Mai und Juni 2020

Pfälzer Waldpfad 143 km

Deutschland-Wanderer Kilometer 9398 bis 9541

29.5.2020 Schweigen-Rechtenbach - Schindhard 26 km

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Auch nach dem nun beendeten 10.000 Kilometer-Projekt werde ich auf dieser Seite weitere schöne Touren vorstellen. Neben weiteren Fernwanderwegen wird bald eine neue Rubrik mit Tages- und Wochenendwanderungen dazu kommen. Doch ohne Unterstützung durch euch Leser lässt sich dieses Projekt in Zukunft nicht mehr finanzieren. Ich freue mich über jeden "Sponsorenbeitrag", egal in welcher Höhe. Infos stehen hier:
https://d-wanderer.de/aktuelles.php

 

Waldbaden ist eine sehr entspannende Alternative zu Badeurlaub am Meer! Schon in den letzten beiden Jahren wurde das Thema "Waldbaden" immer polulärer. Damit meint man aber nicht Schwimmen in einem See im Wald sondern das tiefe Eintauchen in die Natur unserer Wälder. Auf dem Pfälzer Waldpfad kann man tagelang beim Wandern fast pausenlos waldbaden! Der offiziell in 9 Etappen aufgeteilte Weg führt 143 km weit mit 3200 Höhenmetern durch das Biosphärenreservat Pfälzerwald, das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Ich legte die Strecke in 5 Tagen zurück.

Meine ursprünglich schon für die Osterferien geplante, aber wegen der aktuellen Situation verschobene Tour, muss ich nun aus terminlichen Gründen in einzelne Abschnitte aufteilen und kann sie leider weder in der richtigen Reihenfolge noch unmittelbar hintereinander wandern. Aber hier beschreibe ich sie natürlich der Strecke entsprechend. Meist wird sie mit Start in Kaiserslautern beschrieben, doch da der Waldpfad ist in beide Richtungen markiert ist, wandere ich ihn in umgekehrter Richtung.

 

Vor dem Deutschen Weintor steige ich aus dem Bus und sehe gleich die erste Streckenmarkierung. Hier beginnt bzw. endet auch der Pfälzer Weinsteig, den ich im Herbst 2018 wanderte, siehe https://d-wanderer.de/wanderungen.php?w=427&Wanderung=Pfaelzer_Weinsteig

Beide Wege lassen sich daher auch ideal zu einer längeren Tour kombinieren.

 

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© Günter Kromer— Schweigen-Rechtenbach - Deutsches Weintor
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© Günter Kromer— Schweigen

Schon nach wenigen hundert Metern wandere ich über Weinberge aufwärts. Wie in allen Weinbaugebieten pflücken auch hier viele Spaziergänger zur Erntezeit bei ihrer Wanderung Trauben, doch hier wird vor den Folgen des Diebstahls eindrücklich gewarnt.

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© Günter Kromer

Schnell führt mich der Weg immer höher bergauf. Schweigen liegt bald weit unter mir. Starker Dunst in der Rheinebene dämpft heute den Fernblick zu Schwarzwald und Odenwald auf der anderen Seite etwas.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Unter mir liegt jenseits der Grenze das französische Städtchen Wissembourg. Ein Abstecher lohnt sich.

Kurz darauf führt der Pfälzer Waldpfad in einem schönen Waldstück kurz durch Frankreich. Dass ich die Grenze überschritten habe, merke ich nur an ein paar Wegweisern in französischer Sprache. Wenige hundert Meter später ist alles wieder deutsch.

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© Günter Kromer— Wissembourg

Nach einigen Kilometern erreiche ich bei St. Germanshof das Tal der Wieslauter.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Wie der Name schon sagt, führt der Waldpfad meist durch Wald. Mal durch dunklen, schattigen Wald, dann wieder über helle, lichtdurchflutete Wege, mal über romantische Pfade, oft aber auch auf breiten Forstwirtschaftswegen. Technisch zählt der Waldpfad im Vergleich zu anderen Etappenwanderungen eher zu den leichten Touren.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Am besten gefällt mir auf dieser Etappe der Streckenabschnitt entlang des Portzbach. Zum Glück ist der Weg hier sehr einfach, denn ich blicke die meiste Zeit nicht auf den Boden vor meinen Füßen sondern auf den idyllischen Bach, der neben mir plätschert.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Der Seehof-Weiher ist ein beliebtes Ausflugsziel. An einer Wiese mit kleinem Sandstrand kann man im Sommer sogar baden.

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© Günter Kromer— Seehof-Weiher

Burg Berwartstein ist die einzige heute noch bewohnte Burg im Wasgau. Heute verzichte ich auf die Besichtigung des interessanten Gemäuers, da ich schon oft dort war.

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© Günter Kromer— Burg Berwartstein

Eigentlich hatte ich heute geplant, nur bis zum offiziellen Etappenende in Erlenbach zu wandern. Aber das herrliche Wetter motiviert mich, noch einige Kilometer weiter zu gehen.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Die Ruine der Felsenburg Drachenfels ist einer meiner Lieblingsplätze in der Pfalz.

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© Günter Kromer— Burg Drachenfels

Nicht nur der weite Rundblick auf den Pfälzer Wald, auch die faszinierende Felsstruktur begeistert mich hier oben.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Burg Drachenfels

Ich folge dem Waldpfad heute noch bis zum Ortsrand von Schindhard. Von dort aus marschiere ich 20 Minuten hinab nach Reichenbach, von wo aus ich mit Bus und Bahn nach Hause fahre.

3.6.2020 Schindhard - Hauenstein 24 km

Von Schindhard aus führt mich der Waldpfad gleich wieder zu den nächsten Felsen hinauf.

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© Günter Kromer

Über herrliche Waldwege marschiere ich wieder bergauf. In der Pfalz begeistert mich nicht nur die Vielzahl und die Größe der Sandsteinfelsen. Auch die bizarren, von der Erosion geschaffenen Muster auf den Felsen bieten immer wieder herrliche Fotomotive.

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© Günter Kromer

Wieder komme ich zu mehreren Aussichtspunkten.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Zwischendurch führt der Pfad über einen schmalen Grat mit nach beiden Seiten steil abfallenden Hängen.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Nun wandere ich hinab nach Erfweiler und auf der anderen Seite des Ortes wieder bergauf, den nächsten Felsen entgegen.

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© Günter Kromer

Normalerweise sind die drei Ruinen der direkt nebeneinander auf einem Felsgrat erbauten Burgen Altdahn, Grafendahn und Tanstein einer der Höhepunkte der Strecke und eines der beliebtesten Ausflugsziele der Region. Wegen der Corona-Krise sind die Burgen aber momentan noch geschlossen. Daher zeige ich hier zwei Fotos, die ich bereits 2013 aufgenommen habe.

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© Günter Kromer— Dahner Burgen - Foto aus April 2013
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© Günter Kromer— Dahner Burgen - Foto aus April 2013

Bald darauf stehe ich erneut vor einer großen Felsmauer.

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© Günter Kromer

Nun führt der Weg hinab zum Etappenziel Dahn und durchquert den Ort.

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© Günter Kromer

Am Ortsrand von Dahn erhebt sich der gewaltige Fels mit dem Namen Jungfernsprung.

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© Günter Kromer

Natürlich führt der Waldpfad auch hier hinauf.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Weg zum Jungfernsprung
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© Günter Kromer— Weg zum Jungfernsprung

Wieder spaziere ich über einen schmalen Felsgrat. An warmen Sommertagen wie heute duftet der Kiefernwald sehr intensiv.

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© Günter Kromer

Auch weiterhin führt der Weg meist durch Wald, immer wieder mit Felsblick.

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© Günter Kromer

Beim Aufstieg zur Winterkirchel genannten Wallfahrtskapelle komme ich an einigen Sandsteinreliefs mit Motiven des Rosenkranz vorbei.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Winterkirchel

Beim nächsten Abstieg bietet eine Bank eine schöne Aussicht.

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© Günter Kromer

Auf einem herrlichen Trail laufe ich hinab ins Queichtal.

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© Günter Kromer

Die Paddelweiher-Hütte lädt mit ihrer schönen Terrasse zur Rast ein. Bald darauf erreiche ich das Etappenziel Hauenstein, von wo aus ich mit der Bahn nach Hause fahre.

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© Günter Kromer

21.5.2020 Hauenstein - Rodalben 34 km

Nach einer Streckenumleitung wegen Baustelle führt der Weg lange Zeit mit meist angenehm leichter Steigung bergauf.

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© Günter Kromer

Schließlich erreiche ich den Gipfel des Weißenbergs, der mit 607 m dem höchsten Punkt des Pfälzer Waldpfads ist.

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© Günter Kromer— Luitpoldturm

Hier oben sehe ich vom Luitpoldturm rundum fast nur Wald. Bei klarer Sicht erkennt man hier oben sogar die fernen Gipfel des Schwarzwalds, aber heute verhüllt Dunst die Hornisgrinde.

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© Günter Kromer— Luitpoldturm

Und weiterhin wandere ich meist durch schönen Wald, weiterhin mit nur leichten Steigungen und Gefälle, mal auf breiten Wegen, mal auf angenehmen Pfaden. Vom großen Sandsteinfels am Winschertkopf gibt es erneut eine weite Aussicht.

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© Günter Kromer

Die Besteigung des Bergfrieds von Burg Gräfenstein führt im unteren Bereich über eine völlig lichtlose Treppe. Wer eine Taschenlampe dabei hat, kann sich den Weg selbst beleuchten, aber mir macht es Spaß, mich in der Dunkelheit mit der Hand am Geländer Stufe für Stufe voran zu tasten.

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© Günter Kromer— Burg Gräfenstein

Von oben sehe ich wie am Waldpfad gewohnt in alle Richtungen fast nur Wald.

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© Günter Kromer— Burg Gräfenstein
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© Günter Kromer

Gräfenstein hat als einzige Burg in Deutschland einen siebeneckigen Bergfried.

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© Günter Kromer

Auch nach dem offiziellen Etappenziel Merzalben geht es meist durch Wald, nur ab und zu auch mal an Wiesen vorbei, so wie hier beim Birkwieserhof.

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© Günter Kromer

Ein paar Kilometer weit folgt der Pfälzer Waldpfad dem großartigen Rodalber Felsenwanderweg, der 44 km weit von einem tollen Sandsteinfels zum nächsten führt.

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© Günter Kromer

Hier komme ich wieder an sehr vielen faszinierenden Felsgebilden vorbei.

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© Günter Kromer

Und auch hier verzieren interessante Erosionsmuster den Sandstein.

Schließlich endet am Hilschberghaus bei Rodalben auch für mich meine Etappe. Da ich morgen arbeiten muss, fahre ich mit dem Zug von Rodalben nach Hause.

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1.6.2020 Rodalben - Johanniskreuz 31 km

Ab dem Hilschberghaus folgt der Waldpfad zuerst nicht dem Felsenweg sondern führt zuerst auf einer leichten Strecke ohne viele Höhenunterschiede voran.

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© Günter Kromer

Für einen kurzen Abschnitt treffe ich dann doch noch einmal auf den Felsenweg.

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© Günter Kromer

Dann führt mich der Waldpfad bergauf. Eine Weile verlässt die Route ausnahmsweise den Wald und führt über sonnige Höhen.

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© Günter Kromer

Oberhalb von Donsieders steht ein großer Sandsteinmonolith.

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© Günter Kromer

Dann komme ich nahe an der Wallfahrtskirche Maria Rosenberg vorbei.

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© Günter Kromer— Wallfahrtskirche Maria Rosenberg

Auch weiterhin gefällt mir die Strecke ausgesprochen gut.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Da dieser Wanderweg meist durch Wald führt, also im Durchschnitt schattiger als viele andere Etappenwanderungen ist, passt er auch gut in den Hochsommer.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Auf einem Bergrücken komme ich an Überresten der Heidelsburg vorbei, einer römischen Verteidigungsanlage, die zwischen dem 2. und 4. Jahrhundert errichtet wurde.

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© Günter Kromer

An einer Felswand hängt die Replik einer römischen Grabsteinplatte. Das Original ist im Historischen Museum der Pfalz.

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© Günter Kromer

Bald wandere ich an den Seelenfelsen entlang, einer fast 700 m hohe Mauer aus hohen Sandsteinfelsen.

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© Günter Kromer— Seelenfelsen
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Seelenfelsen
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© Günter Kromer— Seelenfelsen
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© Günter Kromer— Seelenfelsen

An einem schönen Teich raste ich längere Zeit.

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© Günter Kromer

Im Teich schwimmen ein paar Fische und Frösche, vor allem aber viele hundert Kaulquappen. Am Ufer fliegen blaue Libellen.

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© Günter Kromer

Bald darauf komme ich an einem weiteren Teich vorbei, dessen Wasser über einen kleinen Kanal in einen großen Brunnentrog fließt.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Am Abend erreiche ich schließlich das Etappenziel Johanniskreuz, wo ich nicht oben an der Straße sondern etwa 10 Minuten unterhalb in der sehr still gelegenen Pension Waldesruhe übernachte. Auf der Terrasse genieße ich noch lange das Abendkonzert vieler verschiedener Vögel.

2.6.2020 Johanniskreuz - Kaiserslautern 29 km

Auch am Morgen zwitschern die Vögel rings um mich herum ohne Pause.

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© Günter Kromer

Wenn ich am heißen Nachmittag zur gefassten Quelle am Moosalbsprung gekommen wäre, hätte ich diese Stelle zum Wassertreten genutzt. Doch um 8 Uhr ist es noch recht kühl.

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© Günter Kromer— Moosalbsprung

Mehrmals bietet der Waldpfad nun schöne Blicke auf den munter plätschernden Bach.

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Bei Oberhammer komme ich an einem von vielen Teichen vorbei, die hier im Zuge der Eisenverhüttung aufgestaut wurden. Ein Lehrpfad weisst auf die Geschichte dieses Tales mit seinen Hammerwerken, Mühlen und Schmelzen hin.

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© Günter Kromer

Für mich ist die Karlstalschlucht einer der Höhepunkte des Waldpfads.

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© Günter Kromer

Lange Zeit führt der Weg am plätschernden Bach entlang.

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Aber auch nach der Schlucht komme ich an äußerst idyllischen Stellen vorbei.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Auch bei Unterhammer stehen noch Zeugnisse aus der alten Zeit der Erzverarbeitung.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Café Unterhammer

Das schön gelegene Naturfreundehaus Finsterbrunnertal ist eines der offiziellen Etappenziele.

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© Günter Kromer— Naturfreundehaus Finsterbrunnertal
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Ein Brunnen zeigt den Drachentöter.

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© Günter Kromer

Gegen Ende der Wanderung erreiche ich den 36 m hohen Humbergturm.

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© Günter Kromer— Humbergturm

Ich steige die 163 steilen Stufen hinauf. Von oben sehe ich Kaiserslautern auch nicht viel besser als vor dem Turm. Auf der anderen Seite zeigt die Aussicht nur Wald, aber den habe ich in den letzten Tagen schon besser gesehen.

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© Günter Kromer

Noch ein paar Kilometer bergab, noch ein Stück auf angenehm grünen Straßen durch die Randbezirke der Stadt, dann erreiche ich den Hauptbahnhof von Kaiserslautern. Hier sieht man auf allen Seiten, dass Fußball in dieser Stadt eine große Rolle spielt. Oder spielte? Aber irgendwann schafft es die Mannschaft auch wieder aus der dritten Liga heraus.

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© Günter Kromer

Wer nun noch etwas weiter wandern will, erreicht mit dem stündlich fahrenden Regionalzug in 40 Minuten von Kaiserslautern aus die beiden Start- bzw. Endpunkte des Pfälzer Höhenweg. Hier ist mein Bericht zu dieser Wanderung: https://d-wanderer.de/wanderungen.php?w=4371&Wanderung=Pfaelzer_Hoehenweg

 

Hier stehen die offiziellen Infos zum Pfälzer Waldpfad und auch zur Möglichkeit des gepäckfreien Wanderns: https://www.pfalz.de/de/pfalz-erleben/wandern/wandermenue-pfalz-die-schoensten-wanderwege/wanderwege-im-wandermenue/fernwanderwege