10.-15.1.19

Uckermärker Landrunde

D-Wanderer km 2424 -2591

10.1.19 Prenzlau - Warnitz - 16 km

Die Uckermärker Landrunde führt 167 km weit durch die Uckermark. Start und Ziel ist Prenzlau, man kann aber auch in Angermünde oder Templin beginnen.

Ich gebe zu, dass ich vor einigen Monaten nur gewusst habe, dass die Uckermark irgendwo im Osten Deutschlands ist, hatte sie aber bisher keinem Bundesland zuordnen können. Erst als ich viel Zeit mit der Online-Recherche nach interessanten Wanderwegen verbrachte, wurde ich auf diese Gegend aufmerksam.

 

 

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© Günter Kromer— Prenzlau - St. Marienkirche

Nach dem Frühstück schaue ich mir ohne Gepäck die Sehenswürdigkeiten von Prenzlau an. Hier stehen noch große Teile der alten Stadtmauer. Aber auch die Stadttore, Kirchen und ein ehemaliges Kloster gefallen mir gut.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Danach hole ich meinen Rucksack und marschiere los. Fünf Tage lang folge ich auf einem zu 99 % in beide Marschrichtungen sehr gut markierten Weg einem roten Punkt. Bei vielen Wegweisern stehen sogar die Entfernungsangaben.

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© Günter Kromer— Unteruckersee in Prenzlau
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© Günter Kromer

Lange Zeit folge ich dem Ufer des fast 7 km langen Unteruckersee, anfangs kurz auf Asphalt, später dann Feldwege oder Pfade.

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© Günter Kromer

Gestern wanderte ich bei Sturmflut an der Ostsee, heute spaziere ich bei schönstem Sonnenschein entlang idyllischer Seen. Und noch immer schneit es hier nicht! Seit Tagen versinken Bayern und nun auch andere Regionen Deutschlands im Schneechaos, doch hier kommt es mir eher vor wie Frühling.

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© Günter Kromer

Manchmal bringt mich der Weg direkt ans Schilfufer, manchmal hält er etwas Abstand. Am Anfang noch auf Asphalt, bald auf unbefestigten, manchmal sogar etwas rutschigen Wegen. Dass ich mir bei einem Sturz leicht die Schulter zerre, hat aber absolut nichts mit der Wegqualität zu tun. Ich stelle meine Kamera auf eine oberhalb des Weges stehende Bank, drücke auf den Selbstauslöser und will zu einer tieferen Bank rennen. Dabei rutsche ich auf der nassen Böschung aus. Der zweite Versuch klappt ohne weitere Verletzung.

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© Günter Kromer

Dann geht es mit Blick auf ein großes Schilfgebiet südwärts.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Bald komme ich zum Oberuckersee, wo ich an einem Badeplatz raste.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Dann gibt es aber leider eine Weile keinen direkten Zugang zum Ufer mehr. Alles eingezäunt! Erst unterhalb von Warnitz führt wieder ein Weg direkt an den See.

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© Günter Kromer

Als ich im gebuchten und voraus bezahlten Haus ankomme, ist dort niemand. Ich rufe an. Der Wirt hat meine Buchung völlig vergessen. Er sagt mir gleich den Türcode, damit ich zumindest schon rein kann. Drinnen liegt noch viel Müll. Die Vormieter haben eine schöne Sauerei hinterlassen. Ich gehe hinab zum See und fotografiere den Sonnenuntergang. Bald kommt nun auch der Vermieter und putzt den Dreck in der sehr großen und extrem preisgünstigen Ferienwohnung weg.

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© Günter Kromer

11.1.19 Warnitz - Angermünde 34 km

Es hat tatsächlich geschneit! Aber nicht so wie im momentan so geplagten Bayern! Ein paar vereinzelte Flocken legten sich in der Nacht auf einige Stellen am Boden.

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© Günter Kromer

Nach dem gestrigen Postkartenfototag folgt nun heute morgen wieder eine Wanderung bei leichtem Nebel. Ich fotografiere den ganzen Tag mal wieder sehr viel. Es muss nicht immer Sommer sein! Auch solche Tage können unglaublich reizvoll sein. Und wie erwartet ist die Stille dieser weitläufigen, offenen Landschaft sehr erholsam. Außerhalb der kleinen Dörfer sehe ich heute den ganzen Tag keinen Menschen.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Ehemaliger Gasthof
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Zwischendurch folgt die Uckermärker Landrunde auch einer alten Bahntrasse. Hier ist der Bahndamm recht bequem, das werde ich in einigen Tagen noch anders erleben.

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© Günter Kromer— Ehemaliger Bahndamm

Leicht gewelltes Hügelland, weite Wiesen- oder Ackerflächen, dazwischen Alleen, Baumgruppen oder Hecken, ab und zu kleine Dorfkirchen, eine unter Denkmalschutz stehende Mühle, immer wieder hole ich trotz leichtem Sprühregen die Kamera heraus.

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© Günter Kromer— Breitenteichsche Mühle
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© Günter Kromer— Dorfteich Mürow

Gegen Ende der Etappe geht es dann recht idyllisch am Ufer des Mündesee entlang. Einige Bänke laden zur Rast ein, doch ich muss weiter, wenn ich noch bei Tageslicht am Ziel ankommen will.

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© Günter Kromer— Mündesee

Um 16 Uhr erreiche ich dann Angermünde, wo ich gleich zu meiner Unterkunft gehe.

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© Günter Kromer— Angermünde

12.1.19 Angermünde - Ringenwalde 30 km

Kurz vor Sonnenaufgang gehe ich hinunter zum See.

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© Günter Kromer

Dann spaziere ich durch die Altstadt und weiter zum Bahnhof. Schnell führt mich der Weg aus dem Ort hinaus. Im Gegensatz zu der offenen Landschaft der letzten beiden Tage geht es heute meist durch Wald. Heute und auch noch morgen früh verlaufen die Routen der Uckermärker Landrunde und des 217 km langen Märkischen Landweg auf der selben Strecke, zu dem roten Punkt kommt nun als Markierung auch noch ein blaues X.

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© Günter Kromer

Bald erreiche ich das Strandbad am Wolletzsee. Hier beginnt einer der schönsten Abschnitte der Landrunde. Ein idyllischer Pfad führt am Ufer entlang und bietet viele schöne Blicke auf den großen See.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Zwischendurch geht es am Ufer der Welse entlang, die in den See mündet. Auch im Winter ist dieser Weg traumhaft schön.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Und weiter geht es am Ufer des Sees. An einer Stelle rennt höchstes 30 m über mir ein Wildschwein den Hang entlang. Weit vor mir höre ich Schüsse und Hundegebell. Vermutlich flieht dieser kapitale Eber vor einer Treibjagd.
Bei Wolletz verlässt der Wanderweg den See. Die Fortsetzung des Weges ist wegen Treibjagd gesperrt, und als ich eine alternative Route probiere, höre ich nah vor mir ebenfalls Hunde und Schüsse, muss also in den Ort Wolletz zurück und einen gefahrlosen Umweg suchen.
Welch ein Glück – der Fahrer des ersten Autos, das nun in Richtung Görlsdorf fährt, nimmt mich ein paar Kilometer mit, bis ich auf dem nagelneuen Radweg nach Peetzig spazieren kann, wo ich wieder auf den Landweg treffe. Die Treibjagd hat mich etwa eine Stunde Zeit gekostet, aber Dank des netten Autofahrers bleibt nun meine heutige Streckenlänge auch in der neuen Variante etwa bei den für das Original angegebenen 30 km.
Von Peetzig aus führt ein Feldweg über sanfte Hügel westwärts.

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© Günter Kromer

Noch immer höre ich in der Ferne die Geräusche der Jagd, aber nun nicht mehr in meiner Marschrichtung. Ein Rudel Hirsche ist dagegen leichtsinnig, kreuzt etwa 200 m vor mir den Weg und rennt in Richtung der Jagd. Der Leithirsch wäre mit seinem schönen Geweih eine nette Trophäe für einen Jäger.
Nun geht es viele Stunden lang durch den hügeligen Wald des Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, landschaftlich ein Relikt der letzten Eiszeit. Kiefern- und Buchenwald, dazwischen ein paar kleine Seen, Tümpel, Sumpfgebiete und verlandete Seen, für Abwechslung ist gesorgt.

Ich war sicher, dass die Autobahn eine natürliche Grenze für die Treibjagd darstellt, aber auf der anderen Seite sehe ich in Poratz ebenfalls Jäger um ihre erlegten Wildscheine herum stehen. Also auch hier!

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© Günter Kromer

In Ringenwalde gefällt mir die alte Kirche. 

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© Günter Kromer

Abends esse ich dann im urgemütlichen alten Landgasthof Zum Grünen Baum zum ersten Mal in meinem Leben Mufflon, mit Rotkraut, Knödeln und einem guten Bier (Choriner Zwickel). So könnte jeder Tag enden!

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© Günter Kromer

13.1.19 Ringenwalde - Templin 25 km

Am Morgen frage ich beim Frühstück einige Jäger, ob auch auf meiner heutigen Strecke eine Treibjagd geplant ist. Ich kann beruhigt weiter wandern. 

Von Tag zu Tag nehmen in den Nachrichten die Katastrophenberichte wegen der extremen Schneemassen in Bayern und anderen Regionen zu. Es kommt mir immer unglaublicher vor, dass ich seit dem verfrühten Schneefall Mitte Oktober am Jurasteig noch keine fallende Schneeflocke gesehen habe.

Meist geht es heute wieder durch Wald. Besonders gefällt mir dieser im Bereich einer Endmoräne aus der letzten Eiszeit.

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© Günter Kromer

Den ganzen Tag regnet es leicht, zwischendurch auch mal etwas stärker. Dank guter Bekleidung macht mir das beim Wandern nichts aus, nur die Fotos sehen entsprechend schlecht aus. So schnell kann ich das Objektiv nicht trocknen wie schon wieder neue Wassertropfen vor der Linse sind. Und auf verschiedene Bildeinstellungen muss ich auch verzichten, damit die Kamera nicht allzu nass wird.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Im Winter hat man auf dieser Strecke den Vorteil, dass man jetzt zwischen den Bäumen einige Seen erblickt, die im Sommer vom dichten Laub verborgen bleiben. Im Sommer kann man dagegen an vielen Seen unterwegs baden.

 

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© Günter Kromer

Die Wege sind nach wie vor meist sehr bequem, größere Steigungen oder Gefälle gibt es auf der Uckermärker Landrunde nicht.

Am Mittag führt einige Kilometer weit ein schöner Weg direkt am Ufer des Lübbesee. Bei trockenerem Wetter wäre ich hier vor lauter Fotografieren wohl wieder kaum vorwärts gekommen, aber die Regenstimmung gefällt mir auch. Es gibt kein SCHLECHTES Wetter!

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Am Nachmittag erreiche ich Templin, wo ich mir gleich die Altstadt anschaue. Templin wird fast komplett von der alten Stadtmauer umgeben. Einige der Stadttore stehen noch, aber auch insgesamt gefällt mir die Atmosphäre in dieser Stadt.
Dann gehe ich zur Radler- und Jugendherberge, die nicht zum DJH zählt, außerordentlich preiswert ist und die Gäste eine gut ausgestattete Küche nutzen können.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

14.1.19 Templin – Boitzenburg 37 km

Kurz vor Sonnenaufgang verlasse ich beim Mühlentor die Stadt.

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© Günter Kromer

Heute muss ich wegen der langen Strecke etwas schneller als normal marschieren, wenn ich noch bei Tageslicht am Ziel ankommen will.
Alle Wetterdienste hatten für heute einen wolkenlosen Tag angekündigt. Dazu passt es aber nicht, dass meine Etappe bei einem Graupelschauer beginnt. Der Weg wird mit kleinen Eisklümpchen verziert.
Schon der erste Kilometer gefällt mir ausgesprochen gut. Es geht an einem hübschen Kanal entlang.

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© Günter Kromer

Den Röddelinsee sieht man mal wieder nur zwischen den Bäumen hindurch schimmern.

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© Günter Kromer

Hinter mir sieht der Himmel aus, als hätte ihn Caspar David Friedrich gemalt.

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© Günter Kromer

Dann folgt den ganzen Tag über eine recht abwechslungsreiche Mischung aus Wald, Feldern und Wiesen, dazu wieder einige Seen. Für mich ist das die schönste Etappe auf dieser Tour.

Das kleine Kirchlein im Grünen ist der nächste Blickfang dieser Strecke.

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© Günter Kromer

An einem See bei Alt Pracht gibt es neben geschützten Uferbereichen auch einen kleinen Badebereich. Wie schon gestern am Lübbesee zeigen angenagte Baumstämme, dass hier Biber leben.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Justin war hier

Immer wieder komme ich an kleinen Dörfern mit hübschen Kirchen vorbei.

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© Günter Kromer

In Brandenburg spaziert man oft durch Kiefernwälder. Dies bietet im Winter den Vorteil, dass man auch jetzt im Grünen ist.

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© Günter Kromer

In den schönen Buchenwäldern kann man dagegen bei entsprechendem Wetter Sonnen tanken.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Immer dem roten Punkt nach. "Sammeln Sie Treuepunkte?"

Ein herrlicher Weg führt am Ufer des Großen Warthesee entlang.

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© Günter Kromer— Großer Warthesee

Nun wandere ich durch eine besonders schöne Hügellandschaft mit sanften Formen. Für mich ist dies der Höhepunkt derUckermärker Landrunde.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Zwei weitere Seen beglücken mich.

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© Günter Kromer

Beim letzten Abendlicht erreiche ich Schloss Boitzenburg.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

15.1.19 Boitzenburg - Prenzlau 24 km

Obwohl Boitzenburg Etappenziel ist, führt der markierte Weg nicht direkt in den Ort hinein.

Aber hier empfehle ich ganz besonders, sich genügend Zeit für einen Spaziergang zu den Sehenswürdigkeiten rund um Boitzenburg zu nehmen. Auch ich spaziere heute morgen mehr als eine Stunden lang umher, bevor ich die eigentliche Etappe beginne.

Im Schloss befindet sich heute ein Hotel - nicht meine Preislage! Es scheinen momentan aber auch kaum Gäste da zu sein.

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© Günter Kromer

Zum Schloss zählte einst ein großer Park im englischen Stil, von dem heute nur noch Teile übrig sind. Der Apollotempel bietet einen schönen Blick auf das Schloss.

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© Günter Kromer

Sehr lohnend ist auch ein Spaziergang zur fotogenen Klostermühle, die man auch besichtigen kann. Dafür ist es jetzt aber noch zu früh am Morgen.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Direkt daneben stehen die Ruinen eines alten Klosters.

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© Günter Kromer

Und weiter geht es auf der Uckermärker Landrunde, nun für eine Weile durch recht hügelige Wälder. 

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© Günter Kromer

Die Strecke bietet wieder viel Abwechslung.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Und wieder komme ich an einem kleinen See mit Badestelle vorbei. Inzwischen bin ich sicher, dass ich spätestens nach Ende meines D-Wanderer Projekts wieder in diese harmonische, nur dünn besiedelte Region kommen werde. Die sanfte Landschaft mit ihren vielen Seen zieht mich in ihren Bann. "Hike & Swim" kenne ich ja bereits vom letzten Juli.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Dann steht bei einem Wegweiser noch auf einem großen Schild "1,5 km unwegsame Wegführung. Wir bitten um Verständnis". Wieder geht es auf einem ehemaligen Bahndamm weiter. Doch dieses Mal sind die ersten Meter wirklich recht unangenehm, denn anfangs marschiert man auf dem groben Schotter.

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© Günter Kromer

Doch bald geht es meist auf den Schwellen weiter. Immer mit kleinen Schritten von Schwelle zu Schwelle, das ist mal eine Abwechslung zum gewohnten Wandern.

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© Günter Kromer

Die letzten drei Kilometer sind dann sehr bequem, aber nicht besonders reizvoll. Schließlich erreiche ich Prenzlau und der Kreis schließt sich.

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© Günter Kromer

Und hier bekommt Ihr weiteres Infomaterial zur Landrunde und sonstigen Angeboten in der Uckermark: https://www.tourismus-uckermark.de/angebote/wandern/die-uckermaerker-landrunde.html

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© Günter Kromer