23.12.2017 - 1.1.2018

Schwarzwald Westweg

Pforzheim bis Feldberg
D-Wanderer km 000 bis km 216

23.12. Pforzheim - Dobel

Am Kupferhammer bei Pforzheim schreiten meine Freundin und ich beim Eingangsportal des Westwegs über eine am Boden angebrachte Skizze, die den Verlauf der Strecke zeigt.

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© Günter Kromer— Das Startportal in Pforzheim

Auf der ersten  Etappe müssen wir leider noch auf das erhoffte winterliche Ambiente verzichten. Bei feucht-kaltem Wetter marschieren durch Wälder und Orte nahe Pforzheim, einige Zeit am Ufer der heute sehr wasserreichen Enz und schließlich hinauf zum Etappenziel Dobel, einer kleinen Stadt am nördlichen Rand des Schwarzwalds. Selbst dort oben liegen heute nur noch vereinzelt kleine Schneereste.  

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© Günter Kromer

25.12. Dobel - Forbach

An Heiligabend feiern wir zuhause bei der Familie, so dass wir erst am 25. zur zweiten Etappe starten. In Dobel umgibt uns morgens noch dichter Nebel, doch bald liegt das Grau unter uns und wolkenloser Himmel lässt uns glücklich voran marschieren. Aus dem flachen Nebelmeer in der Rheinebene ragen nur die höchsten Berge des Schwarzwalds.

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© Günter Kromer— Nebelmeer über der Rheinebene

Nach einer Stunde knirscht dann endlich auch Schnee unter unseren Schuhen. Zwar müssen wir an einigen Stellen aufpassen, um auf dem stellenweise leicht vereisten Harschschnee nicht zu rutschen, aber insgesamt kommen wir heute recht problemlos voran. Höhepunkt des Tages ist das Hochmoor beim Hohlohsee, wo uns nach recht einsamen Wanderstunden sehr viele Spaziergänger begegnen.

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© Günter Kromer— Hohlohsee

Ein Bohlenweg führt durch dieses urwüchsige Naturschutzgebiet. Leider zeigen Spuren im Schnee an, dass einige rücksichtslose Spaziergänger den Weg verlassen haben und in das empfindliche Ökosystem am Ufer vorgedrungen sind. Auch beim Kaiser-Wilhelm-Turm, einem beliebten Aussichtspunkt in unmittelbarer Parkplatznähe, sind sehr viele Menschen unterwegs. Für uns geht es danach ohne große Probleme auf ruhigerer Strecke hinab ins Murgtal. Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir Forbach.

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© Günter Kromer

26.12.  Forbach - Mummelsee

Die nächsten drei Tage wandere ich alleine weiter, da meine Freundin keine Zeit hat. Pünktlich bei Sonnenaufgang marschiere ich den recht anstrengenden Weg hinauf, der von Forbach in Richtung Schwarzenbach-Talsperre führt. Danach geht es bequem von einem Bergsattel hinab zu dem großen Stausee. Auch hier ist in den letzten Tagen der meiste Schnee geschmolzen. Noch scheint die Sonne, aber als ich nach einem steilen Aufstieg den idyllischen Herrenwieser See erreiche, weichen die letzten blauen Fleckchen am Himmel düsterem Grau.

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© Günter Kromer— Schwarzenbach Talsperre
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© Günter Kromer— Herrenwieser See

Im verharschten und an einigen Stellen rutschigen Altschnee zwischen dem Herrenwieser See und dem Aussichtsturm auf der Badener Höhe bin ich über meine Schuhe mit Gamaschen, meine Stöcke und meinen guten Trainingszustand sehr froh. Für normale Spaziergänger wäre dieser Aufstieg beim den heutigen Wegverhältnissen kein Vergnügen.
Die nächsten Kilometer führen über gut präparierte und entsprechend auch von vielen Wanderern genutzte Wege. Doch ab dem großen Parkplatz bei Hundseck an der Schwarzwald Hochstraße beginnt mein weitaus schwerster Streckenabschnitt in dieser Woche.
Schon der erste Kilometer des Aufstiegs schreckt heute viele Wanderer ab. Immer wieder bricht man mit einem Bein bis zum Knie im verharschten Schnee ein. Doch anfangs kommt man zwischendurch auch immer mal wieder 50 bis 100 Meter relativ problemlos voran. Erst ganz oben auf dem Hochkopf wird es heute wirklich krass. Ich liebe die wilde Atmosphäre dieser wunderschönen Grinde-Vegetation, mit den kleinen Birken, verkrüppelten Nadelbäumen und Sträuchern. Dieser Weg zählt zu meinen Lieblingsstellen im Nordschwarzwald, egal ob bei warmem Sonnenschein oder wie heute im dichten Nebel.

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© Günter Kromer

Statt Fernsicht über die Rheinebene bis hinüber zu den Vogesen beschränkt sich heute mein Blickfeld auf die Natur rings um mich herum. Abgesehen von wenigen Wegmarkierungen sehe ich keine Spur von der Zivilisation. Schon oft war ich im Winter hier oben. Doch so brutal anstrengend wie heute habe ich den Hochkopf noch nie erlebt. Drei, vier Schritte auf halbwegs festem Boden voran, dann wieder mit einem Bein mehr als bis zum Knie im Schnee fest stecken, wieder mühsam aus dem Loch heraus, ein paar Meter vorwärts und schon wieder erneut einbrechen. Hier oben beträgt mein Durchschnittstempo jetzt wohl 0,5 km/h. Der kalte Sturm verhindert, dass ich zwischendurch stehenbleiben und mich ausruhen kann.  Aber diese ganz besondere Herausforderung macht mir sehr viel Spaß. Auch wegen solchen nicht alltäglichen Erlebnissen bin ich zur Westweg-Winterbegehung aufgebrochen.

 

„Geht das überhaupt?" fragten uns viele Freunde, als Annette und ich von unserem Plan erzählten. Doch wir wandern im Winter oft im Nordschwarzwald und kennen die wechselnden Bedingungen dieser Jahreszeit. Vom extrem mühsamen Stapfen durch knietiefen Schnee über vereiste Harschschnee-Reste bis zu Tagen, in denen selbst auf 1000 m kein Schnee liegt, haben wir alles schon erlebt. Daher wissen wir, dass der Westweg zu dieser Zeit nur für gut trainierte, erfahrene und trittsichere Wanderer in Frage kommt. Schuhe mit Gamaschen und sehr gutem Profil sowie entsprechende Winterbekleidung sind absolut Bedingung. Der Rucksack wiegt wegen viel mehr Wechselbekleidung und der Thermoskanne deutlich mehr als im Sommer. Aber dafür verspricht der winterliche Westweg Abenteuer, die uns im restlichen Jahr entgehen. Nicht nur die größere sportliche Herausforderung sondern vor allem die täglich wechselnden, oft sogar von Kilometer zu Kilometer unterschiedlichen Streckenverhältnisse, bieten ein völlig anderes Wandererlebnis als die schneefreien Monate.

 

Der nächste Streckenabschnitt von Unterstmatt hinauf zur Hornisgrinde wurde von vielen Schneeschuhwanderern gut präpariert, so dass ich hier wieder gut vorankomme.
Auf der Hornisgrinde, dem höchsten Berg im Nordschwarzwald, sind trotz Sturm heute viele Spaziergänger unterwegs. Der Gipfelrundweg kann vom Parkplatz beim Mummelsee recht einfach bewältigt werden. Während ich hier oben durch das Grau marschiere, öffnet sich die Wolkendecke über der Rheinebene, so dass im Tal die Sonne scheint. Der gewaltige Lichtkontrast zwischen oben und unten begeistert mich.

 

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Als ich mein Etappenziel Mummelsee erreiche, scheint auch hier die Sonne. Dieser vor einer steilen Bergflanke gelegene Karsee zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen im Nordschwarzwald. Entsprechend viel Trubel herrscht hier bei jedem Wetter. Das Schmalzbrot im Restaurant ist für mich bei Wanderungen hier oben schon fast Kult.

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© Günter Kromer

27.12. Mummelsee - Zuflucht

Am nächsten Morgen komme ich anfangs schnell gut voran. Die ersten Kilometer auf dem gut präparierten Wanderweg sind abgesehen von wenigen vereisten Stellen einfach. Der Weg über die Grindeflächen zwischen dem Ausflugsrestaurant Darmstädter Hütte und dem Touristenmagnet Ruhestein ist heute etwas schwerer, doch auch kein großes Problem. Kurz verlässt der Winterwanderweg die Route des Westweg, der hier im Nationalpark Schwarzwald durch ein im Winter gesperrtes Gebiet führt. Erst beim Wildseeblick treffen die Routen wieder zusammen.

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© Günter Kromer— Wildsee
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© Günter Kromer

Seeblick? Als ich vor 30 Jahren erstmals den Westweg wanderte, sah man von hier oben wirklich noch viel von dem See, heute verbergen hoch gewachsene Bäume den Blick auf den größten Teil des Sees.
Am Skihang oberhalb von Ruhestein ist vom Weg, der in Serpentinen die Piste kreuzt, kaum etwas zu erkennen. Aber hier macht es mir ohnehin immer viel mehr Spaß, geradeaus bergab zu laufen.

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© Günter Kromer

Danach geht es auf der anderen Seite des Parkplatzes zuerst entlang der Rodelpiste hinauf, dann folgen wieder sehr einsame Kilometer durch ein Gelände mit wenigen, von Wind und Wetter bizarr geformten Bäumen und Büschen. Der Nebel verbirgt den Blick zur nahe gelegenen Straße. Zeitweise schneit es nun auch recht stark. Ach wie schön ist es, hier durch die Winterlandschaft stapfen zu können!

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Kurz überlege ich, ob ich im Hotel Schliffkopf eine Pause mit Kaffee und Schwarzwälder Kirschtorte einlegen soll, marschiere aber dann doch weiter. Da man am klassischen Etappenziel Alexanderschanze momentan nicht mehr übernachten kann, habe ich ein Zimmer im Hotel Zuflucht gebucht. Bis 2006 war in diesem Gebäude eine Jugendherberge, seit 2012 ist hier ein Hotel mit guter Speisekarte. Über die schöne Sauna bin ich heute nach diesem kalten Tag sehr froh.

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© Günter Kromer

28.12. Zuflucht - Hausach

Als ich am nächsten Morgen aufwache, höre ich einen Schneepflug. Über Nacht sind 15 - 20 cm Neuschnee gefallen. Jetzt sehen auch die bisher schneefreien Bäume endlich so richtig winterlich aus, wie ich es mir erhofft habe.

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© Günter Kromer

Dass mich diese Verhältnisse zu einer Streckenänderung zwingen, stört mich nicht. Ein gewisses Maß an Flexibilität ist Bedingung für so eine Tour. Je nach Witterung ändert sich der Streckenzustand täglich. Daher sollte man im Winter nicht auf 100 % Streckentreue eingeschworen sein.
Mit Schneeschuhen könnte ich auch heute auf dem Westweg bleiben, aber aufgrund der ersten, schneearmen Tage habe ich sie zuhause gelassen, was rückblickend auch für die gesamte Tour die richtige Entscheidung war. Statt nun Schritt für Schritt mühsam durch den Tiefschnee zu stapfen, marschiere ich die ersten 3,5 km auf der Straße. Da diese dick mit Schnee bedeckt ist, sieht sie heute auch nicht anders aus als ein Wanderweg. Autos sind bei diesen Verhältnissen fast keine unterwegs. Ich kann die Stille genießen.

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© Günter Kromer

Offiziell wird der Westweg von Alexanderschanze nach Hausach in zwei Tagesetappen gegliedert. Vor allem im Winter ist diese Einteilung auch sinnvoll. Doch ich muss am 2. Januar wieder arbeiten und lege daher diese zwei Abschnitte zusammen, um den Feldberg an Neujahr zu erreichen. Schon bei der Planung war klar, dass ich heute die letzten Kilometer im Licht meiner Stirnlampe zurücklegen muss. Durch den Tiefschnee oben bei der Alexanderschanze verlängere ich die heutige Streckenlänge sogar, denn es hätte bei den aktuellen Bedingungen keinen Sinn, hier oben kilometerweit in Zeitlupentempo vorwärts zu stapfen. Ich folge der heute fast autofreien Straße hinab nach Bad Griesbach, wo am Ortsausgang sehr viele PKW und LKW stehen, deren Fahrer mich fragen, ob eine Weiterfahrt möglich ist. Ohne Schneeketten und Allradantrieb besser nicht!

Ab Bad Peterstal quere ich über eine Nebenroute wieder zum Westweg, wo ich nun wieder wieder einigermaßen gut voran komme und am Abend Hausach erreiche.

29.12. Hausach - Wilhelmshöhe

Am nächsten Morgen begeistert mich der Blick von der Burgruine über das Kinzigtal. Nach und nach färbt die Sonne die gegenüber liegenden Berghänge.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Blick auf Hausach

Den ganzen Tag über marschiere ich durch wunderbar lockeren Pulverschnee, meist unter herrlich blauem Himmel. Die Wintermärchenlandschaft um mich herum könnte nicht schöner sein. Nach vielen Stunden Genusswandern mit Aussicht erreiche ich den Gasthof Wilhelmshöhe, zu dem am Abend auch meine Freundin kommt.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Gasthof Wilhelmshöhe

30.12. Wilhelmshöhe - Kalte Herberge

Nächtlicher Schneefall legte erneut etwas Neuschnee über den Weg. Leider weicht der Winter heute Tauwetter. Bald regnet es und der Wind nimmt zu. Dies wird eine zwar sportliche und erlebnisreiche, aber nicht ganz so genussvolle Wanderung.

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© Günter Kromer— Neuschnee gleich auf den ersten Metern
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer— Anstrengender als im Sommer

Auch heute folgt der Westweg zwischendurch ab und zu Langlaufloipen, die für Fußgänger gesperrt sind. Wir wollen die Loipen natürlich nicht beschädigen und marschieren daher neben dem gespurten Bereich durch den Schnee. Dies ist auch nicht anstrengender als die Streckenabschnitte auf schmalen Pfaden.
Vom Aussichtspunkt Brend bleiben uns nur Nebel, Regen und Sturm in Erinnerung. Einmal reisst der Wind Annettes Regenüberzug vom Rucksack und ich renne ihm über eine Wiese hinterher. Auf den letzten Kilometern bis zum Gasthof Kalte Herberge führt der Westweg oft nahe an der Bundesstraße entlang, daher entscheiden wir uns, hier die Route des Schwarzwald-Radweges zu nutzen, die sich als sehr empfehlenswerte Alternative erweist.

31.12. Kalte Herberge - Titisee

Abwechslungsreicher als die nächste Etappe kann eine Winterwanderung kaum sein. Von Tiefschnee über verharschte Wege bis zu schneefreien Abschnitten wird uns alles geboten, mal durch urigen Wald, dann wieder über Wiesen mit viel Aussicht. Ein Tag wie aus dem Bilderbuch!

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© Günter Kromer— Aufbruch von der Kalten Herberge
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© Günter Kromer

Der verharschte Schnee knirscht bei jedem Schritt unter unseren Füßen. Doch wenn wir zwischendurch stehen bleiben, um den Wintermärchenwald um uns herum zu genießen, umgibt uns völlige Stille.

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In Titisee gabelt sich der Westweg in eine Ost- und eine West-Variante. Da wir in der Jugendherberge übernachten, folgen wir dem Seerundweg fast genau in der Mitte zwischen diesen beiden Strecken. Um Mitternacht schauen wir vor der Herberge zu, wie einige Familien mit Kindern den Jahreswechsel mit Feuerwerk feiern, auch die Raketen im wenige Kilometer entfernten Bärental erkennen wir von hier aus noch.

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© Günter Kromer

1.1. Titisee - Feldberg

Wie kann man das neue Jahr schöner beginnen als mit einer herrlichen Wanderung? Nach einem Kilometer erreichen wir die Ost-Variante des Westweg. Trotz einem etwas vereisten Beginn erweist sich die heutige Wanderung als überraschend einfach. Nach zwei Stunden erreichen wir die Schneefallgrenze und wandern wieder durch eine idyllische Winterlandschaft.

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Gegen 12 Uhr ist es mit der Stille vorbei, denn nun umgibt uns der Touristentrubel am Feldberg. Auf den Skipisten ist viel los, aber auch auf dem sehr gut präparierten Winterwanderweg vom Feldberger Hof zur St. Wilhelmer Hütte spazieren viele Ausflügler.

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Den recht anstrengenden Aufstieg von der Hütte hinauf zum 1493 m hohen Feldberggipfel bewältigen heute aber nur wenige. Von Meter zu Meter nimmt der Sturm zu. Mit enormem Rückenwind erreiche ich den Grat, wo der heftige Sturm den Schnee in hohem Tempo über den Berg bläst.

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© Günter Kromer

Welch ein Glück: Ich erreiche den Feldberg in der einzigen sonnigen Phase dieses Tages. Sogar die ferne Kette der Alpen liegt nun in bestem Licht vor mir. Welch ein genialer Start ins neue Jahr! Glücklich marschieren wir zurück zum Parkplatz und fahren mit Bus und Zug nach Hause.
Der Streckenabschnitt Feldberg - Belchen ist im Winter für Wanderer gesperrt. Daher will ich die restlichen Etappen bis Basel voraussichtlich im nächsten November wandern, gleich nach den ersten Schneefällen.

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