Aktuelles

Deutschland-Wanderer Multimedia-Show

Aktuell arbeite ich an der Vorbereitung meiner Multimediashow, mit der ich ursprünglich ab Oktober 2020 auf große Deutschlandtournee gehen wollte. Aus aktuellem Anlass verschieben sich nun natürlich nicht nur die letzten Wanderungen sondern auch die Vorträge auf ungewisse Zeit. Hier ist das Intro mit den ersten drei Minuten der live erzählten Show: https://www.youtube.com/watch?v=uHIUVVjsHTs

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Interaktiver Improvisations-Roman "Der Rucksack des Grauens"

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© Günter Kromer

Interaktiver Improvisations-Roman "Der Rucksack des Grauens"

Da wir alle vorläufig viel Zeit zuhause verbringen werden und auch ich in den nächsten Wochen keine neuen Berichte über Fernwanderungen veröffentliche, startete ich hier eine Idee, die ich schon vor Jahren live auf die Bühne bringen wollte. Nachdem aber nur 9 Leute die Story fortgesetzt haben, endet diese unvollendet und wird demnächst hier auch gelöscht.

 

 

Der Rucksack des Grauens

Teil 1 (D-Wanderer)

Unten im Dorf standen jetzt die ersten Touristen im Hotel am Frühstücksbuffet und plagten sich mit der Entscheidung, ob sie nun eine der zehn Sorten Marmelade auf die Brötchen schmieren, lieber ein gekochtes Ei oder doch besser Rührei bestellen und ob sie lieber echten oder veganen Käse holen sollten. Michael Trabenbacher, den alle nur Mitra nannten, musste sich nicht mit solchen schwerwiegenden Problemem belasten. Er marschierte bereits weit oben den Berg hinauf. Das Hotel, das er schon vor einer Stunde verlassen hatte, lag wie ein großer Teil des Tals unter einer dichten Hochnebelschicht. Hier oben schien die Sonne vom wolkenlosen Himmel. Doch Mitra konnte den Frühlingsmorgen nicht genießen. Sein Rucksack schien ihn stärker als je zuvor als untragbare Last von der Wanderlust zu entfremden. Dies lag nicht am Gewicht. Mitra war mehr gewohnt als die 10 kg, die heute seine Schultern belasteten. Der außergewöhnliche Inhalt war es, der ihn nicht körperlich sondern vor vor allem mental davon abhielt, sich über die schöne Berglandschaft zu freuen. "Hoffentlich kommen mir jetzt keine Spaziergänger mit Hund entgegen", stöhnte er, während er Schritt für Schritt den steilen Pfad hinauf stieg.

Teil 2 (Thomas)

Ja, der Inhalt hatte es durchaus in sich, Würde alles gut gehen? Spaziergänger mit Hunden könnten in der Tat ein vehementes Problem darstellen, aber gab es hier auf den einsamen Höhen der Berge nicht auch noch wilde Tiere? Die Wirt hatte ihn heute Morgen bei seinem Aufbruch noch gewarnt, dass in den Bergwäldern und den Höhengraten darüber Wölfe umherstreifen. Einmal sollte zudem ein einsamer Wanderer von einen Braunbären erschreckt worden sein. Mitra fand es toll, dass die großen Tiere wieder in die Bergwelt zurückkehren, aber diesmal wäre es ihm doch leichter ums Herz gewesen, wenn es sie hier noch nicht gäbe. Obwohl die Sonnenstrahlen bereits wärmten, lief es ihm eiskalt den Rücken herunter ...

Teil 3 (D-Wanderer)

Zur gleichen Zeit stand Vera Hohlstein vor dem größten Rätsel ihres Lebens. Gestern hatte die Wanderführerin mit ihrer Reisegruppe nach dem Abendessen in geselliger Runde die Weinvorräte im Hotel Höhensonne reduziert, nun erfuhr sie beim Frühstück, dass alle Mitglieder ihrer Truppe "Waldbaden im Frühling" spurlos verschwunden waren. Ganz alleine saß sie am für 12 Leute gedeckten Tisch und löffelte lustlos in ihrer Müslischale. Wieso war plötzlich niemand von denen mehr da? Und wo steckten sie nun? Offiziell abgemeldet hatten sie sich an der Rezeption nicht, doch weder in den Zimmern noch sonstwo fand man eine Spur von ihnen. Hatte der rätselhafte Natur-Guru, der gestern während ihres gemeinsamen Philosophieabends als unerwünschter Eindringling für Unruhe gesorgt hatte, etwas damit zu tun?

4 (Ela)

Sie lief gleich nach dem Frühstück los in den Wald. Die Gruppe hieß ja nicht umsonst: Waldbaden. Dies konnte ja auf verschiedene Möglichkeiten ausgelegt werden. Gab es vielleicht irgendwo einen See oder einen Bach? Nach ca. 1 Stunde hörte sie lautes Lachen. Tatsächlich, die ganze Gruppe hatte sich an einem kleinen See versammelt. Stinksauer ging sie hin und brüllte rum, was das sollte. Den ganzen Morgen hatte sie sich Sorgen gemacht und die Gruppe gesucht, während die gemütlich badeten.

5 (D-Wanderer)

Doch dann fielen ihr die entsetzten Gesichter der Anwesenden auf. Alle starrten wie gebannt auf den See beziehungsweise auf das, was mitten im See schwamm.

6 (Ramon)

Mitra wusste, was mit den Tieren, vor allem Hunde passieren würde, wenn sie die böse Energie spüren, die von dem Rucksack ausging. Denn nur zu oft musste er in letzter Zeit um sein Leben kämpfen, wenn sich die Tiere zu blutrünstigen Monstern verwandelten. Und jeden in der Nähe anfielen und töteten. Den es war eine sehr alte Energie, aus einem Artefakt, das Mitra bei einer seiner Wandertouren im Winter, bei der Teufelskammer bei Bad Herrenalb fand. Seither ist er geplagt von Alpträumen und Visionen, die ihm den Weg zeigten. Jeden Freund oder Fachkundigen, dem er das Artefakt zeigte oder zur Untersuchung übergab, fand man Tage später tot und entstellt vor.

7 (Norbert)

Der Pfad forderte seine ganze Konzentration. Immer wieder rutschte er auf den nassen Wurzeln aus, "nur nicht hinfallen" waren seine Gedanken. Die Schweißperlen sammelten sich auf seiner Stirn und tropften in immer größer werdenden Rinnsalen an seien Schläfen und seinem Kinn hinunter. Er begann den Tag zu verfluchen an dem er diesen Rucksack gepackt und seine wenig durchtrainierten Schultern damit belastet hatte. Dieser steile, schmale Pfad kam ihm endlos vor.

8 (Klaus)

Was ist das? Etwa ein leblose Person, die da auf dem Wasser treibt?
Ungefähr vierzig Meter vom Ufer entfernt, wo gerade der letzte der Gruppe "Waldbaden" aus dem Wasser gestiegen war, konnte man ein blau-gelbes Bündel auf der Wasseroberfläche ausmachen. Vera zögerte keinen Augenblick, sprang in den See und schwamm mit schnellen Zügen darauf zu. Schließlich gehörte zu Ihrer Ausbildung zur Wanderführerin auch ein Kurs im Rettungsschwimmen und sie wusste, dass es jetzt auf jede Sekunde ankommen kann.
Als sie sich dem Bündel jedoch näherte, stellte sie erleichtert fest, dass es keine Person war, die hier im Wasser treibt, sondern ein großer Rucksack mit einer Regenhülle. Sie packte ihn und schwamm damit zurück zum Ufer. Inzwischen hatte sich auch der Schrecken der Wandergruppe gelegt, als sie realisierten, dass es keine Person war, die ihre Wanderführerin aus dem Wasser zog. Mit nasser Kleidung kletterte Vera die kleine Böschung am Ufer hoch und zog den Rucksack hinter sich her.
Oben angekommen betrachtete sie das Teil, dass sie soeben aus dem Wasser gezogen hatte. Es war ein Modell, welches häufig von den Wander- und Bergführern hier in der Gegend getragen wurde. Hat nicht ihr Freund Mitra, der auch hier als Bergführer arbeitet, einen Rucksack in dieser auffälligen Farbe? Aber Mitra hat heute seinen freien Tag, warum sollte das sein Rucksack sein, den sie hier gerade aus dem See gezogen hatte? Neugierig öffnete sie unter den Blicken der umstehenden Wandergruppe das obere Fach des Rucksacks.

9 (D-Wanderer)

Vorsichtig zog sie eine große, runde Holzdose heraus. Das etwa 25 cm durchmessende Gefäß war mit orientalisch anmutenden Zeichen verziert, die Aufschrift am Deckel erinnerte an alte Runen. Vera wollte sie öffnen, doch egal wie sehr sie sich bemühte, gab die Dose das Geheimnis ihres Inhalts nicht preis. Vera erinnerte sich daran, dass sie in Mitras Wohnung eine Truhe in ähnlichem Stil gesehen hatte. Doch Mitra wanderte immer nur mit so wenig Gepäck wie möglich. Wieso sollte er eine so sperrige Dose in seinen Rucksack stecken? Je länger sie den Rucksack betrachtete, desto mehr erkannte sie, dass er entweder Mitra gehören musste oder ein identisches Exemplar der selben Marke sein musste. Wie kam Mitras Rucksack in den See? Oder wem gehörte er sonst?

10 (Britta)

Mitra keuchte noch nach. Er hatte unmerklich sein Tempo auf dem schmalen Pfad unvernünftig angezogen und die Unwegsamkeit forderte ihren Zoll. Er rutschte an einer besonders ausgesetzten Stelle aus und konnte sich gerade noch vor dem Absturz am steilen Hang abfangen. Wie leichtsinnig. Das hätte schief gehen können. Da kam ihm eine Idee. Was wäre, wenn der Rucksack den Steilhang hinunter in den See fallen würde? Wenn er sich einfach von dieser unsäglichen Last befreien würde? Er wusste nicht, wie lange er schon auf dem Baumstumpf saß, als er Schritte vernahm.

11 (D-Wanderer)

Instinktiv griff er neben sich, zog den neben ihm liegenden Rucksack zu sich heran, stand auf und setzte ihn wieder auf den Rücken. So verlockend es ihm eben noch erschienen war, seine Not zu beenden, indem er sich von dem Rucksack trennte, so klar wusste er auch, dass er ihn beschützen musste. .... Auch wenn "beschützen" in dem Fall fast widersinnig erschien. Noch bevor er seinen Rastplatz verlassen konnte, kam eine dunkel gekleidete Gestalt den Pfad herauf gewandert.

12 (Harald)

Auf der anderen Seite des Berges, den zu ersteigen Mitra sich angeschickt hatte, ging Katharina ihrer täglichen Routine nach. Sie hatte die Alm vor einigen Jahren erworben, nachdem sie ihr Unternehmen lukrativ verkaufen hatte verkaufen können. Nein, mit Aussteigen und "zurück zur Natur" hatte ihr Entschluss beileibe nichts zu tun gehabt, im Gegenteil zählte die Ausstattung der Alm mit zeitgemäßer Technik zu den ersten Maßnahmen, die sie ausführen ließ. Katharina mochte schlicht die Gegend, den Ausblick auf Berge und das untenliegende Tal mit den fast schon zu klischeehaft-putzigen Dörfern und natürlich die gleichzeitige Ferne von nervigen Menschen und Nähe zu höhentrainingstauglichem Gefilde.
Das i-Tüpfelchen ihres gebirgigen Idylls, Einsatz einer Wette, die er vor einem halben Jahr verloren hatte, war gerade in Mitras Rucksack unterwegs. Der ungewöhnliche Transportweg musste sein, weil das Objekt ihrer Begierde in dieser Gegend, sagen wir: nicht vollkommen legal zu besitzen war. Um es deutlich zu machen: Jedwede Form von Fleisch für den menschlichen Verzehr war mit dem fürstlichen Edikt von 2041 verboten worden. Da Katharina jedoch ein sehr tolerantes Verhältnis zu Recht und Gesetz pflegte, was in ihren Augen bedeutete, dass sie sich den Vorschriften gegenüber duldsam zeigte, und umgekehrt dieselbe Haltung erwartete, musste sie eben Mittel und Wege finden, ihr Ziel zu erreichen, ohne die Obrigkeit durch Wissen über ihr Treiben zu beunruhigen.
Sechs Kilogramm köstliches Rinderhack!
Das Mittel hatte sich in Gestalt von Mitra schnell gefunden gehabt, während der Weg, nun: Auf dem keuchte er gerade nach oben.
Sie musste grinsen, als sie an den Mythos von Sisypohs dachte. Herunterrollen würde das Ding gewiss nicht.
Andererseits fiel es ihr schwer, Albert Camus zu folgen, der vorgeschlagen hatte, sich Sisyphos als glücklichen Menschen vorzustellen. Allein der Gedanke an Mitra als glückselig lächelnd den Berg hochwanderndem Menschen musste sie grinsen. Wabbel-Mitra hatten sie ihn im Studium immer genannt, weil die Dynamik seines Körpers an das Verhalten von Wackelpudding bei einem Erdbeben der Stärke vier erinnerte. Wobei er seit ein paar Jahren Sport trieb und sogar hier den Job eines Bergführers angenommen hatte. Da dürften einige Kilogramm in den Bergen geblieben sein. Zuletzt hatten sie sich vor zwanzig Jahren, sonst sporadisch per Mail und Telefon Kontakt gehalten. Dann kam jenes Telefonat, in der Mitra ihr von seinen Problemen erzählte - und die Wette, die er praktischerweise auch noch verlor. Es hatte nur eines kleinen Anstupsers bedurft, um seine Bedenken ob der Illegalität seines Tuns zu zerstreuen.
Nein, glücklich war er bestimmt nicht auf seinem Weg nach oben.
So langsam wurde es aber Zeit, dass er aufkreuzte. Sollte er es sich anders überlegt haben? Eigentlich wollte sie die Fotos nicht veröffentlichen, schließlich war er ein netter Kerl. Aber inkonsequent zu sein kann man sich nicht leisten, wenn andere für einen arbeiten sollen.

13 (Britta)

Vera beschloss angesichts der aufgewühlten Waldbadegruppe, die sich um sie drängte, den Chor der Fragen in ihrem Kopf zur Seite zu schieben. Die bohrenden Fragen um die Holzdose erschienen ihr nicht angemessen für diesen Kreis und sie besann sich auf ihr Tagesgeschäft. Wenn sie die Stimmung in der Gruppe wieder einrenken könnte, hätte sie Gelegenheit sich in Ruhe der Dose zu widmen. Sie verstaute die Holzdose umständlich in Ihren eigenen Rucksack. „Lasst uns zum Hotel zurückkehren, ich informiere die Dorfpolizei, dass wir einen Rucksack gefunden haben und dann können wir mit unserem Programm fortfahren. Es ist noch Zeit genug das Freilichtmuseum auf der Irschler Alm zu besuchen, der kleine Almsee dort ist wundervoll.“ Das war ein guter Versuch, aber die reine Stimmung in der Gruppe war so leicht nicht wiederherzustellen. Als ob sie wüssten, dass sie mitnichten die Polizei verständigen würde. Als ob sie wüssten, dass ihr dunkle Befürchtungen durch den Kopf schossen. Oh was trug sie schwer an dem Rucksack und dem Gewissen. Ein kalter Schatten verfolgte sie. Was war nur mit ihr und diesem Rucksack los? Das war doch nicht normal. Sie hoffte, dass sie Gelegenheit finden würde sich zwischendurch in Ruhe der Dose zu widmen. Die ersten Gruppenteilnehmer fingen auf dem Rückweg schon wieder an zu schwatzen, als Vera eine dunkel gekleidete Gestalt abseits des Hauptweges huschen sah. Die Gestalt schien sie zu verfolgen. War das der rätselhafte Natur-Guru von gestern? Sie schauderte.

14 (Kati)

Während Vera den Rucksack zurück zum Hotel trug, stieß der bemoste alte Karpfen Karl-Otto auf dem modrigbraunen Grund des Sees auf einen Wanderschuh neuester Generation. Genauer gesagt sogar auf zwei Wanderschuhe, und diese waren nicht etwa leer.

15 (Monika)

Die Bergweiblein, die in den Teufelskammern über dem sogenannten großen Loch hausten, waren mehr als wütend. Ihr über Jahrhunderte gehüteter Schatz war verschwunden. Seit ewiger Zeit hüteten sie die wilde Natur, halfen den Menschen im nahegelegenen Dorf bei ihrer Arbeit. Doch da die Menschen leider gierig sind, wollten die jungen Burschen des Ortes sie vor vielen Jahren fangen und für immer behalten. Doch sie waren die guten Geister des Waldes und dürfen nicht in Gemeinschaft mit Menschen leben. Etwa mächtig wildes und Böses wachte darüber.

Am Morgen, nach dieser verhängnisvollen Nacht, in der die Burschen die Bergweiblein festhielten und diese erst in der Morgendämmerung ihre Höhle erreichten, färbte sich der Bach des wilden Tales rot. Die Bergweiblein wurden nie mehr gesehen. Doch sie sind immer noch da, bis heute, haben ein Auge auf die Wanderer, die die Schlucht durchwandern und hüten die besondere Pflanzenwelt und die vielen Quellen.

Doch jetzt hatte sich etwas verändert, ihr wohlgehüteter Schatz oder besser das wohlgehütete Geheimnis ihrer Kräfte war geraubt worden.

Die Gruppe den Waldbader war nur schwer neu zu motivieren. Sie hatten Waldbaden gebucht, war darunter ein Bad im See zu verstehen, die Besichtung einer Alm oder eines Freilichtmuseum? Jeder hatte so seine eigenen Erwartungen, diese reichten vom Waldspaziergang über meditative Übungen an und unter Bäumen bis hin zum Wunsch, im Wald zu übernachten. Hoffentlich konnte ihre Führerin diese Wünsche erfüllen. Aber wie? Unter dem Stichwort "Waldbaden" findet sich die große Liebe zur Natur und ihrer gesundheitsfördernden Kraft, aber auch viel Hokuspokus, der für teures Geld verkauft wird.

16 (D-Wanderer)

Die dunkel gekleidete Gestalt kaum auf Mitra zu. Hinter dem sportlich, aber sehr ungepflegt aussehenden Mann schlich ein Schäferhund. Es schien fast so, als würde sich der Hund hinter seinem Herrn verstecken, als hätte er Angst vor dem, was ihm hier oben begegnete. Mitra ahnte, warum der Hund zitterte. Der Fremde, den er bereits am Tag zuvor unten im Tal gesehen hatte, grüßte ihn mit einer lässigen Handbewegung und fragte: "Hast du Katharina gesehen?" Welche Katharina? Meinte er etwa diese sehr moderne Version einer Hexe, die an seinem miesen seelischen und körperlichen Zustand schuld war? Und warum war der fremde Mann hier oben auf dem anspruchsvollen Pfad nur mit leichten Sandalen statt mit Wanderschuhen unterwegs?

17 (Kati)

Während all dies statt fand, braute sich am Himmel unbemerkt ein Unwetter zusammen.

 

 

... und jetzt bin ich auf Eure Fortsetzungen gespannt