günter Kromer— Hirsau - Klosterruine
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© Günter Kromer— Hirsau - Klosterruine

Ab dem Bahnhof führt mich dann ein stiller Pfad 1,5 km weit bergauf. Oben folge ich einige Zeit lang einem breiten Weg ohne große Höhenunterschiede. Anschließend beginnt der Abstieg durch die Wolfsschlucht.

 

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© Günter Kromer— Wolfsschlucht

Am oberen und am unteren Ende der Schlucht hängen Schilder, die darauf hinweisen, dass dieser "Alpine Wanderweg" nur für trittsichere und geübte Wanderer geeignet ist. Ich ergänze hier noch, dass man hier auf keinen Fall mit Schuhen ohne Profil an den Sohlen absteigen soll. Für alle anderen Wanderer gibt es eine markierte Umleitung, die den anspruchsvollen oberen Teil der Schlucht umgeht.

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© Günter Kromer— Wolfsschlucht

Der untere Teil der Schlucht ist dann deutlich leichter.

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© Günter Kromer— Wolfsschlucht
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© Günter Kromer— Wolfsschlucht

Danach steige ich schnell wieder in die Höhe. Einige Kilometer weit wandere ich dann auf meist schmalen Wegen oberhalb des Tales durch den Wald.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Bei Unterhaugstett komme ich an einem großen Golfplatz vorbei.

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© Günter Kromer

Danach führt mich der Weg weiter nach Monakam. Den Ort umgehe ich oberhalb durch den Wald. Nun wandere ich hinab ins Monbachtal. Auch der Weg durch die Monbachschlucht erfordert Trittsicherheit. Mehrmals überquert die Route den Bach auf Trittsteinen. Nach den langen, starken Regenfällen der letzten Wochen werden heute einige Steine vom Wasser überflutet, aber dies kommt normalerweise nur an sehr wenigen Tagen im Jahr vor.

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© Günter Kromer— Monbachschlucht
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© Günter Kromer— Monbachschlucht
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© Günter Kromer— Monbachschlucht
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© Günter Kromer— Monbachschlucht
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© Günter Kromer— Monbachschlucht

Kurz bevor der Monbach in die Enz mündet, kann man bei wärmerem Wetter im hübschen Biergarten eines Cafés rasten. Von hier ist es nicht mehr weit zum Bahn-Haltepunkt.

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© Günter Kromer

Eigentlich wollte ich zwischen 8. und 17. Mai alle mir noch fehlenden Etappen wandern, aber an den Tagen mit schönem Wetter muss ich arbeiten und an meinen freien Tagen ist es zu trüb und regnerisch für Foto-Touren. Daher folgt u.a. Etappe 2  erst nach Pfingsten.

Mai 2023: Schönberg - Calmbach

15,4 Kilometer, 240 Höhenmeter Aufstieg, 480 Höhenmeter Abstieg

Das Wetter wechselt in diesem Mai ebenso schnell wie die Prognosen der Wetterberichte. Vor dem Frühstück verkünden die Meteorologen, dass der Himmel heute von 10 bis 18 Uhr lückenlos bewölkt ist. Daher entscheide ich mich dazu, heute zuhause zu bleiben. Zwei Stunden später wechseln die Prognosen zu 8 Stunden Sonnenschein. Also fahre ich doch los, um heute zumindest noch Etappe 3 zu fotografieren. Leider bleibt der Himmel aber doch meist grau.

Ich starte an der Bushaltestelle vor dem Rathaus in Schönberg.

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© Günter Kromer— Schönberg

1,5 km weit gehe ich auf Straßen bis zum Ortsrand, dann führt mich ein Forstwirtschaftsweg bald zum Rotwildgehege. Die Hirsche verstecken sich heute aber irgendwo im Wald.

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© Günter Kromer— Rotwildgehege

Auf breiten Wegen geht es weiter durch den Wald, dann am Rande von Langenbrand vorbei. Auf der anderen Seite des Ortes führt mich die Route bald zu einem Aussichtspunkt, wo ich eine Weile auf einer Liegebank raste.

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© Günter Kromer

Einige Zeit später erreiche ich das Felsenmeer.

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© Günter Kromer— Felsenmeer

Dann wandere ich auf breiten Forstwegen hinab ins Enztal.

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© Günter Kromer

Schließlich erreiche ich Höfen an der Enz.

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© Günter Kromer— Höfen

Auf der anderen Seite des Ortes führt der Weg wieder bergauf. Von einer Bank blicke ich zurück auf Höfen. Dann wandere ich eine Weile durch den Wald, später ein Stück auf dem Enztalradweg, und erreiche dann am frühen Nachmittag Calmbach.

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© Günter Kromer— Höfen

April 2023: Calmbach - Dobel

14,2 km, 610 Höhenmeter Aufstieg, 300 Höhenmeter Abstieg

Etappe 4 beginnt recht sportlich. Beim ersten Aufstieg sind auf 1,4 km 270 Höhenmeter zu bewältigen. Schon kurz nach dem Bahnhof Calmbach führt mich die Route teilweise auf Treppenstufen über eine Streuobstiese bergauf, dann über schöne Pfade hinauf bis zur Kreuzsteinhütte.

Nach meinen bisher gewanderten Etappen gehe ich davon aus, dass dieser Rundweg deutlich mehr über naturbelassene Wege statt über breite Fortswirtschaftswege führt als die meisten anderen Etappenwanderungen in Deutschland. Sehr gut!

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© Günter Kromer— Bei Calmbach

Gemütlich geht es weiter zur Spitzhütte und zum Tornadostein, dann auf einem schmalen Weg hinab ins Eyachtal. Im Gasthaus Eyachmühle war ich als Kind oft mit meinen Eltern zum Essen.

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© Günter Kromer— Gasthaus Eyachmühle

Zuerst kurz auf dem Fahrradweg, dann 2,5 km auf einem sehr idyllischen Pfad direkt am Ufer des plätschernden Baches, wandere ich durch das Eyachtal. Traumhaft schön!

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© Günter Kromer— Eyachtal
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Eyach

Bei der Lehmannshof-Hütte ist ein kleiner, sonniger Rastplatz.

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© Günter Kromer— Lehmannshof-Hütte

Zwei alte Gewölbekeller sind das Einzige, was vom schon im 19. Jahrhundert abgebrannten Lehmannshof übrig blieb. Vor einigen Jahren wurden die Eingänge zugemauert, so dass hier nun Fledermäuse leben können.

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© Günter Kromer

Wieder geht es meist über stille, schmale Wege bergauf.

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© Günter Kromer

Schließlich erreiche ich das Etappenziel Dobel.

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© Günter Kromer

April 2023: Dobel - Bad Herrenalb

19,9 km, 527 Höhenmeter Aufstieg, 873 Höhenmeter Abstieg

Zuerst führt mich der Weg kurz durch den Wald. Dann erreiche ich den Höhenrundweg um Neusatz und Rotensol, dem ich nun eine Weile folge. Ein Streckenabschnitt gefällt mir wegen der vielen Stechpalmen besonders gut.

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© Günter Kromer

Die meisten Laubbäume sind inzwischen grün, doch bei Eichen spriessen die Blätter später als bei anderen Bäumen. Auch schön! Die graphische Wirkung einzelner noch kahler Bäume ist ebenfalls ein reizvolles Fotomotiv.

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© Günter Kromer

Bald erreiche ich die Klosterruine Frauenalb.

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© Günter Kromer— Klosterruine Frauenalb
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© Günter Kromer— Klosterruine Frauenalb

Der nächste Aufstieg führt mich hinauf nach Bernbach. Bei schönstem Frühlingswetter spaziere ich weiter.

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© Günter Kromer— Oberhalb von Bernbach

Vom Aussichtspunkt bei einem Gleitschirmstartplatz blicke ich hinab nach Gernsbach und Gaggenau im Murgtal.

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© Günter Kromer

Einige Kilometer danach erreiche ich den Falkenfelsen bei Bad Herrenalb.

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© Günter Kromer— Bad Herrenalb

Von der Wiese vor der Siebentälertherme blicke ich zurück zum Falkenfelsen.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Bad Herrenalb - Kurpark

März 2023: Bad Herrenalb - Kaltenbronn

Die Etappen 6 und 7 wandere ich bereits im März. Schon kurz nachdem ich in Bad Herrenalb aus der Bahn gestiegen bin, spaziere ich durch den hübschen Kurpark. Dann führt mich der Weg vorbei an der Paradies genannten Ruine der Vorhalle des romanischen Zisterzienserkloster Bad Herrenalb.

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© Günter Kromer— Bad Herrenalb - Paradies

Über den Quellenerlebnispfad spaziere ich hinauf ins obere Albtal.

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© Günter Kromer— Alb

Bei der malerischen Knoll-Brücke überquere ich die Alb und steige nun auf einem kurzen Pfad an einigen Felsen vorbei bergauf.

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© Günter Kromer— Knoll-Brücke

Einige Zeit später erreiche ich die wildromantische Landschaft beim Großen Loch.

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© Günter Kromer

Hier gibt es mehrere von der Erosion aus dem Buntsandstein ausgewaschene Hohlräume. In die obere Teufelskammer kann man recht gut gehen.

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© Günter Kromer

Die Teufelsmühle ist ein beliebtes Ausflugsziel. Hier blickt man über Gaggenau zur Rheinebene und zu den Vogesen im Hintergrund.

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© Günter Kromer— Aussicht von der Teufelsmühle

Ein steiniger, aber wunderschöner Pfad führt von der Teufelsmühle über den Langmartskopf.

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© Günter Kromer

Da Mitte März hier oben auf 1000 m Höhe natürlich noch nichts blüht, richte ich meine Aufmerksamkeit mal wieder vor allem auf die Vielfalt der Moose und Flechten.

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© Günter Kromer

Eine Weile genieße ich auf einer Bank den Sonnenschein und den Blick über das Murgtal bis hinüber zur Hornisgrinde.

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© Günter Kromer

Einige Kilometer folgt meine Route nun ganz bequem dem Westweg.

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© Günter Kromer

Bis Kaltenbronn folgt meine Route nun ganz gemütlich dem Westweg.

Bei Kaltenbronn könnte ich das Infozentrum mit seiner multimedialen Ausstellung rund um das Thema Moore besuchen, aber da ich dies schon kenne, verbringe ich die Zeit bis zur Rückfahrt heute lieber im Sonnenschein am Rand des großen Wildgehege.

Alle Etappenziele dieser Wanderung sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Bei Kaltenbronn muss man aber berücksichtigen, dass ab 2023 bis zum Herbst die Straße hinab ins Murgtal wegen Bauarbeiten gesperrt ist, man also nur über das Enztal hin bzw. zurück fahren kann.

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© Günter Kromer

März 2023: Kaltenbronn - Enzklösterle

16,2 km, 150 Höhenmeter Aufstieg, 420 Höhenmeter Abstieg

 Zuerst führt mich ein kurzer, etwas steiler Aufstieg zum wunderschönen Naturschutzgebiet am Hohlohsee.

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© Günter Kromer— Hohlohsee

Die Hochmoor-Vegetation hier oben fasziniert mich schon seit meiner Kindheit.

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© Günter Kromer

Ein kurzer, am Wochenende meist sehr stark frequentierter Bohlensteg führt durch das Moor.

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© Günter Kromer

Bald erreiche ich den 1897 errichteten Kaiser-Wilhelm-Turm, auch Hohlohturm genannt.

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© Günter Kromer

Von oben blicke ich hinab nach Gernsbach und über die Rheinebene bis zu den Vogesen auf der französischen Seite. In Richtung Osten sehe ich weit in der Ferne den Albtrauf der Schwäbischen Alb.

Rund um mich herum wächst dichter Wald. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es hier nach dem verheerenden Orkan Lothar aussah, der im Dezember 1999 riesige Waldflächen im Schwarzwald zerstörte. Damals stand auch hier oben fast kein einziger Baum mehr.

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© Günter Kromer— Blick zur Rheinebene

Eine Weile wandere ich nun über breite Forstwirtschaftswege. Dann folgt ein herrlicher Pfad, den ich schon oft gewandert bin.

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© Günter Kromer

Dieser führt ohne große Höhenunterschiede etwa 3 km weit über einen Bergrücken.

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© Günter Kromer

Ab "Toter Mann" geht es dann kurz auf breiten Wegen bergab in Richtung Enzklösterle. Bald folge ich wieder der Markierung Gelbe Raute auf einen Pfad.

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© Günter Kromer

Dann erreiche ich den Rombachhof. Nun geht es einige Kilometer weit bequem neben dem Bach talabwärts.

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© Günter Kromer— Rombach

Bald komme ich an der Nachbildung von einem alten Salbehofen vorbei. In solchen Meilern wurde einst durch Trockendestillation von harzigem Holz Teerwasser, Kienöl und Pech erzeugt.

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© Günter Kromer— Salbeofen

Daneben steht ein Wiedenofen. Darin wurde aus dünnen Baumstämmchen eine Art Seil produziert, mit dem man früher die Stämme der Flöße zusammenband.

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© Günter Kromer— Wiedenofen

Einige Kilometer danach erreiche ich die Kienrußhütte bei Enzklösterle. Auch hier wurde Holz zu chemischen Produkten umgewandelt.

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© Günter Kromer— Kienrußhütte

Ein schöner Weg entlang der Enz führt mich nun nach Enzklösterle (Das Foto ist vom Mai 2022).

Eigentlich wollte ich auch die nächsten Etappen zwischen 8. und 17. Mai wandern, doch an meinen freien Tagen war das Wetter meist nicht fotogen. Daher folgt dieser Abschnitt erst nach Pfingsten.

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© Günter Kromer— Enz

Mai 2023: Wildberg - Bad Teinach

Etappe 12 Wildberg - Bad Teinach insgesamt 15,2 Kilometer, 390 Höhenmeter Aufstieg, 370 Höhenmeter Abstieg

Von dieser Etappe wandere ich Mitte Mai bisher nur die zweite Hälfte.

Ich starte in Neubulach. Auf die Besichtigung des Besucherbergwerks verzichtet ich heute, da ich es schon kenne. Die ersten 2,5 Kilometer führen mich durch eine landwirtschaftlich geprägte Gegend.

 

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© Günter Kromer

Dann geht es wieder über stille Waldwege weiter. Dann erreiche ich den Beilfelsen, wo eine Bank zur Rast mit netter Aussicht einlädt.

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© Günter Kromer— Beilfelsen

Über steile Treppen steige ich nun entlang der Felsen bergab.

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© Günter Kromer— Beilfelsen

Anschließend geht es einen Kilometer weit recht entspannt hinab bis zur Brücke über die Teinach. Hier folge ich nicht der auf der Karte eingezeichneten für die Jubiläumswanderung gezeichneten Strecke, sondern spaziere über den "Genießerpfad Der Teinacher" auf einem schmalen und wunderschönen Weg am linken Ufer der Teinach bergauf

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© Günter Kromer— Teinach

In Bad Teinach führt die Wanderroute am Beginn des Kurparks bei einem Mühlrad, das 1983 von seinem früheren Standort in den Kurpark versetzt wurde, direkt in die Stadt hinein.

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© Günter Kromer

Hier sollte man sich aber unbedingt die Zeit nehmen, auch den wunderschönen Kurpark zu besichtigen. Wer in Bad Teinach übernachtet, kann auch in der Therme baden und in die Sauna gehen.

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© Günter Kromer— Bad Teinach - Kurpark
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© Günter Kromer— Bad Teinach - Kurpark

Mai 2023: Bad Teinach - Hirsau

15,2 Kilometer, 433 Höhenmeter Aufstieg, 480 Höhenmeter Abstieg

Die letzte Etappe beginnt mit dem Aufstieg zur Burgruine Zavelstein.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Auch in Zavelstein stehen einige hübsche Fachwerkhäuser.

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© Günter Kromer

Eine halbe Stunde später führt mich ein herrlicher Pfad 1,4 Kilometer weit am Ufer des Rötelbach entlang bergab.

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© Günter Kromer— Rötelbach

Danach spaziere ich einige Zeit bequem oberhalb des Nagoldtals.

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© Günter Kromer

In Calw war ich schon sehr oft. Ich liebe diese wunderschöne Fachwerkstadt.

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© Günter Kromer— Calw Marktplatz
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© Günter Kromer

Dann geht es auf der anderen Seite der Nagold weiter. Nach einigen Kilometern blicke ich von der Welzberghütte nach Hirsau.

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© Günter Kromer— Blick von Welzberghütte nach Hirsau

Bevor ich nun aber nach Hirsau absteige, führt mich die Wanderroute noch einige Zeit bergauf. Das lohnt sich wirklich, denn nun spaziere ich mal wieder an einem wunderschönen Bach entlang.

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© Günter Kromer— Fuchsklinge
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© Günter Kromer

Anschließend bleibt die Route noch eine Weile auf der Höhe. Die letzten 1,5 Kilometer wandere ich den selben Pfad hinab nach Hirsau, den ich am Beginn von Etappe 1 bergauf gestiegen bin.

Hier ist der Link zur Internetseite des Landkreis Calw mit den offiziellen Infos zur Jubiläumswanderung und zum Stempelheft: https://www.kreis-calw.de/Der-Landkreis/50-Jahre-Landkreis-Calw/Outdoor/