6.9.2020

Kaiserstuhl: Katharinenpfad 14 km + Badbergpfad 15 km

Deutschland-Wanderer Kilometer 10356 bis 10395

Der Kaiserstuhl entstand überwiegend durch Vulkanausbrüche vor 19 bis 16 Millionen Jahren und erhebt sich als kleines, bis zu 556 m hohes Mittelgebirge, aus der südlichen Rheinebene. Diese Region ist nicht nur wegen ihrer Weinbaugebiete bekannt sondern auch wegen vieler wunderschöner Wanderwege, die durch diese schöne Gegend führen. Viele Routen kann man auch gut mit einander kombinieren, so z.B. den Katharinenpfad und den Badbergpfad.

 

 

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© Günter Kromer— Katharinenpfad

Katharinenpfad

Der Katharinenpfad (13,7 km, 530 Höhenmeter) führt von Bahlingen nach Vogtsburg-Oberrotweil bzw. in umgekehrter Richtung. Ich nutze die gute Regionalbahn-Verbindung und starte am Bahnhof Bahlingen. Schon bald führt mich der Weg aus dem Ort heraus und durch tief eingeschnittene Hohlwege, ein für diese Gegend typisches Landschaftsmerkmal.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Dann erreiche ich die ersten Weinberge. Momentan hängen noch fast überall die großen Trauben an den Rebstöcken, doch die Weinernte hat begonnen.

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© Günter Kromer

Hinter mir sehe ich im Morgendunst den Schwarzwald.

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© Günter Kromer

Oben am Waldrand beginnt bei einer Hütte mit Grillplatz ein Waldlehrpfad, der mich anfangs etwas anstrengend den Berg hinauf führt.

Der Weg ist meist gut markiert, aber ich empfehle dennoch, Karte oder GPS-Track mitzunehmen, da an manchen Stellen nur gelbe Rauten als Markierung hängen, man aber nicht sicher sein kann, ob diese zum Katharinenpfad gehören.

Nach dem steilen Aufstieg führt der Weg dann viele Kilometer über Bergrücken durch schönen Buchen- und Eichenwald.

Bald sehe ich auch den Totenkopf, den höchsten Gipfel am Kaiserstuhl.

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© Günter Kromer

Schließlich erreiche ich die auf dem 492 m hohen Katharinenberg stehende St. Katharinen-Kapelle. Leider umgibt dichter Wald die Kapelle, so dass man hier oben keine Aussicht hat. Doch bald führt der Weg am Waldrand entlang und bietet einen schönen Ausblick nach dem anderen.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Schließlich erreiche ich die Weinberge im Herzen des Kaiserstuhl-Gebiets. Fast überall wird hier auf hohen Terrassen Wein angebaut.

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© Günter Kromer

Bei "Auf dem Eck" (Texaspass) und danach bei den Mondhalde-Weinbergen ist die Aussicht besonders schön.

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© Günter Kromer— Auf dem Eck
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© Günter Kromer

Ich liebe diese Gegend!

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Bald sehe ich vor mir die Rheinebene und dahinter die Gipfel der Vogesen.

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© Günter Kromer

Auf den letzten Kilometern führt der bisher meist bequemeKatharinenpfad über Asphalt durch Weinberge hinab, doch der Blick nach rechts und links entschädigt für den harten Boden.

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© Günter Kromer

Dieser Wanderweg endet am Bahnhof in Oberrotweil. Von hier aus könnte ich mit dem Zug zurück fahren, doch ich will lieber noch ein paar Stunden wandern.

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© Günter Kromer— Oberrotweil

Badbergpfad

Der Badbergpfad (15,5 km, 470 Höhenmeter) führt von Vogtsburg-Oberrotweil nach Nimdorf bzw. umgekehrt. Der mittlere Teil gefällt mir hervorragend, auf die 3,5 km vom Bahnhof Oberrotweil nach Oberbergen und die Strecke von Eichstetten nach Nimdorf kann man auch gut verzichten.

 

Ich verlasse den Katharinenpfad schon 800 m vor dem Bahnhof und folge nun dem Badbergpfad. Zuerst führt mich die Strecke durch den Ort, danach meist asphaltiert und wenig spektakulär unterhalb von Weinbergen nach Oberbergen.

So wenig mir der Anfang gefallen hat, so sehr begeistern mich die folgenden Kilometer. Schnell führt mich der Badbergpfad nun etwas anstrengend über Weinberge hinauf. Von Meter zu Meter wird die Aussicht faszinierender.

 

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© Günter Kromer— Oberbergen

Weiter oben führt ein wunderbarer Weg über Wiesenhänge hinauf zum Badberg.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Zwischendurch blicke ich über den Ort Altvogtsburg und den Vogelsangpass hinüber zum Schwarzwald.

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© Günter Kromer

Noch eine Weile geht es über die Wiesenhänge weiter.

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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer
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© Günter Kromer

Dann führt der Weg zuerst recht bequem durch Wald bergab und anschließend über Weinberge.

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© Günter Kromer

Einige Zeit marschiert man dann auf Straßen durch Eichstetten, anschließend auf einem ebenen Weg entlang der Alten Dreisam zum Bahnhof Nimburg und weiter bis nach Nimburg.

 

Wer eine längere Tour wandern will, dem empfehle ich, zuerst von Bahlingen auf dem Katharinenpfad bis zum Aussichtspavillon Mondhalde zu wandern, von dort direkt und unmarkiert auf asphaltierten Wegen durch die Weinberge nach Oberbergen abzusteigen, von dort bis zum Ortseingang von Eichstetten dem Badbergpfad zu folgen und dann auf den Steinkauzpfad abzubiegen, auf dem man nach 5 km den Bahnhof Bahlingen erreicht.

 

Weitere Wanderungen im Kaiserstuhl stelle ich im Herbst vor.

 

Hier sind die offiziellen Infos zu Katharinenpfad und Badbergpfad:

https://www.naturgarten-kaiserstuhl.de/de-de/wege/katharinenpfad

https://www.naturgarten-kaiserstuhl.de/de-de/wege/badbergpfad

 

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© Günter Kromer— Nimburg - Rathaus