22. - 27.2.2019

Bodensee Rundweg

Deutschland-Wanderer Kilometer 2867 bis 3034

22.2.19 Stein am Rhein - Moos 20 km

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Bisher stelle ich bereits fast 9000 km auf interessanten Fernwanderwegen vor. Bis Juni 2020 werden die 10.000 km überschritten. Auch danach will ich gerne weitere schöne Wanderungen auf dieser Seite vorstellen. Doch ohne Unterstützung durch euch Leser lässt sich dieses Projekt dann nicht mehr finanzieren. Ich freue mich über jeden "Sponsorenbeitrag", egal in welcher Höhe. Infos stehen hier:  https://d-wanderer.de/aktuelles.php

 

Der meist gut markierte Weg führt rund um den Bodensee. Ich wandere aber nur von Stein am Rhein über Konstanz und Friedrichshafen nach Bregenz, also abgesehen vom Start- und Zielort nur am deutschen Teil des Ufers. Mehr als die Hälfte der Strecke ist asphaltiert, aber der Weg gefällt mir trotzdem, denn die Route ist landschaftlich und kulturell sehr attraktiv. Ich empfehle für diese Wanderung Schuhe, mit denen man vor allem bequem auf Asphalt wandern kann, die aber auch zwischendurch steinige Wege oder feuchte Wiesen vertragen. Für diesen Weg sollte man auf jeden Fall die Wintermonate wählen. Zwar liegt dann manchmal der See unter Hochnebel, an den anderen Tagen ist der Blick hinüber zu den Alpen aber im Winter meist viel klarer als im dunstigen Sommer. Außerdem ist es hier im Winter sehr viel ruhiger, wenn die Campingplätze, Strandbäder und viele Restaurants geschlossen und die sommerlichen Touristenmassen noch fern sind. Auf manchen Streckenabschnitten fühlt man sich im Sommer wegen der vielen Radfahrer wie ein Spaziergänger mitten in der Tour de France. Jetzt treffen wir hier nur ein paar Fußgänger.

 

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© Günter Kromer— Stein am Rhein

Die Altstadt von Stein am Rhein wirkt wie ein Bilderbuch. Großformatige Gemälde schmücken viele Häuser in der Fußgängerzone. Hier kann ich mich kaum entscheiden, welche der vielen wunderschönen Kunstwerke ich fotografieren soll.

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© Günter Kromer— Stein am Rhein
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© Günter Kromer— Stein am Rhein

Doch schließlich verlasse ich die Stadt. Schon kurz darauf überschreite ich die Grenze nach Deutschland. Vor allem auf den ersten zehn Kilometern führt der Wanderweg heute über zu viel Asphalt, teilweise sogar auf dem Radweg neben einer Straße. Nur ab und zu kann man zum Ufer des Sees gehen. Doch die Blicke über die Ufergrundstücke zum See gefallen mir.

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© Günter Kromer

Unterwegs komme ich an der Rekonstruktion eines Pfahlbauhauses aus der Jungsteinzeit vorbei.

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© Günter Kromer— Pfahlbauhaus Wangen
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© Günter Kromer

Mag sein, dass die Halbinsel Höri im Sommer mit grünen Bäumen und blauem See idyllischer ist, doch die klaren Konturen der Pappeln, Weiden und anderer Bäume am Ufer gefallen mir im Winter auch recht gut.

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© Günter Kromer

Hier wird das Ufer nicht mehr so wie am Anfang der Strecke von Privatgrundstücken blockiert. Nun wachsen große Schilfgebiete am See. Vor allem kurz vor Sonnenuntergang gibt es nahe meines Übernachtungsziels schöne Fotomotive.
Da es heute für Mitte Februar ungewöhnlich warm ist, kann ich in Moos bis lange nach Sonnenuntergang auf dem Balkon vor meinem Zimmer im Gasthof sitzen.

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© Günter Kromer— Abendstimmung bei Moos
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© Günter Kromer

23.2.19 Moos - Konstanz 31 km

Am frühen Morgen wandere ich zwar zwischen schönen Schilfgebieten entlang einer Pappelallee, doch leider auf Radweg neben einer verkehrsreichen Straße.

 

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© Günter Kromer

Dann spaziere ich eine Weile durch Grünanlagen am Rande von Radolfzell, bis ich am Bahnhof um 9 Uhr meine Freundin empfange, die mit dem Zug ankommt.

Zuerst gehen wir gemeinsam zum Ufer hinunter, dann spazieren wir kurz in die Altstadt. 

Der Wanderweg führt uns aus Radolfzell hinaus und bald auf Höhenwege mit weiter Aussicht.

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© Günter Kromer

Immer wieder blicken wir zum See hinab, den wir heute unterwegs aber immer nur aus großer Entfernung sehen.

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© Günter Kromer

Dazwischen geht es über schöne Waldwege und Streuobstwiesen.

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© Günter Kromer

Natürlich schauen wir auch hinüber zu der zum Weltkulturerbe zählenden Insel Reichenau.

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© Günter Kromer— Blick auf Insel Reichenau

Die zweite Hälfte der heutigen Etappe führt uns leider ohne besondere Reize über Wiesen und durch monotone Wälder ohne Blick auf den See.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Kloster Hegne

Vor allem die letzten Kilometer im Universitätsgelände und den Außenbezirken der Stadt kann man gerne überspringen. Doch Konstanz entschädigt wieder für die letzten beiden öden Stunden. 

Im Winter ist an nebelfreien Tagen die Luft über dem See viel klarer als im dunstigen Sommer. Heute scheinen die schneebedeckten Alpen zum Greifen nah.

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© Günter Kromer— Konstanz - Hafen und Alpenblick

Wir besichtigen das Münster, das mit vielen unterschiedlichen Bereichen, den Nebenkapellen, der Krypta und vor allem wegen der vielen großartigen Fenster äußerst sehenswert ist.

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© Günter Kromer— Konstanz - Münster

In Konstanz sollte man genügend Zeit für den Besuch einplanen, denn es gibt viel zu entdecken.

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© Günter Kromer— Konstanz - Münster

24.2.19 Konstanz - Sipplingen 34 km

Schon bei Sonnenaufgang verspricht der Blick aus dem Fenster der Jugendherberge einen wunderbaren Tag.

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© Günter Kromer

Anfangs führt der Weg meist entweder direkt am Ufer entlang oder zumindest in der Nähe, mal asphaltiert, mal bequem. Bald sehen wir die Insel Mainau, die wir aber heute nicht besuchen, da wir schon mehrmals im Sommer dort waren.

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© Günter Kromer— Blick auf Insel Mainau

Vor und nach der Brücke zur Insel spazieren wir durch eine schöne Platanenalle.

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© Günter Kromer

Danach geht es mal etwas oberhalb des Ufers weiter, mal unten durch die Dörfer.

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© Günter Kromer— Blick nach Überlingen

Wir wussten, dass man die berühmte Marienschlucht seit einem tödlichen Erdrutsch vor ein paar Jahren nicht mehr betreten darf, aber dass nun auch der Weg am Ufer unterhalb der Steilküste wegen Lebensgefahr gesperrt ist, enttäuscht uns. Auf diesen Streckenabschnitt hatten wir uns gefreut.
Auf der Umleitung muss man mehr Kilometer und vor allem mehr Höhenmeter bewältigen und braucht wohl eine Stunde länger für die Etappe als erwartet. Doch dafür erreicht man oben einige schöne Aussichtspunkte. Oberhalb der Marienschlucht sitzen wir auf eine Bank, essen Brot und Käse und blicken zufrieden auf den See hinab.

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© Günter Kromer

Kurz vor Bodman folgen wir nicht der Wegmarkierung, sondern wählen die Route zur Ruine Alt Bodman, von der aus wir die außerordentlich schöne Aussicht auf den See genießen.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Ruine Alt Bodman
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© Günter Kromer— Aussicht von Alt Bodman

Dann führt der Weg hinab nach Bodman und anschließend sehr angenehm durch ein Schilf- und Auengebiet nach Ludwigshafen.

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© Günter Kromer

Schließlich erreichen wir Sipplingen, wo Annette in den Zug steigt, da sie morgen wieder arbeiten muss. Ich fahre mit dem Zug nach Überlingen, wo ich heute und morgen in der Jugendherberge übernachte.
Während ich als heute einziger Gast im Speisesaal der Herberge sitze und diese Zeilen schreibe, färbt die Abenddämmerung Himmel und See rot. Dann schrumpft der rote Streifen am Himmel und mit Anbruch der Nacht sehe ich die Lichter der Orte am anderen Ufer immer deutlicher. Solche Momente kann man nicht mit Geld kaufen. Dies ist mehr wert als materielle Errungenschaften. Wundert sich noch irgend jemand darüber, warum ich zum D-Wanderer wurde? Ich nicht! Nur schade, dass Annette jetzt schon im Zug nach Hause sitzt!

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© Günter Kromer— Blick aus Jugendherberge Überlingen

25.2.19 Sipplingen - Hagnau 25 km

Beim Frühstück sehe ich vor mir die Alpen.

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© Günter Kromer

Danach fahre ich mit dem Zug wieder zurück nach Sipplingen. Die Strecke von hier bis Überlingen ist der landschaftlich schönste Abschnitt des Rundwegs. Auf einer sehr reizvollen Route mit viel Aussicht auf den See wandere ich hinauf zum oberen Rand der steil abfallenden Hänge.

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© Günter Kromer

Die Reste einer Gletschermühle mit 20 m Durchmesser und 10 m Tiefe zeugen davon, dass während der letzten Eiszeit hier noch mächtige Eisströme die Landschaft prägten.

 

 

 

 

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© Günter Kromer

Danach geht es durch zwei kurze, aber faszinierende Hohlwege, die im Mittelalter entstanden.

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© Günter Kromer

In Überlingen nehme ich mir genug Zeit, die Altstadt und zwei schöne Kirchen anzuschauen. Vor allem das Münster gefällt mir sehr gut.

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© Günter Kromer— Überlingen - Münster
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© Günter Kromer— Überlingen

Nachdem ich vor einer Woche noch zeitweise auf Schnee und Eis marschierte, wecken nun die vielen Krokusblüten in den Grünanlagen Frühlingsgefühle.

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© Günter Kromer

Die Wallfahrtskirche von Birnau zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten am Bodensee. Da man drinnen ausdrücklich nicht fotografieren darf, verzichte ich auf ein Bild des sehr üppigen, verspielt kitschigen Barock im Innenraum.

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© Günter Kromer— Wallfahrtskirche Birnau

Bald darauf spaziere ich durch ein großes Schilfgebiet mit schönem Auwald.

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© Günter Kromer

Leider sind die berühmten Pfahlbauten im Winter geschlossen. Von außen kann man kaum etwas von der Sehenswürdigkeit erkennen, nur aus der Ferne sieht man bei der Schiffsanlegestelle ein wenig.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Für die Besichtigung der Altstadt von Meersburg nehme ich mir sehr viel Zeit. Dieses mittelalterliche Ambiente gefällt mir jedes Mal, wenn ich am Bodensee bin.

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© Günter Kromer— Meersburg - Burg
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Die nächsten Kilometer führen weit oberhalb des Sees meist über Weinberge. Säntis und andere Alpengipfel scheinen nur wenige Kilometer entfernt zu sein.

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© Günter Kromer

26.2.19 Hagnau - Kressbronn 32 km

Am Morgen komme ich bald unterhalb von Schloss Kirchberg vorbei.

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© Günter Kromer— Schloss Kirchberg

Am Morgen führt mich der Weg meist entweder fast direkt am Ufer oder zumindest in der Nähe entlang. Als sich der nächtliche Dunst auflöst, sehe ich auch wieder den Gipfel des Säntis vor mir.

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© Günter Kromer— Säntis

Insgesamt ist die Strecke heute zwar etwas zu oft asphaltiert, aber insgesamt recht attraktiv. Nur die halbe Stunde zwischen Immenstaad und Fischbach ist rund um das riesengroße Airbus-Werk neben einer verkehrsreichen Bundesstraße so übel, dass ich diesen Abschnitt besser mit dem Bus übersprungen hätte.

 

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© Günter Kromer

Wegen dem herrlichen Wetter verzichte ich in Friedrichshafen auf die Besichtigung des Zeppelin-Museum und wandere lieber gleich weiter.

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© Günter Kromer— Friedrichshafen

Entlang des Eriskircher Ried führt der Wanderweg einige Kilometer weit asphaltfrei durch ein herrliches Naturschutzgebiet.

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© Günter Kromer— Eriskircher Ried
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© Günter Kromer— Eriskircher Ried
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© Günter Kromer— Eriskircher Ried
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© Günter Kromer— Eriskircher Ried

In Langenargen setze ich mich auf die Mole. Hier ist es an einer windgeschützten Stelle so warm, dass ich eine Weile mit kurzen Ärmeln Sonne tanken kann.

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© Günter Kromer— Langenargen
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© Günter Kromer

Zwischen Langenargen und Kressbronn hält der Wanderweg leider wieder viel Abstand zum Ufer. Doch da ich heute noch genug Zeit habe, mache ich von Langenargen noch einen kurzen Abstecher zum "Malerecke" genannten, wirklich sehr malerischen Uferabschnitt.

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© Günter Kromer

27.2.19 Kressbronn - Bregenz 25 km

Heute ist die Luft sogar noch klarer als an den letzten Tagen. Zuerst führt mich der Weg in einer langen Schleife über einen Hang mit weiter Aussicht.

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© Günter Kromer— Blick zum Säntis

Dann geht es hinab nach Wasserburg, wo ich mir viel Zeit lasse, die schönen Ausblicke zu genießen. Heute habe ich es nicht eilig.

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© Günter Kromer— Wasserburg
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© Günter Kromer— Wasserburg

Bis Lindau führt die Route nun mal mehr, mal weniger direkt am Ufer entlang. Bevor ich die Insel mit der Altstadt erreiche, spaziere ich durch schöne Parkanlagen mit alten Villen und Hotels

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Normalerweise esse ich lieber abseits der überteuerten Touristenbrennpunkte, aber an so einem frühlingshaften Tag MUSS ich auf jeden Fall direkt am Hafen auf einer Terrasse sitzen und mit einer Pizza und einem regionalen Bier die Sonne und die Szenerie genießen. 

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© Günter Kromer— Lindau - Hafen

Ich komme mir immer mehr wie ein normaler Tourist vor. Mehr als zwei Stunden halte ich mich in Lindau auf.

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© Günter Kromer— Lindau - Hafen
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© Günter Kromer

In der Wintersaison kann man oft die offizielle Route des Wanderwegs verlassen und durch die Strandbäder spazieren. Fast durchgehend folge ich nun bis Bregenz dem Ufer, anfangs auf schönen, asphaltfreien Wegen, auf den letzten Kilometern auf dem Asphaltweg zwischen Straße, Bahnlinie und See. Dieser Weg scheint trotz dem Verkehrslärm bei Einheimischen und Urlaubern sehr beliebt zu sein, denn selbst jetzt, an einem Mittwochmittag außerhalb der Saison, sind hier sehr viele Leute unterwegs.

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© Günter Kromer

Am Bahnhof Bregenz-Hafen steige ich in den Zug.