17.-21.6.19

Hochrhöner (über die Kuppenrhön-Route)

D-Wanderer km 5623 - 5803

17.6.19 Bad Kissingen - Kloster Kreuzberg 30 km

Der Hochrhöner führt insgesamt 180 km weit von Bad Kissingen über die Rhön nach Bad Salzungen. In der Mitte teilt sich der Weg für eine Weile in zwei Varianten, die Kuppenrhön-Route und die Lange-Rhön-Route.

 

Heute muss ich schon vor 4 Uhr aufstehen, um ins Kloster zu gehen. Mein Zug fährt um 5 Uhr ab. In Bad Kissingen will ich mir heute morgen genug Zeit zum Fotografieren nehmen, danach warten 30 km mit etwa 900 Höhenmetern Aufstieg auf mich, für die ich nur bis 17 Uhr Zeit habe. So lange ist die Pforte an meinem heutigen Ziel Kloster Kreuzberg geöffnet.

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© Günter Kromer— Bad Kissingen

In Bad Kissingen schaue ich mir die Kuranlagen mit den wunderbaren Wandelhallen und dem schönen Rosengarten an.  Dies ist einer der bedeutendsten Kurorte Deutschlands. Schon Kaiserin Sissi war hier.

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© Günter Kromer— Bad Kissingen
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© Günter Kromer— Bad Kissingen
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© Günter Kromer— Bad Kissingen

Kurz vor zehn Uhr beginne ich mit der Wanderung. Der Hochrhöner führt zuerst auf einer parkähnlichen Allee an der Saale entlang bis zum Gradierbau.

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© Günter Kromer— Bad Kissingen - Gradierbau

Schon bald darauf marschiert ich durch das Kaskadental an einem Bach entlang, der über viele kleine Stufen hinab plätschert.

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© Günter Kromer— Kaskadental

Bei einem Forsthaus komme ich an Wildgehegen vorbei.

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© Günter Kromer— Wildgehege beim Forsthaus

Die hervorragend markierte Strecke ist trotz der vielen Höhenmeter nicht besonders schwer. Zusätzlich zu den guten Markierungen kommt man mehrmals pro Stunde an Wegweisern vorbei, die genau die Entfernung zu den nächsten Zwischenzielen zeigen. Besonders fällt mir hier auf, dass ein Running Gag anderer Wanderrouten hier komplett fehlt. Kein einziges Mal zeigt ein Schild zum Ziel z.B 5,0 km, 300 m danach ein anderes 5,5 km. Vorbildlich!

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© Günter Kromer

Eine liebenswerte Besonderheit dieses Weges sind die fantasievoll mit geschnitzten Tieren verzierten Hochrhöner-Bänke.

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© Günter Kromer

Auf dem Hochrhöner kommt man überdurchschnittlich oft an Kreuzwegen, Kruzifixen und Bildstöcken vorbei. Viele sind hochwertig gestaltet.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Am Hochrhöner gibt es nur sehr wenige etwas steilere Abschnitte. Schwindelfreiheit oder besonders hohe Trittsicherheit braucht man hier nie.

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© Günter Kromer

Als ich auf einem Wiesenweg am Waldrand entlang marschiere, sitzt plötzlich zwei Meter vor mir ein ganz junger Waschbär im Gras. Als ich langsam meine Kamera hebe, erwarte ich, dass er wie jedes andere Tier gleich davon rennt. Doch das goldige Tierkind schaut mich nur neugierig an und gibt seltsame gurrende Laute von sich. Sicher zehn Minuten blicken wir uns in die Augen. Während ich es fotografiere richtet es sich immer wieder auf, als wolle es posen.

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© Günter Kromer

Ich komme an der Kirche des ehemaligen Kloster Frauenroth vorbei.

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© Günter Kromer

Bald sehe ich in der Ferne den Kreuzberg vor mir.

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© Günter Kromer

Die letzen Kilometer hinauf zum Kreuzberg sind zwischendurch etwas anstrengender, bald aber wieder bequem.

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© Günter Kromer

Ich übernachtete in diesem Jahr schon in mehreren Klöstern. Nie hätte ich zuvor erwartet, wie extrem unterschiedlich diese sind. Kloster Kreuzberg ist überregional vor allem wegen seiner Brauerei bekannt. Entsprechend wirkt der Klosterbezirk mit seinen in mehreren Bereiche aufgestellten Tischen und Bänken mehr wie ein großer Biergarten als wie ein Ort der Besinnung. Bei dem schönen Wetter ist hier heute ein sehr großer Andrang bei Getränke- und Essensausgabe. Meine hohen Erwartungen an das vielgelobte, dunkle Bier werden erfüllt. Dieses kommt auf jeden Fall in die D-Wanderer Bier-Top 10.

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© Günter Kromer— Kloster Kreuzberg

Der Blick aus meinem Zimmerfenster ist außergewöhnlich.

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© Günter Kromer

296 Treppenstufen führen vom Kloster auf den Gipfel. Man kann aber Ausstattung der Treppe über eine der ältesten Kreuzwege Deutschlands hinauf wandern.

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© Günter Kromer— Kreuzberg
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© Günter Kromer— Kreuzberg

Trotz dem vielen guten Bier schaffe ich es, zum Sonnenuntergang noch einmal auf den Gipfel zu steigen.

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© Günter Kromer— Kreuzberg

18.6.19 Kloster Kreuzberg - Oberbernhards 32 km

Als ich am Morgen aufbreche, ist es im Kloster bzw. den Biergärten noch schön still.

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© Günter Kromer— Kloster Kreuzberg

Dann folgt ein wunderschönes Auf und Ab durch eine lichte Landschaft.

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© Günter Kromer

Die Rhön ist weniger bewaldet als andere deutsche Mittelgebirge. Entsprechend oft führt der Weg über sonnige Wiesen und Weiden, meist aufgelockert durch Hecken, Sträucher oder wenige Bäume. Im Mai und Juni kann man hier die üppigen Blumenweisen bestauen. Für die heißen Monate Juli und August wäre diese Strecke zu sonnig, jetzt kann ich sie genießen.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Und wieder komme ich an einer der vielen drolligen Hochrhöner-Bänke vorbei.

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© Günter Kromer

Dann erreiche ich das Rote Moor, dem Andrang an Wanderern nach zu schließen ein ausgesprochen beliebtes Ausflugsziel. Hier wurden bis 1984 700.000 Kubikmeter Torf abgebaut. Seit den 80er Jahren wird nun das Gebiet mit großem Aufwand renaturiert, aufgrund der großen Schäden ein langwieriger Prozess.
Am südlichen Ende des Moores wurde ein See aufgestaut. Über einen Bretterzaun kann man auf die Wasserfläche schauen. 

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© Günter Kromer— Rotes Moor

Dann führt ein langer Bohlenweg durch einen märchenhaften Birkenwald. So wie hier sah es früher an vielen Stellen in der Rhön aus, doch heute ist dies der letzte verbliebene Rest.

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© Günter Kromer— Rotes Moor

Von einem Aussichtsturm blickt man über eine weite ehemalige Torfabbaufläche, die sich nun mit Hilfe von Bewässerungsgräben allmählich wieder in ein Hochmoor zurück entwickeln soll.

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© Günter Kromer— Rotes Moor

Der nächste Höhepunkt für Wanderer, Radfahrer und Auto-Touristen ist die Wasserkuppe.

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© Günter Kromer

Hier ist heute sehr viel los. Die weite, offene Bergkuppe wurde schon früh als Startplatz genutzt u d ging in die Luftfahrtgeschichte ein. Am Flugplatz starten heute fast pausenlos Segelflieger, über einem anderen Hang kreisen Modellflugzeuge, nur die Gleitschirmflieger sind wegen dem Gegenwind unglücklich.

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© Günter Kromer— Wasserkuppe
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© Günter Kromer— Wasserkuppe

Beim Fliegerdenkmal sehe ich vor mir die felsige Milseburg, den nächsten Gipfel auf meinem Weg.

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© Günter Kromer— Fliegerdenkmal auf Wasserkuppe

Ein paar nicht besonders schwere, aber bei der heutigen Hitze schweißtreibende Ab- und Aufstiege später liegt die Wasserkuppe schon einige Kilometer hinter mir.

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© Günter Kromer

Der Aufstieg zur Felsenkuppe der Milseburg ist überraschend einfach. Nur kurz geht es über steile, steinige Stufen hinauf, meist wandere ich aber auf normalen Wegen und Pfaden. Von der Parkplatz-Seite aus kommt man sogar ganz bequem zum Gipfel. Nur die zwei, drei Meter hinauf auf die Felsen muss man dann etwas klettern.

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© Günter Kromer— Milseburg - Aussicht

Die Jugendherberge Oberbernhards ist nur etwa fünf Minuten vom Hochrhöner entfernt. Nach dem Abendessen sitze ich von 19 bis 23 Uhr auf dem Balkon und genieße die schöne Aussicht. In meinen "normalen" Leben hätte ich es nie geschafft, einfach vier Stunden draußen zu sitzen und die Stille zu genießen. Nun merke ich schon, wie mich mein erstes D-Wanderer-Jahr verändert hat. Schwalben fliegen vorbei, es duftet nach Heu, nur ganz selten hört man ein Auto. Kurz vor der Dämmerung landet ein Heißluftballon auf der Wiese neben der Straße und ich schaue zu, wie die Luft abgelassen wird. Nun wird es langsam dunkel. Die ersten Fledermäuse tauchen auf. Als es fast ganz dunkel ist, gehe ich ins Zimmer. Unbezahlbar!

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© Günter Kromer— Blick aus Fenster der Jugendherberge Oberbernhards

19.6.19 Oberbernhards - Tann 29 km

Kurz nach 5 Uhr weckt mich der erste Lichtstrahl der aufgehenden Sonne.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Kurz nach Aufbruch erreiche ich die Oberbernharder Höhe, auf der unter anderem einige schöne Bäume stehen. Dahinter ragt die Milseburg auf.

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© Günter Kromer— Oberbernharder Höhe

Auch heute führt der Weg wieder meist durch eine offene, sonnige Landschaft, mal bergauf, mal bergab.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Ab Gotthards merke ich deutlich, dass ich nun die touristischen Hauptrouten der Rhön hinter mir gelassen habe. Zwischen hier und Tamm treffe ich keinen einzigen Wanderer. Außerdem sieht man auf den nun oft durch hohes Gras führenden Pfaden, dass hier nicht viele Leute unterwegs sind.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Die letzten Kilometer führen meist durch Wald, nur bei einem kleinen Felsen gibt es Aussicht.

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© Günter Kromer

Dann liegt Tann unter mir.

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© Günter Kromer— Tann

Nach einem sehr heißen Tag freue ich mich, dass ich nun gleich das Hotel erreiche. Doch an der Ulsterbrücke stelle ich fest, dass ich auch nach mehreren ähnlichen Erlebnissen beim Buchen manchmal nicht richtig aufpasse. Das Hotel hat zwar als Adresse Tann, ist aber drei Kilometer weiter in einem anderen, eingemeindeten Ort.

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© Günter Kromer— Tann

Nun schaue ich mir in Tann die Schlösser und das kleine, recht reizvolle Freilichtmuseum an, dann fahre ich mit dem Bus nach Günthers.

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© Günter Kromer— Tann
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© Günter Kromer

20.6.19 Tann - Bernshausen 30 km

Nach wenige Kilometern treffe ich wie bereits gestern Mittag auf die ehemalige deutsch-deutsche Grenze. Der einstigenTodesstreifen zieht sich heute als 1400 km langer Biotopverbund "Grünes Band" durch das Land.

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© Günter Kromer

Ein paar Meter wandere ich auf dem alten, mit Betonplatten befestigten Grenzpostenweg, dann führt der Hochrhöner über Wiesen bergab.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Heute treffe ich den ganzen Tag über nur zwei Spaziergänger auf dem Weg. Dieser Teil der Rhön ist daher genau richtig für Ruhe suchende Urlauber, denen an der Wasserkuppe zu viel Trubel herrscht.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Der Gläserberg, eine Basaltkuppe, die von einem alten Vulkan übrig blieb, bietet eine sehr weiten 360 Grad Rundblick. Am Wochenende ist die Hütte auf dem Gipfel bewirtet.

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© Günter Kromer— Gläserberg
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© Günter Kromer— Gläserberg
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© Günter Kromer— Gläserberg
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© Günter Kromer

Im Naturschutzgebiet Ibengarten stehen noch viele uralte Eiben - ein heute seltener Anblick.

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© Günter Kromer

Am Mittag komme ich zum „Wiesenthaler Schweiz" genannten Hang, ein kleines Paradies.

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© Günter Kromer— Wiesenthaler Schweiz
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© Günter Kromer— Wiesenthaler Schweiz

Der Aufstieg zum Horn kostet auf den letzten paar hundert Metern Kraft, doch die Aussicht von oben lässt die Anstrengung vergessen.

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© Günter Kromer— Horn

Der Hochrhöner ist lückenlos hervorragend markiert. Dass ich nun 20 anstrengende Minuten im Kreis marschiere liegt nicht an den Wegpaten sondern wohl an einem Witzbold, der einen Wegweiser verdrehte. Zwar lässt eine Markierung an einem Baum vermuten, dass ich (richtig!) nach links muss, doch einen Wegweiser mit Hochrhöner Logo gibt es hier ausnahmsweise nicht und ein anderer zeigt momentan falsch an, dass man zur Bernshauser Kuppe rechts an den Bänken vorbei soll. Der Pfad dort endet aber nach wenigen Metern an einem stark absturzgefährdenden Steilhang. Das kann also nicht stimmen. Daher folge ich dem besseren Weg parallel zum Hang zehn Minuten lang bergab. Bei der Einmündung in einen anderen Weg sehe ich wieder das Hochrhöner Zeichen und folge ihm bergauf, bis ich wieder am Aussichtspunkt stehe.

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© Günter Kromer— Horn

Eine halbe Stunde später erreiche ich dann doch Bernshausen.

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© Günter Kromer

21.6.19 Bernshausen - Bad Salzungen 19 km

An zwei kleinen Teichen vorbei komme ich nach wenigen hundert Metern zur Bernshausener Kutte. Dieser fast kreisrunde See sieht zwar ganz normal aus, ist aber ein mit Wasser gefüllter Karst-Einbruchstrichter. Vom Ufer geht es mehr als 40 Meter fast senkrecht in die Tiefe.

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© Günter Kromer— Bernshausener Kutte
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© Günter Kromer

Leider ist der Aussichtsturm auf der Pleß nur am Wochenende geöffnet. Von unten sieht man nur Bäume, daher hätte ich mir diese Höhenmeter sparen können.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Beim Abstieg gibt es noch ein paar recht schöne Momente, aber auch einige öde Forstwirtschaftswege. Kein Vergleich zu den wunderbaren Etappen der letzten Tage!

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Die letzten paar Kilometer zwischen Langendorf und dem Stadtrand von Bad Salzungen machen dann wirklich keinen Spaß. Der Hochrhöner endet dann am Stadtrand. Über einen markierten Zuweg marschiert man dann noch etwa 1,6 km durch langweilige Wohn- und Gewerbegebiete. Doch am Ziel versöhnen mich die herrlichen Kuranlagen beim Gradierbau schnell mit den letzten Kilometern.

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© Günter Kromer— Bad Salzungen
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© Günter Kromer— Bad Salzungen

Eine Weile setze ich mich noch an den See, dann geht es zum Bahnhof und wieder nach Hause.

 

Offizielle Infos über den Hochrhöner stehen auf www.rhoen.de

 

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Dazu habe ich einen Hochrhöner-Wanderführer auf dieser Seite verlinkt.

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© Günter Kromer— Bad Salzungen